Drei Patienten aus dem SRH Klinikum Zeitz, die bei einem Routineabstrich positiv auf COVID-19 getestet wurden, sind umgehend in das Corona-Zentrum des SRH Wald-Klinikums Gera verlegt worden. In der spezialisierten Abteilung werden die Patienten, die aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, weiterbehandelt. Sie müssen nicht intensivmedizinisch versorgt werden. Das Schwesterhaus, das zu den Thüringer Corona-Schwerpunktzentren gehört, hatte schnell Hilfe angeboten.

Die erste Zusammenarbeit dieser Art hat reibungslos geklappt, schätzt Geschäftsführer Dr. Uwe Leder ein, deswegen sei jetzt vereinbart, dass bei einem weiteren Auftreten von behandlungspflichtigen Corona-Patienten das Haus in Gera die Versorgung übernimmt.

Aus Sicherheitsgründen wurden nach Bekanntwerden der Infektion umgehend alle Patienten und Mitarbeiter aus dem betroffenen Bereich einem Test unterzogen. Alle Maßnahmen sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt.

Es sind alle Sicherungsmaßnahmen getroffen, um für Patienten, Mitarbeiter und Besucher einen höchstmöglichen Schutz vor einer Infektion zu etablieren. So gilt im Klinikum in Zeitz Maskenpflicht: Mitarbeiter tragen bei Tätigkeiten am Patienten grundsätzlich medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Patienten müssen während der Behandlung und beim Verlassen des Zimmers einen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen. Für ambulante Patienten gilt die MNS-Pflicht beim Betreten der Gebäude.