Internistische Praxis 2018-05-16T08:41:08+00:00

Internistische Praxis Zeitz

Internistische Praxis
Schwerpunktpraxis für Lungen- und Herzerkrankungen
Dr. med. Silvio Geier
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Pneumologie

Kontakt
Ambulantes Zentrum (MVZ) am Klinikum Burgenlandkreis GmbH
Lindenallee 1, 06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 87 20
Telefax: (0 34 41) 7 40 87 35
E-Mail: silvio.geier-mvz@klinikum-burgenlandkreis.de

Sprechstundenzeiten

Montag 08.00 – 12.00 Uhr   und 13.00 – 15.00 Uhr
Dienstag 08.30 – 12.00 Uhr   und 13.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch 08.00 – 12.00 Uhr   und 13.00 – 15.00 Uhr
Donnerstag 08.30 – 12.00 Uhr   und 13.00 – 15.00 Uhr
Freitag nach Vereinbarung

 Zugangsvoraussetzungen
Unsere Praxis arbeitet vorwiegend auf Überweisungsschein und Termin. Termine können Sie gern per Telefon vereinbaren. Die Terminvergabe erfolgt bis zu sechs Monate im Voraus. Bestandspatienten erhalten in der Regel Folgetermine im Rahmen der aktuellen Vorstellung. Neupatienten können momentan nur bedingt berücksichtigt werden. In dringenden Fällen ist eine Vorstellung nach Rücksprache mit dem Hausarzt (primärer Ansprechpartner) vorgezogen möglich. Darüber hinaus ist die Terminservicestelle der KVSA Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 09:00 – 12:00 Uhr und Mittwoch von 13:00 – 15:00 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0391/6278888 erreichbar.

LEISTUNGEN

In unserer Praxis wird das gesamte Spektrum der kardiopulmonalen Leistungsdiagnostik angeboten. Dadurch ist eine Zuordnung der Symptome (Luftnot, Husten, Brustschmerzen, Abgeschlagenheit, Tagesmüdigkeit) zur zugrundeliegenden Lungen- oder Herzerkrankung in den meisten Fällen möglich. Dies geschieht in der Zusammenschau der erhobenen Befunde mit der Anamnese und der organbezogenen körperlichen Untersuchung. Falls erforderlich, erfolgt eine ergänzende Labordiagnostik bzw. eine bildgebende Diagnostik (Röntgen-Thorax, Computertomographie).

  • Lungenfunktionsdiagnostik (Bodyplethysmographie, Bronchospasmolyse, Messung der inspiratorischen Atemmuskelkraft, Diffusionsanalyse)
  • Blutgasanalyse inklusive Säuren-Basen-Status (In Ruhe und unter Belastung)
  • Allergiediagnostik bei Heuschnupfen und Asthma bronchiale (Pricktest, ggf. Bluttest)
  • Transthorakale Echokardiographie
  • Duplexsonographie der extrakraniellen hirnversorgenden Gefäße
  • Abdomensonographie
  • Schilddrüsensonographie
  • Langzeit-EKG (24-h-EKG)
  • Ambulante Blutdruckmessung (24-h-RR)
  • DMP Asthma/COPD und KHK
  • Patientenschulung Asthma bronchiale und COPD im Rahmen des DMP (NASA, COBRA)
  • FeNO-Messung (als Selbstzahlerleistung)

Besteht der Verdacht auf ein Asthma bronchiale oder leidet der Patient unter einem länger bestehendem Reizhusten erfolgt eine unspezifische bronchiale Provokation. Hiermit wird eine bronchiale Hyperreagibilität nachgewiesen, die in der Zusammenschau mit der Anamnese und Klinik die Diagnosestellung eines Asthma bronchiale erleichtert. Im Routineeinsatz wird ein modifizierter 2-Stufentest mit Carbachol durchgeführt. Bei unklaren Fällen oder bei versicherungsrechtlichen Aspekten kommt der aufwendigere 5-Stufentest mit Metacholin zur Anwendung. In steigenden Konzentrationsstufen wird das Agens vernebelt und anschließend jeweils eine Bodyplethysmographie (FEV1, RAWtot) durchgeführt.

Besteht aufgrund der Symptome (Schnarchen, nächtliche Atemaussetzer, vermehrte Tagesmüdigkeit, Einschlafneigung) oder bei entsprechender Befundkonstellation (neu entdeckte arterielle Hypertonie, adipöser Habitus, Zyanose, nächtlich erhöhte Blutdruckwerte, nächtliches Schwitzen, schwer einstellbare arterielle Hypertonie) der Verdacht auf eine schlafbezogene Atemstörung (SBAS) dient die kardiorespiratorische Polygraphie als zuverlässiger und kostengünstiger Screeningtest. Mittels 8-Kanalsystem werden folgende Parameter aufgezeichnet: Luftfluss, Schnarchen, SpO2, Puls, Thoraxbewegung, Abdomenbewegung, Körperlage und Beatmungsdruck. Nach Anleitung in der Praxis erhält der Patient die Messmaterialien in einem handlichen Koffer zur abendlichen Anlage zu Hause ausgehändigt, und bringt diese am folgenden Morgen zurück. Sollte sich eine behandlungsbedürftige SBAS zeigen, so wird eine Polysomnographie im Schlaflabor veranlasst.

Eine Inspektion der Atemwege ist bei einigen Fragestellungen oder Beschwerden hilfreich oder sogar notwendig zur weiteren Behandlungsplanung. Wichtige Indikationen sind unklare Hämoptysen, mehr als 8 Wochen anhaltender therapierefraktärer Husten, Tumorverdacht, interstitielle Lungenerkrankungen und Tumornachsorge.

Neben der visuellen Inspektion mit Fotodokumentation erfolgt in einigen Fällen eine Absaugung zur Mikrobiologie oder eine bronchoalveoläre Lavage (BAL). Dabei werden ca. 100 ml physiologische Kochsalzlösung sukzessive in ein Bronchialsegment gespült und die anschließend abgesaugte Spülflüssigkeit inklusive der gewonnenen alveolären Zellen zur zytologischen Untersuchung eingesandt.

Die Untersuchung findet unter Lokalanästhesie und unter leichter Sedierung (Midazolam) statt. Anschließend erfolgt die Befundbesprechung und ggf. weitere Therapieplanung. Der Eingriff ist ambulant und dauert ca. 5-10 Minuten. Inklusive Vor- und Nachsorge ist ein Zeitbedarf von 2-3 Stunden einzuplanen. Bei Sedierung ist keine Fahrtauglichkeit gegeben.

Bei allergischer Rhinokonjuktivitis und allergischem Asthma bronchiale haben klinische Studien gezeigt, dass bei Korrelation der nachgewiesenen Sensibilisierung gegen ein bestimmtes Allergen mit dem Auftreten saisonaler Beschwerden sich eine signifikante Reduktion der Symptome erzielen lässt. Zugleich ist das allergische Asthma bronchiale leichter zu kontrollieren und oftmals ist eine Reduktion der Asthmamedikation möglich. Auch lässt sich möglicherweise ein Etagenwechsel von Heuschnupfen hin zum Asthma bronchiale verhindern. Für bestimmte Allergene besteht die Möglichkeit einer oralen Therapie mittels Sublingualtablette oder Tropfen (SLIT). Die klassische Hypo- oder Desensibilisierung findet in regelmäßigen subkutanen Injektionen statt (SCIT). Saisonale Allergene (z.B. Frühblüher) werden dabei meist präsaisonal, perenniale Allergene (z.B. Hausstaubmilben) dagegen durchgehend behandelt. Die durchschnittliche Behandlungsdauer beträgt 3 Jahre.

Im Rahmen der Stufentherapie des allergischen Asthma bronchiale besteht bei schwerem allergischen Asthma bronchiale unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, mit einer zielgerichteten Antikörpertherapie gegen IgE sowohl die klinische Asthma-Kontrolle, als auch die eingeschränkte Lungenfunktion zu verbessern. Der Wirkstoff Omalizumab (Handelsname Xolairâ) wird dabei in Abhängigkeit von der Höhe des initialen Gesamt-IgE-Spiegels und des Körpergewichtes in 2- oder 4-wöchigem Abstand subkutan injiziert. Da es sich um eine sehr teure Therapie handelt, sind vom Gemeinsamen Bundesausschuss strenge Voraussetzungen zur Wirtschaftlichkeit der Verordnung erstellt worden.

Bei unklaren Fällen von Luftnot oder zur objektiven Einschätzung der tatsächlichen kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit kommt die Spiroergometrie zur Anwendung. Sie stellt einen Globaltest dar, der das Zusammenspiel aus Atmung, Kreislauf und Muskeltätigkeit abbildet. Neben der persönlichen maximalen Leistungsfähigkeit (VO2peak = maximal erreichte Sauerstoffaufnahme) können auch Aussagen zur Herz- und Atemleistung gemacht werden, da sich manche Störungen erst unter Belastung zeigen. Zusätzlich zur Ergometrie werden bei der Spiroergometrie kontinuierlich die Atemgase und intermittierend die Lungenfunktion sowie die Blutgase und der Säuren-Basen-Status bestimmt.

Folgende bei pneumologischen Erkrankungen relevante Schutzimpfungen nach Empfehlungen der STIKO (Stand 2010) werden durchgeführt:

  • Grippeschutzimpfung: Standardimpfung bei allen Personen, die älter als 60 Jahre sind. Indikationsimpfung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit folgenden ausgewählten Erkrankungen: chronische Erkrankungen der Atemwegen (inklusive Asthma und COPD), chronische Herz-Kreislauf-, Leber und Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus, Immundefekte (inklusive HIV). Indikationsimpfung bei Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen. Indikationsimpfung bei erhöhtem beruflichem Risiko (z.B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr). Sämtlich genannte Leistungen werden von der GKV erstattet. Die Impfung findet jährlich im Herbst mit einem von der WHO empfohlenen Impfstoff statt. In der Saison 2011/2012 sind dies der adjuvantierte Impfstoff Fluad® sowie der nicht-adjuvantierte Impfstoff Begripal®. Zusätzliche Indikationen und Empfehlungen sind der Website des Robert-Koch-Institutes zu entnehmen.
  • Pneumokokkenimpfung: Einmalige Standardimpfung bei allen Personen, die älter als 60 Jahre alt sind. Wiederholungsimpfung nach 5 Jahren nur bei Immundefekten und chronischen Nierenkrankheiten (nephrotisches Syndrom). Indikationsimpfung bei Personen, die jünger als 60 Jahre sind nur bei Vorliegen folgender Erkrankungen: chronische Erkrankungen der Atemwegen (inklusive Asthma und COPD), chronische Herz-Kreislauf- und Nierenkrankheiten, Diabetes mellitus und bestimmte neurologische Erkrankungen. Die Impfung erfolgt mit einem Polysaccharidimpfstoff (Pneumovax 23®). Gefährdete Kinder erhalten eine Impfung mit Konjugat-Impfstoff (Prevenar 13®). Sämtlich genannte Leistungen werden von der GKV erstattet. Zusätzliche Indikationen und Empfehlungen sind der Website des Robert-Koch-Institutes zu entnehmen.
  • Pertussis-Impfung: Einmalige Standardimpfung bei Erwachsenen im Rahmen der nächsten fälligen Td-Impfung, z.B. als 3-fach Kombination (Diphterie-Pertussis-Tetanus , Boostrix®) oder als 4-fach Kombination (Diphterie-Pertussis-Tetanus mit Polyomyelitis, Repevax®). Zusätzliche Indikationen und Empfehlungen sind der Website des Robert-Koch-Institutes zu entnehmen.

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Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

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Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
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Notaufnahme (Akutversorgung)
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Telefax: (0 34 45) 72 11 65

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Notaufnahme | Zeitz

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Telefax: (0 34 41) 74 04 98

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Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

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