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Das Klinikum 2018-11-07T08:36:08+00:00

Klinikum Burgenlandkreis GmbH

Die Klinikum Burgenlandkreis GmbH ist Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena sowie der Universität Leipzig und beschäftigt rund 1 500 Mitarbeiter.
Zum Klinikum Burgenlandkreis gehören das Saale-Unstrut Klinikum Naumburg und Georgius-Agricola Klinikum Zeitz.

Seit der Fusionierung der beiden Krankenhäuser im Jahr 2004 wird das Klinikum in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH geführt. Gesellschafter der GmbH ist der Burgenlandkreis, der Sitz der Gesellschaft ist das Klinikum Naumburg.

An das Klinikum sind ein Ambulantes Zentrum, eine Bildungs- und Kooperationsgesellschaft und eine Servicegesellschaft sowie eine Krankenpflegeschule angeschlossen.

Die Klinikum Burgenlandkreis GmbH ist ein zukunftsorientiertes und leistungsstarkes Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung aller Patienten sicherzustellen.

Das Klinikum investiert kontinuierlich, um seinen Patienten eine optimale Versorgung und einen angenehmen Aufenthalt bieten zu können.

Wir laden Sie herzlich ein, sich einen Einblick in das Klinikum zu verschaffen und freuen uns, für Sie da sein zu dürfen.

Das Georgius-Agricola Klinikum Zeitz ist ein moderner Krankenhausneubau, der im Februar 2000 nach fünfjähriger Bauzeit eröffnet wurde. Der neue medizinische Komplex mit 290 Betten liegt am südöstlichen Stadtrand von Zeitz in idyllischer Landschaft. Benannt ist das Klinikum nach Dr. Georgius Agricola, der sich große Verdienste bei der Bekämpfung der Pest erwarb und im Zeitzer Dom bestattet ist.

Im Georgius-Agricola-Klinikum Zeitz werden jährlich ca. 12.000 stationäre und ca. 18.000 ambulante Patienten behandelt. Sie finden hier eine komfortable Unterbringung und ein angenehmes Ambiente vor. Die Gestaltung des Gebäudes trägt dazu bei, dass die Patienten nicht nur gesunden, sondern sich während ihres Klinikaufenthaltes wohl fühlen. Dazu gehören freundliche, helle Zimmer, eine modern ausgestattete Cafeteria, zahlreiche Serviceangebote und große Fensteranlagen, die den Blick in den Klinikpark freigeben.

Die Ärzte und Mitarbeiter der Pflege und der Serviceeinrichtungen betreuen hier die Patienten unter optimalen Arbeitsbedingungen auf höchstem Niveau.

Das Georgius-Agricola Klinikum ist von einem gartenbaulich reizvoll angelegten Park umgeben. Im hinteren Teil des Parks wurde im Umfeld zweier Teiche ein Bienenlehrgarten angelegt, oberhalb des Bienengartens entstand ein Kräutergarten.

1796 Bau des ersten Zeitzer Krankenhauses am Lindenplatz
1801 Angliederung des Krankenhauses an das Hospital St. Crusis
1866 Erweiterung des alten Krankenhauses durch einen Anbau
1889–1891 Bau eines neuen städtischen Krankenhauses in der Röntgenstrasse
1901 Bau einer Isolierbaracke mit 4 Abteilungen
1908 Anschluss des Krankenhauses an das städtische Kanalnetz
1914 Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde das Haus als Hilfslazarett mit 60 Betten eingerichtet.
1929 Das Krankenhaus mit 175 Betten bestand aus einem Haupthaus mit fünf Stationen, einem Isolierhaus und einem Waschhaus. Es gab eine Röntgenabteilung, ein Labor, eine Abteilung mit physikalischen Behandlungsmöglichkeiten und eine Küche.
1933 Der seit langem geplante dreigeschossige Erweiterungsbau wurde begonnen, der Operationssaal nach modernsten Erkenntnissen eingerichtet.
1939 Durch einen Anbau an den Mittelflügel wurden Operationsräume, Röntgenabteilung, eine kleine Entbindungsstation sowie Räume für die physikalische Behandlung geschaffen. Das Genesungsheim in Frauenhain wurde als Hilfskrankenhaus mit 50 Betten eröffnet. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges musste das Krankenhaus zur Aufnahme eines Reservelazaretts geräumt werden.
1945 Das alte Krankenhaus wurde für die Aufnahme Infektionskranker eingerichtet.
1946 Das Krankenhaus verfügte über 375 Betten, davon waren 121 Isolierbetten. Die Richterklinik mit 98 Betten (in der Neumarktstraße) wurde in die Verwaltung des Krankenhauses übernommen. Bis 1975 war hier eine Infektionsstation untergebracht.
1949 Auf dem Krankenhausgelände wurde eine neue Tuberkulosebaracke erstellt, das alte Krankenhaus wurde als internistische Frauenstation eingerichtet.
1950 Ein Kinderpavillon für tuberkulosekranke Kinder wurde errichtet, später wurde er eine Säuglingsstation mit 33 Betten.
1952 Zwei Häuser in der Agricola- und Semmelweisstraße wurden gepachtet. Dort erfolgte die Einrichtung einer gynäkologischen Abteilung mit 79 Betten.
1954 Kreiskrankenhaus und Poliklinik wurden zusammengelegt
1958 Eröffnung einer Augenstation in der ehemaligen Beyerklinik am Volksplatz (heute Schützenplatz)
1963 Eine HNO-Station nahm ihren Betrieb in der ehemaligen Richterklinik auf.
1966 Eine neugebaute Küche, Milchküche und Diätküche wurden übergeben.
1971 Die Einheit Kreiskrankenhaus/Poliklinik wurde aufgelöst, bis 1981 existierten sie als selbstständige Einheiten.
1974 Eine neue Aufnahmestation sowie weitere Funktionsräume wurden geschaffen
1975 Übergabe eines Anbaus mit 100 Betten. Hier wurden drei internistische Stationen (M1, M2, M3), eine Infektionsstation (K1), eine Verkaufsstelle sowie der Kultur- und Speiseraum untergebracht. Durch Rekonstruktion wurden eine Arzneimittelabgabestelle, die Erweiterung der Röntgenabteilung, die medizinische Funktionsabteilung, der Ausbau des Zentrallabors, eine zentrale Spritzensterilisation und eine neue Fernsprechzentrale geschaffen.
1981 Übergabe einer Dialysestation mit 8 Betten im Haupthaus
1991 Die Heizungsanlage wurde saniert und auf Heizöl umgestellt. Der Bau eines neuen Krankenhauses in Zeitz wurde beschlossen.
1993 Erneuerung des medizintechnischen Gerätebestandes; Unfallchirurgie wurde erstmals ein selbstständiger Bereich Modernisierung der Physiotherapie
1993/1994 Sanierung und Erweiterung der Operationsabteilung durch die Aufstellung von OP-Containern; Bau einer Entbindungsstation im Obergeschoss der ehemaligen Poliklinik in der Dr.-Lange-Straße und Schaffung einer neuen gynäkologischen Station als Containerlösung; Schließung der Außenhäuser in der Semmelweisstraße
1994 Inbetriebnahme eines neuen Hubschrauberlandeplatzes nach Sanierung der inneren Abteilung, die Stationen im alten Krankenhaus wurden geschlossen
1995 Bau einer neuen Eingangshalle mit Rezeption und Wartebereich und einer neuen Kinderstation/HNO in den Räumen der ehem. Apotheke; Schließung des Außenhauses (ehem. Beyerklinik)
1996 Bau von zwei neuen Aufzugsanlagen
1995–1999 Neubau eines Krankenhauses am Rande der Stadt
März 2000 Umzug des Krankenhauses in den Neubau „Georgius-Agricola Klinikum Zeitz“
2002–2003 Bau eines Funktions- und Verwaltungsgebäudes
2004 Gründung der Klinikum Burgenlandkreis GmbH mit den Betriebsstätten Saale-Unstrut Klinikum Naumburg und dem Georgius-Agricola Klinikum Zeitz
2005 Umzug der Verwaltungsmitarbeiter nach Naumburg (Sitz der GmbH)
Februar 2009 Eröffnung eines Behandlungszentrums für psychische Erkrankungen
Sept.2009 Eröffnung einer Internistischen Schwerpunktpraxis des Ambulanten Zentrums (MVZ)
1.1.2010 Ernennung zum Akademischen Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena
Sept. 2010 Eröffnung einer Palliativmedizinischen Abteilung

Das Georgius-Agricola Klinikum Zeitz ist von einem landschaftlich reizvoll angelegten Park umgeben, der an das Wäldchen „Knittelholz“ und an einen auf dem Klinikgelände gelegenen Weinberg grenzt. Im hin­teren Teil des Parks im Umfeld zweier Teiche hat der Imkerverein Zeitz mit Unterstützung von Sponsoren und Klinikum auf ca. 7 500 Quadrat­metern Fläche einen Bienenlehrgarten, ein so genanntes „Apiarium“, angelegt. Durch Schautafeln erfahren die Besucher Wissens­wertes über Bienen und andere Tiere. Es wurden Weidensträucher, Blumenrabatten, Stauden, Sträucher, Bäume und Steingärten angepflanzt, die das Gelände zu einer Bienenweide machen. Vorbei an fünf Bienenvölkern in Magazinbeuten und einer Nistwand für Wildbienen führt der Weg zu einer Blockhütte, in der Imker-Gerätschaften und kleine Ausstellungen zu sehen sind. Neben der Blockhütte steht ein großer Bär aus Holz, durch dessen Bauchnabel die Bienen ein- und ausfliegen. Oberhalb des Bienengartens entstand in Initiative des Landschaftspflegevereins „Mittleres Elstertal“ ein Kräutergarten in Form eines runden Hochbeetes, in dem Küchen- und Heilkräuter wachsen. Bequeme Wege laden Patienten und Besucher, aber auch die Öffentlichkeit zu Spaziergängen ein. Auf den zahlreich vorhandenen Bänken können sie ausruhen und die Natur und Ruhe genießen.

Auf Wunsch finden Führungen mit Honig- und Honigweinverkostung statt, die bei der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Klinikums, Telefon (0 34 41) 74 02 64 oder beim Imkerverein von Zeitz und Umgegend von 1895 e. V. angemeldet werden sollten. Übrigens, wer echten Imkerhonig kaufen möchte, hat dazu im Bistro des Klinikums ständig Gelegenheit.

Im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, im Zentrum von Mitteldeutschland gelegen, grenzt der Burgenlandkreis an Thüringen und Sachsen. Die Universitätsstädte Leipzig, Halle und Jena sind in weniger als einer Stunde erreichbar.

Die Attraktivität und das Image des Landkreises werden maßgeblich vom vielfältigen Erbe der alten Kulturlandschaft an Saale, Unstrut und Weißer Elster, vom Weinbau und zahlreichen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten geprägt.

Der Burgen­­land­kreis ist reich an Burgen, Schlössern und Kirchen und ver­dankt nicht zuletzt dieser Tatsache seinen Namen.

Im Ostteil verfügt der Burgenlandkreis mit dem Zeitzer Forst über das größte zusammenhängende Waldgebiet im Süden Sachsen-Anhalts. Im Westen des Kreises befindet sich das nördlichste geschlossene Weinanbaugebiet Europas.

In dieser idyllischen Weinregion finden sich alte Weinbergterrassen, die von der 1000-jährigen Geschichte des Weinbaus zeugen. Entlang einer 60 km langen Weinstraße können sich Besucher auf naturkundliche und kulinarische Entdeckungsreise begeben.

Landschafts- und Naturschutzgebiete sowie der Naturpark Saale-Unstrut-Triasland gehören ebenso zu touristischen Anziehungspunkten wie die Arche Nebra, ein Besucherzentrum am Fundort der Himmelsscheibe mit Aussichtsturm oder das Sonnenobservatorium in Goseck als ältestes seiner Art in Europa.

Neben den größeren Städten Naumburg, Zeitz und Weißenfels  finden sich viele kleinere Städte und Ortschaften, die den Reiz der Landschaft erst vollkommen machen.
Schöne Wohngebiete im Grünen oder modern ausgestattete Bürgerhäuser in den Städten bieten attraktive Wohnmöglichkeiten. Für Kinder stehen zahlreiche Kindertagesstätten und alle Schulformen zur Verfügung.

Zu den wichtigen Bereichen der Wirtschaftsstruktur zählen der Tourismus, die Lebensmittelindustrie, der Bergbau, die Metallverarbeitung, der Maschinenbau, die Landwirtschaft, das Handwerk sowie Logistik und Großhandel. Einen besonderen Stellenwert besitzt die Erzeugung von Nahrungs- und Genussmitteln.

Das Klinikum Burgenlandkreis stellt mit über 1 000 Mitarbeitern als einer der größten Arbeitgeber einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor für den Burgenlandkreis dar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.burgenlandkreis.de

Zeitz ist eine mehr als 1.050 Jahre alte Dom- und Residenzstadt, die im Tal der Weißen Elster zwischen Gera und Leipzig liegt. Die Stadt blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Als Sitz von Bischöfen und Herzögen war sie einst gesellschaftlicher Mittelpunkt in der Region. Aus dieser Zeit sind eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten erhalten, die Besucher anziehen.

Mit dem Aufblühen der Industriestadt Zeitz entstanden namhafte Betriebe, u.a. für Maschinen, Kinderwagen und Klaviere. Der Standort Zeitz besaß große Bedeutung in der Chemie- und Braunkohleregion Mitteldeutschland, bis im Zuge der deutschen Wiedervereinigung große Teile der einheimischen Industrie wegbrachen. Mit seiner guten Infrastruktur und Verkehrsanbindung, mit erschlossenen Gewerbegebieten und einem qualifizierten Arbeitskräftepotenzial bietet Zeitz Investoren günstige Bedingungen. Der Zeitzer Industriepark und die Südzucker AG sind renommierte Beispiele für leistungsstarke einheimische Wirtschaftsbetriebe.

Die Stadt Zeitz verfügt als kulturhistorisch wichtiger Standort in Mitteldeutschland über einzigartige touristische Anziehungspunkte.

Sehenswert ist die Moritzburg mit ihrer rekonstruierten Orangerie, dem Albrecht´schen Palais, dem Badehaus und dem barocken Schlosspark, welcher aufgrund der 1. Landesgartenschau Sachsen-Anhalts neu gestaltet wurde.

Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Zeitzer Dom, die Michaeliskirche, das mittelalterliche Rathaus und ein für Touristen zugängliches unterirdisches Gangsystem. In der Altstadt befinden sich ein im 13. Jahrhundert angelegtes Franziskanerkloster mit Kirche und ein Mälzerei-Traditionsgebäude der Bierbrauerei aus dem 18. Jahrhundert.

Das Capitol-Theater, die Kulturvilla Kolorit oder auch das kleine Theater Kürbiskern bieten seinen Gästen Theateraufführungen, Variété-Veranstaltungen, Live-Konzerte, Lesungen oder Kabarettabende.

Weitere Information zu Zeitz finden Sie unter www.zeitz.de

Im Saale-Unstrut-Klinikum Naumburg mit 459 Betten werden jährlich ca. 16.000 stationäre Patienten und ca. 22.000 ambulante Patienten behandelt.

In den Fachkliniken und Funktionsbereichen bietet das Klinikum seinen Patienten eine umfangreiche medizinische Versorgung, moderne diagnostische und therapeutische Behandlungsmethoden sowie eine individuelle Betreuung.

Seit seiner Einweihung im Jahr 1921 wurde das Krankenhaus ständig erweitert und modernisiert. So entstanden in den 90er Jahren zwei Bettenhäuser sowie ein moderner OP-Trakt mit Intensivstation und zentraler Sterilgutverwaltung.

Nachdem im Jahr 2005 der Neubau der Klinik für psychische Erkrankungen eröffnet wurde, war das Saale-Unstrut Klinikum Naumburg an einem Standort in der Humboldtstraße vereint.

Im Jahr 2010 ging ein weiterer Neubau mit Eingangshalle, Cafeteria, Radiologischer Abteilung, Notaufnahme, Neurologischer Funktionsdiagnostik und Ambulanz sowie einem Geriatrischen Zentrum in Betrieb.

1494 Ratsbarbiermeister Hans, erster Mediziner,
der geschichtlich in Naumburg belegt ist – Chirurgus und Wunderheilkünstler
1507 Stadt-Physicus Johann Gerbstedt,
erster Arzt in Naumburg
1821 Erstes Krankenhaus in Naumburg
1850 Erstes städtisches Krankenhaus mit 34 Betten
1911 Anordnung des Regierungspräsidenten,
dass ein neues Krankenhaus notwendig sei
1915–1916 Bau des Krankenhauses am Standort Humboldtstraße
bis 1918 Militärunterkunft
bis 1920 Flüchtlingslager
1920–1921 Vollständige Rekonstruktion des Krankenhauses
01.05.1921 Feierliche Einweihung des Krankenhauses
1939 Errichtung eines Gartenpavillons mit 40 Betten (Station M2)
1942 Errichtung einer Krankenbaracke,
zusätzliche Infektionsstation
1942/43 Errichtung einer sogenannten Ostarbeiterbaracke
1945 Die Baracke wird aufgelöst und abgerissen
1945 Einrichtung eines Hilfskrankenhauses in der Schulstraße
Einrichtung eines Hilfskrankenhauses in der Nordstraße
Übernahme der Außenstelle Hallesche Straße
1947 Bettenkapazität
256 Betten – Standort Humboldtstraße
120 Betten – Standort Nordstraße
130 Betten – Standort Schulstraße
1951 Einrichtung einer Außenstation am Lindenring
01.08.1952 Krankenhaus wird Kreiskrankenhaus
1952 Eröffnung einer gynäkologischen Bettenabteilung
01.01.1953 Gründung der Kinderabteilung
des Krankenhauses in der Bethgestraße 12
als selbständiges Krankenhausgebilde mit Röntgen und Labor
1953 Errichtung einer Baracke im Gartengelände des Standortes Humboldtstraße
1953–1956 Ferienheim „Gehlberg“ wird durch Mitarbeiter erbaut
1955 Angliederung einer Medizinischen Fachschule
1958 Einrichtung des Hauses II der Kinderklinik am Wenzelsring
1958–1961 Bau eines Wirtschaftsgebäudes
27.02.1961 Festliche Einweihung des Wirtschaftsgebäudes
in Anwesenheit des Stellvertretenden Ministerpräsidenten
und Ministers für Gesundheit der DDR Max Sefrin
06.10.1961 Einweihung einer Bäderabteilung,
der physiotherapeutischen Abteilung
und des mehrräumigen Labors
1966 Auflösung der bestehenden medizinischen Beobachtungsstation und Umwandlung in eine Frühgeborenenstation
1971–1972 Errichtung einer Wachstation
1976 Übernahme der bis dahin privaten Schiele-Klinik in der Friedensstraße
1981 Rekonstruktion der Außenstelle Friedensstraße
1982 Rekonstruktion der Außenstelle Hallesche Straße
Gründung einer Orthopädischen Abteilung
1982 Werkstatt und Büroausbau aus ehemaligem Kohlebunker
1983 Unterbringung der Leitstelle der Schnellen Medizinischen Hilfe (SMH)
1983 Eröffnung eines neuen Funktionsgebäudes mit 5 OP-Sälen, einer modernen Intensivstation und einer zentralen Sterilgutversorgung
1984 Ausbau des Patientenarchivs auf dem Dachboden des Hauptgebäudes
1985 Umgestaltung der 2 alten OP-Säle in 2 Kreißsäle mit angegliederter Wochenstation
1985 Anlage eines Parkplatzes
1987–1988 Umbau des 2. Obergeschosses im Hauptgebäude zu einer Neonatologie
1991–1992 Errichtung eines Raumzellenbaus mit 32 Betten, Station M 3
1992–1994 Errichtung eines neuen Röntgentraktes
1993 Eröffnung einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
1994–1995 Errichtung eines neuen Bettenhauses, Bauabschnitt I
1995 Fusion mit dem Krankenhaus Laucha
1995–1999 Errichtung eines weiteren Bettenhauses, Bauabschnitt II
2000–2002 Errichtung eines weiteren Baukomplexes
2003–2005 Neubau Psychiatrie am Standort Humboldtstraße
03.08.2004 Gründung der Klinikum Burgenlandkreis GmbH mit den Betriebsstätten Saale-Unstrut Klinikum Naumburg und Georgius-Agricola Klinikum Zeitz
2005 Umzug der Verwaltungsmitarbeiter nach Naumburg (Sitz der GmbH)
04.11.2005 Feierliche Einweihung des Neubaus der Klinik für psychische Erkrankungen in Naumburg
2006 Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums  (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH mit einer chirurgischen und orthopädischen Praxis
2006 Gründung der Klinikum Burgenlandkreis Servicegesellschaft GmbH
02/2008 Anästhesiologische Praxis am Standort in Naumburg, Humboldtstraße
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
05/2008 Grundsteinlegung Neubau
Zentraler Eingangsbereich mit Cafeteria, Notaufnahme, Abteilung für Radiologie, Neurologie, Funktionsdiagnostik und Ambulanz, sowie Geriatrischem Zentrum
11/2008 Richtfest Neubau
Zentraler Eingangsbereich mit Cafeteria, Notaufnahme, Abteilung für Radiologie, Neurologie, Funktionsdiagnostik und Ambulanz, sowie Geriatrischem Zentrum
12/2008 Feierliche Eröffnung des Raumes der Stille
02/2009 Eröffnung der Pädiatrischen Praxis in Naumburg, Marienring
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
03/2009 Feierliche Inbetriebnahme der neuen Wochenstation in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Naumburg
12/2009 Feierliche Ernennung des Status „Akademisches  Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena“
05/2010 Feierliche Inbetriebnahme des Neubaus
Zentraler Eingangsbereich mit Cafeteria, Notaufnahme, Abteilung für Radiologie, Neurologie, Funktionsdiagnostik und Ambulanz, sowie Geriatrischem Zentrum
08/2010 Feierliche Inbetriebnahme des Landambulatoriums Finne in Bad Bibra
02/2011 Krankenpflegeschule erhält Zertifikat „Gesunde Schule“
11/2011 Eröffnung der Palliativstation am Saale-Unstrut Klinikum Naumburg
07/2012 Neurologische Praxis am Standort in Weißenfels
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
10/2012 20-jähriges Bestehen der Krankenpflegeschule der Klinikum Burgenlandkreis GmbH mit Sitz in Naumburg, Bahnhofstraße
04/2013 Einweihung der Pädiatrischen Praxis am Standort Humboldtstraße und Umzug vom Marienring in die Humboldtstraße
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
05/2013 Psychiatrische Praxis am Standort in Weißenfels
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
09/2013 Erweiterung der Pädiatrischen Praxis am Standort Humboldtstraße
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
12/2013 Umzug der Pädiatrischen Praxis vom Standort Naumburg zum Standort Bad Kösen
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
04/2014 Angliederung der Augenärztlichen Praxis an das Ambulante Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
10/2014 Eröffnung der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis GmbH am Saale-Unstrut Klinikum Naumburg
2015 Gründung der Klinikum Burgenlandkreis Bildungs- und Kooperationsgesellschaft mbH als hundertprozentiges Tochterunternehmen
02/2015 Psychotherapeutische Praxis am Saale-Unstrut Klinikum Naumburg
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
02/2015 Psychotherapeutische Praxis im Landambulatorium Finne, Bad Bibra
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
03/2015 Servicegesellschaft des Klinikums ist Gastronomiepartner in der Arche Nebra
10/2015 Klinikum Burgenlandkreis GmbH wird offizieller Gesundheitspartner des MBC in Weißenfels
11/2015 Eröffnung der Abteilung für Interdisziplinäre Schmerztherapie (O2)
12/2015 Feierliche Eröffnung des Erweiterungsbaus in der Klinik für Neurologie und der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Bereich Interdisziplinäre Schmerztherapie
01/2016 Praxis für Physikalische und Rehabilitative Medizin am Saale-Unstrut Klinikum Naumburg
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
02/2016 Feierliche Eröffnung der Praxis für Ergotherapie in der Halleschen Straße
Klinikum Burgenlandkreis Bildungs- und Kooperationsgesellschaft mbH
02/2016 Eröffnung einer Außenstelle der Krebsgesellschaft Sachsen-Anhalt im Saale-Unstrut Klinikum Naumburg
10/2016 Etablierung des Geschäftsbereiches Home Instead Seniorenbetreuung
08/2017 Umzug der Augenärztlichen Praxis in den Wenzelsring in Naumburg

Im Süden des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, im Zentrum von Mitteldeutschland gelegen, grenzt der Burgenlandkreis an Thüringen und Sachsen. Die Universitätsstädte Leipzig, Halle und Jena sind in weniger als einer Stunde erreichbar.

Die Attraktivität und das Image des Landkreises werden maßgeblich vom vielfältigen Erbe der alten Kulturlandschaft an Saale, Unstrut und Weißer Elster, vom Weinbau und zahlreichen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten geprägt.

Der Burgen­­land­kreis ist reich an Burgen, Schlössern und Kirchen und ver­dankt nicht zuletzt dieser Tatsache seinen Namen.

Im Ostteil verfügt der Burgenlandkreis mit dem Zeitzer Forst über das größte zusammenhängende Waldgebiet im Süden Sachsen-Anhalts. Im Westen des Kreises befindet sich das nördlichste geschlossene Weinanbaugebiet Europas.

In dieser idyllischen Weinregion finden sich alte Weinbergterrassen, die von der 1000-jährigen Geschichte des Weinbaus zeugen. Entlang einer 60 km langen Weinstraße können sich Besucher auf naturkundliche und kulinarische Entdeckungsreise begeben.

Landschafts- und Naturschutzgebiete sowie der Naturpark Saale-Unstrut-Triasland gehören ebenso zu touristischen Anziehungspunkten wie die Arche Nebra, ein Besucherzentrum am Fundort der Himmelsscheibe mit Aussichtsturm oder das Sonnenobservatorium in Goseck als ältestes seiner Art in Europa.

Neben den größeren Städten Naumburg, Zeitz und Weißenfels  finden sich viele kleinere Städte und Ortschaften, die den Reiz der Landschaft erst vollkommen machen.
Schöne Wohngebiete im Grünen oder modern ausgestattete Bürgerhäuser in den Städten bieten attraktive Wohnmöglichkeiten. Für Kinder stehen zahlreiche Kindertagesstätten und alle Schulformen zur Verfügung.

Zu den wichtigen Bereichen der Wirtschaftsstruktur zählen der Tourismus, die Lebensmittelindustrie, der Bergbau, die Metallverarbeitung, der Maschinenbau, die Landwirtschaft, das Handwerk sowie Logistik und Großhandel. Einen besonderen Stellenwert besitzt die Erzeugung von Nahrungs- und Genussmitteln.

Das Klinikum Burgenlandkreis stellt mit über 1 000 Mitarbeitern als einer der größten Arbeitgeber einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor für den Burgenlandkreis dar.

Weitere Informationen finden Sie unter www.burgenlandkreis.de

Die kinder- und familienfreundliche Modellstadt Naumburg hat rund 30.000 Einwohner und im Unterschied zu anderen ostdeutschen Städten in den letzten Jahren kaum Einwohner verloren.
Naumburg ist Sitz des Oberlandesgerichtes, der Generalstaatsanwaltschaft für Sachsen-Anhalt und Kreisstadt für den Burgenlandkreis.

Als Modellstadt für Stadtsanierung entwickelte sie sich mit ihrer nahezu tausendjährigen Geschichte und der mittelalterlichen Stadtanlage immer mehr zu einer touristischen Attraktion der Region.
Zu den bedeutenden Kunstdenkmalen zählt der das Stadtbild prägende Dom mit romanischen und frühgotischen Bauelementen und den bemerkenswerten Bildwerken des „Naumburger Meisters“, umgeben von der Domfreiheit mit ihren verwinkelten Gassen.

Die Bürgerstadt mit einem der schönsten Märkte Mitteldeutschlands ist geprägt von den Renaissance-Bauwerken aus Naumburgs Glanzzeit als Messestadt. Die Stadtkirche St. Wenzel mit barockem Hochaltar und Gemälden aus der Werkstatt Lucas Cranach d.Ä. beherbergt eine Hildebrandt-Orgel, die originalgetreu restauriert wurde und regelmäßig gespielt wird.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Rathaus, das Stadtmuseum „Hohe Lilie“, das Marientor, das Friedrich Nietzsche-Haus und die Naumburger historische Straßenbahn.

Das kulturelle Angebot in Naumburg ist breit gefächert:
Cineplex, Kleine Bühne, Sommertheater im Marientor, Freiluftkonzerte, internationaler Orgelsommer, Stadtfeste z. B. Kirschfest, Weinfest und die „Neun Naumburger Nächte“.

Weitere Informationen zu Naumburg finden Sie unter www.naumburg.de

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Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

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Haus 2, Erdgeschoss
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Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

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Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

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