>>>Orthopädie und Unfallchirurgie / Endoprothetikzentrum
Orthopädie und Unfallchirurgie / Endoprothetikzentrum 2018-11-07T08:00:16+00:00

Orthopädie und Unfallchirurgie / Endoprothetikzentrum

Die Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie sind zuständig für die Versorgung aller Unfallverletzten und für die operative sowie konservative Behandlung von Erkrankungen am Bewegungsapparat.

Zum Haupttätigkeitsfeld der Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie gehört der endoprothetische Ersatz oder die Auswechselung von Knie-, Hüft und Schultergelenken nach modernsten Standards.

Auf diesem Gebiet sind die Kliniken seit 2014 als zertifiziertes EndoProthetikZentrum am Klinikum Burgenlandkreis anerkannt.

Mit dem Zertifikat wurde allen beteiligten Bereichen von der Station über den Operationssaal, die Patientenkoordination und die Physiotherapie eine hohe Prozess- und Behandlungsqualität sowie Patientensicherheit bescheinigt.

Weitere Leistungsbereiche der Kliniken sind beispielweise die Knochenbruchbehandlungen, Gelenkspiegelungen, ambulante Operationen und die D-Arzt Tätigkeit.

D-Arzt-Fälle sind Arbeits-, Arbeitswege-, Schul- und Kindergartenunfälle, die entsprechend der gesetzlichen Vorschriften erfasst und an die zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften) gemeldet werden. Je nach Schwere der Verletzungen erfolgt entweder eine stationäre Aufnahme oder es kann bei der ambulanten Versorgung bleiben.

Von den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern sind die Kliniken zur ambulanten Behandlung von D-Arzt-Fällen zugelassen. D-Arzt-Fälle sind Arbeits-, Arbeitswege-, Schul- und Kindergartenunfälle, die entsprechend der gesetzlichen Vorschriften erfasst und an die zuständigen gesetzlichen Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften) gemeldet werden. Im Zeitzer Klinikum können Patienten mit schweren Arbeitsunfällen auch stationär versorgt werden (Verletztenartenverfahren)

Aufgrund der ausgewogenen Facharztqualifikation, der hochwertigen technischen Ausstattung und des großen Engagements aller Mitarbeiter sind unsere Kliniken in der Lage, die Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates auf hohem Niveau zu übernehmen.

Beide Kliniken sind zudem als lokale Traumazentren für die Behandlung von Schwerverletzten zertifiziert und gehören zum Traumanetzwerk Sachsen-Anhalt Süd.

Die Versorgung von mehrfach verletzten Patienten erfolgt in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachabteilungen.

Unfallverletzte Kinder werden von unseren Ärzten in den Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin mit betreut.

Durch unsere Physiotherapeutischen Abteilungen erfolgt eine qualifizierte intensive Mitbehandlung und Akutrehabilitation.

Größere Eingriffe können mit Schmerzen verbunden sein. Angst davor ist verständlich, allerdings unbegründet. Eine frühe und effektive Behandlung von Schmerzen, welche ggf. auch interdisziplinär durchgeführt wird, ist ein erklärtes Ziel unserer Mitarbeiter.

Viele Operationen können auch ambulant durchgeführt werden, wenn keine gravierenden Nebenerkrankungen bestehen und eine zuverlässige häusliche Versorgung garantiert ist. Kleinere chirurgische Eingriffe, die ambulant operiert werden können sind z.B. Arthroskopien, Karpaltunnelsyndrom und Sehnenverletzungen.

Im Anschluss an die Akutbehandlung von schweren Unfallverletzungen und nach großen Gelenkoperationen wird den Patienten durch den Sozialdienst der Kliniken eine Anschlussheilbehandlung („Kur“) vermittelt.

Mehr über unser Spektrum erfahren Sie unter Leistungen.

EndoProthetikZentrum am Klinikum Burgenlandkreis

Ein Gelenkverschleiss, insbesondere des Hüft- und Kniegelenkes, führt unweigerlich zu einer Einschränkung der Mobilität und zu Verlust an Lebensqualität; die Selbstständigkeit ist gefährdet. Kann durch konservative Möglichkeiten das eigene Gelenk nicht erhalten werden, hat sich das zertifizierte EndoProthetikZentrum (EPZ) am Klinikum Burgenlandkreis an den Standorten Naumburg und Zeitz darauf spezialisiert, künstliche Gelenke (Endoprothesen) nach dem aktuellsten medizinischen, pflegerischen und physiotherapeutischen Standard einzusetzen.

Wir möchten, dass unsere Patienten schnell wieder auf die Beine kommen! Qualitätssicherung bildet daher bei uns die Basis für den optimalen Behandlungserfolg.

Das EndoProthetikZentrum (EPZ) am Klinikum Burgenlandkreis hat sich aus diesem Grund im Juni 2014 erfolgreich nach „EndoCert®“ zertifizieren lassen. Dies erfolgte gemäß der bundesweiten Qualitätsoffensive derDeutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Diese hat Standards festgelegt und Instrumente geschaffen, die ein Höchstmaß an Qualität in der Gelenkersatzchirurgie für die Patienten sicherstellen.
Wir bieten in unserem EndoProthetikZentrum die gesamte operative Bandbreite des Gelenkersatzes von Hüfte und Knie an. Im Focus unserer qualifizierten Gelenkersatz-Chirurgie von Hüfte und Knie steht die schonende, individuell auf jeden einzelnen Patienten abgestimmte Versorgung. Unsere interdisziplinären Therapiekonzepte fußen auf dem Einsatz präziser OP-Verfahren und modernster Implantate.

Dafür stehen unsere Experten der Kliniken für  Orthopädie und Unfallchirurgie in Naumburg und Zeitz in Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin, Gefäßchirurgie, Radiologie, Anästhesie sowie der Physiotherapie, unseren Pflegekräften und den Patientenkoordinatoren, die sich um das Entlassungsmanagement kümmern. Daneben arbeiten wir eng mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Chefarzt
Dr. med. Andreas Pflug
D-Arzt des Klinikums Burgenlandkreis
Facharzt für Chirurgie / Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie / Spezielle Unfallchirurgie

Chefarzt Dr. med. Wolfram Marquardt  (Kollegialsystem mit Klinikum Naumburg)
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie /Physikalische Therapie, Balneologie

Sekretariat
Frau Heiner
Frau Jahns
Telefon: (0 34 41) 74 03 11
Telefax: (0 34 41) 74 03 08
Email:

Leitender Oberarzt
Ständiger Vertreter des D-Arztes
Dr. med. Jörg Walter
Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie / Spezieller Unfallchirurg

Oberarzt
Dipl.-Med. Michael Eckel
Facharzt für Chirurgie / Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie / Spezieller Unfallchirurg

Oberarzt
Ahmad Shalash
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie / Notfallmedizin

Station UC Hausteil 500, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 03 15

Pflegerische Leitung
Sigrid Walde

LEISTUNGEN

Dank des Ersatzes verschleiß- oder unfallbedingt zerstörter Gelenke durch künstliche Gelenke (Endoprothetik), können Patienten, die sonst aufgrund Schmerz und Bewegungseinschränkung schwerst invalidisiert wären, wieder ein weitgehend normales Leben führen.

Das Haupttätigkeitsfeld unserer Klinik liegt im endoprothetischen Ersatz des Knie- und Hüftgelenkes. Auch notwendige Wechseloperationen werden durchgeführt. Es stehen modernste Implantate zur Verfügung (zementiert oder zementfrei), die individuell für jeden Patienten passend ausgesucht werden.

Im Bereich der Schulter werden Endoprothesen sowohl bei Verschleißerkrankungen als auch bei komplizierten Brüchen eingesetzt.

Durch Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) – besonders an Knie- und Schultergelenk – können viele Gelenkschäden sicher diagnostiziert und gleichzeitig behandelt werden.

Über kleinste Hautschnitte wird das sogenannte Arthroskop in das Gelenk eingebracht. Die Optik dieses Gerätes ist mit einem Monitor verbunden, worauf der Arzt
die Gelenkstrukturen betrachten kann. Die eigentlichen Manipulationen in den Gelenken werden mit kleinen Instrumenten durchgeführt. Entsprechend gering sind die Beeinträchtigungen für den Patienten nach dem Eingriff.
Die arthroskopischen Operationen führen wir am Knie-, Sprung-, Schulter- und Ellenbogengelenk durch. Zum Spektrum gehören neben Routineeingriffen am Meniskus, dem Gelenkknorpel und dem Kapsel-Band-Apparat auch so anspruchsvolle Operationen wie Kreuzbandersatzplastiken, Meniskusrefixationen oder Stabilisierungen des Schultergelenkes.

Die Behandlung von Brüchen großer Knochen wird heute vorwiegend operativ durchgeführt. Das verkürzt die Krankenhausbehandlungsdauer und verbessert die Behandlungsergebnisse.
Bei uns werden alle modernen Verfahren der operativen Knochenbruchbehandlung angewendet und die entsprechenden Instrumentarien und Implantate in ausreichender Menge vorgehalten. So stehen sowohl moderne Nageltechniken, Platten in Titan oder winkelstabiler Ausführung, spezielle Lochschrauben, Instrumentarien für minimalinvasive Techniken als auch Mini-Instrumente zur Anwendung an Hand und Fuß zur Verfügung. In Fällen von verzögerter Knochenbruchheilung oder bei fehlverheilten Frakturen führen wir Knochenverpflanzungen oder Umstellungsoperationen durch.
Knochenbrüche bei Kindern werden durch spezielle kindgerechte Verfahren optimal versorgt.

Nicht alle Knochenbrüche müssen operiert werden. Unverschobene Brüche wie z. B. der Schlüsselbeinbruch oder der handgelenksnahe Speichenbruch können mit Hilfe einer Bandage oder eines Gipsverbandes unter Verlaufskontrollen (Röntgen-Kontrollen) ausheilen.

  • Operationen bei Nervenkompressionssyndromen (z. B. Karpaltunnelsyndrom)
  • Operationen bei Bindegewebserkrankung an der Handinnenfläche mit verhärtenden Knoten- und Strangbildung, die zur Beeinträchtigung der Fingerbeweglichkeit führt (Dupuytrensche Kontraktur)
  • Behandlungen des schnellenden Fingers
  • Eingriffe bei der Arthrose des Daumensattelgelenkes
  • Eingriff beim sogenannten Tennis- oder Golferellenbogen

In unserem Haus wird eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen an Fuß und Sprunggelenk versorgt. Hierzu gehören neben den häufigen Zehenfehlstellungen wie beispielsweise dem Hallux valgus (Ballenzeh) oder Krallenzehen auch verschleißbedingte Krankheitsbilder (Arthrose des Großzehengrundgelenkes). Des Weiteren widmen wir uns durch Nerveneinengungen hervorgerufenen Schmerzsyndromen sowie Erkrankungen der Sehnen am Fuß bzw. Sprunggelenk (z. B. Achillessehne).

Wir sind Träger des Zertifikates der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e.V. (D.A.F.) und setzen entsprechend die Standards der modernen Fußchirurgie um.

Die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und Wirbelsäulenverletzungen wird in unserer Klinik konservativ und operativ durchgeführt. Es wird zunächst eine umfangreiche Diagnostik ausgeführt. Im Anschluß werden mit den Patienten die möglichen Therapieoptionen besprochen. Häufig ist eine konservative Schmerztherapie möglich. Diese wird durch intensive Physiotherapie und medikamentöse Schmerztherapie durchgeführt. In Abhängigkeit der Befunde werden Lokalinjektionen, röntgengesteuerte und CT-gesteuerte Injektionen durchgeführt. Bei Bedarf erfolgt die Mitbetreuuung durch die Abteilung spezielle Schmerztherapie. Sollten Nervenausfälle und Lähmungen bestehen oder konservative Therapien nicht helfen, werden operative Eingriffe anageboten:

  • Facettendenervierung – 
minimalinvasive Behandlungsmethode bei Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke zur Schmerzreduktion
  • Bandscheibenprothesen und Versteifungsoperationen der Halswirbelsäule – 
bei Bandscheibenvorfällen im Bereich der Halswirbelsäule oder Engpässen im Bereich des Rückenmarks der Halswirbelsäule ist die Implantation einer Bandscheibenprothese oder die Versteifung der Halswirbelsäule möglich.
  • Dekompresssionen im Bereich der Lendenwirbelsäule
 – Bei Bandscheibenvorfällen im Bereich der Lendenwirbelsäule oder lokalen Engstellen werden minimalinvasive Operationen zur Entfernung des Bandscheibenvorfallesoder zur Erweiterung der Engstelle im Bereich des Rückenmarkskanales durchgeführt.
  • Versteifungsoperationen im Bereich der Lendenwirbelsäule – 
bei Fehlstellungen oder Instabilitäten der Wirbelsäule werden Versteifungsoperationen durchgeführt.
  • Kyphoplastien
 – bei bestimmten Knochenbrüchen der Lendenwirbel ist eine minimalinvasive Operation zur Behandlung des Knochenbruches und zur Schmerzreduktion möglich. Der Wirbelkörper wird mit Knochenzement stabilisiert.
  • Knochenbruchversorgung im Bereich der Wirbelsäule – 
Es werden verschiedene Operationsverfahren bei Knochenbrüchen der Wirbelsäule angeboten, um eine gezielte Heilung zu erreichen.
  • Implantation von Neurostimmulatoren
 – Bei chronischen Schmerzsyndromen werden Stimmulatoren an der Wirbelsäule zur Schmerzreduktion implantiert. Vorher werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Schmerztherapie alternative Behandlungsmethoden abgeklärt.

Je nach Schwere des chirurgischen Eingriffes und Verfassung des Patienten können folgende Operationen auch ambulant erfolgen:

  • Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) des Kniegelenkes, der Schulter und des Sprunggelenkes
  • Versorgung von Knochenbrüchen mittels Implantaten bei einfachen Brüchen der kleinen Knochen (Osteosynthesen)
  • Entfernung von Osteosynthesematerial
  • Operationen bei Hallux valgus, Hammer- und Krallenzehen
  • Behandlung der Dupuytrenschen Kontraktur (gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche)
  • Operationen bei Karpaltunnelsyndrom (Kompressionssyndrom eines Nervs im Bereich der Handwurzel)
  • Operation bei schnellendem Finger
  • operative Versorgung von Sehnenverletzungen
  • operative Behandlung von Ganglien (Überbeine)
WEITERE INFORMATIONEN

Chirurgische Ambulanz Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon:
Anmeldung (0 34 41) 74 03 11 oder 74 02 42
während der Sprechzeiten (0 34 41) 74 02 42

In der chirurgischen Ambulanz können folgende Patienten behandelt werden:

  • Patienten mit Arbeits-, Kindergarten- und Schulunfällen (D-Arzt-Ambulanz)
  • Privatpatienten und Selbstzahler
  • Patienten zur vor- und nachstationären Behandlung
  • Begutachtung

Sprechzeiten:

Montag 12.00 – 14.00 Uhr
Dienstag 14.00 – 15.00 Uhr
Mittwoch 12.00 – 14.00 Uhr
Donnerstag 12.00 – 14.00 Uhr
Freitag 08.00 – 11.00 Uhr
oder nach Vereinbarung

Für die Akut- und Notfallversorgung ist selbstverständlich die Notaufnahme 24 Stunden dienstbereit.

Bei vorliegender Überweisung bzw. Einweisung zur Operation vereinbaren Sie bitte einen Termin in unserer chirurgischen Ambulanz.

Die Terminvereinbarung zur Operation erfolgt im Sekretariat von Chefarzt Dr. Pflug.

Frau Heiner
Frau Jahns
Telefon: (0 34 41) 74 03 11
Telefax: (0 34 41) 74 03 08
Email: 

Chefarzt
Chefarzt Dr. med. Wolfram Marquardt
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie
Physikalische Therapie, Balneologie
Spezielle Orthopädische Chirurgie

Chefarzt Dr. med. Andreas Pflug (Kollegialsystem mit Klinikum Zeitz)
D-Arzt Klinikum Burgenlandkreis GmbH
Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie
Spezielle Unfallchirurgie

Sekretariat
Frau Kathleen Klett
Telefon: (0 34 45) 72 13 01
Telefax: (0 34 45)  72 13 02
Email:  

Ltd. Oberarzt
Dr. med. Wolf-Dietrich Donnerhack
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie
Ständiger Vertreter des D-Arztes

Oberarzt
Dr. med. Andreas Schimske
Facharzt für Orthopädie
Chirotherapie, Notfallmedizin

Oberarzt
Christoph Kranich
Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie, Notfallmedizin

Stationsarzt
Farid Suleymanov
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

René Wildgrube
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Pflegerische Bereichsleitung
Brigitte Neumann

Pflegerische Leitung
Katrin Berger

Station O1 Haus 1, 2.Obergeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 13 10

LEISTUNGEN

Dank des Ersatzes verschleiß- oder unfallbedingt zerstörter Gelenke durch künstliche Gelenke (Endoprothetik), können Patienten, die sonst aufgrund Schmerz und Bewegungseinschränkung schwerst invalidisiert wären, wieder ein weitgehend normales Leben führen.

Das Haupttätigkeitsfeld unserer Klinik liegt im endoprothetischen Ersatz des Knie- und Hüftgelenkes. Auch notwendige Wechseloperationen werden durchgeführt. Es stehen modernste Implantate zur Verfügung (zementiert oder zementfrei), die individuell für jeden Patienten passend ausgesucht werden.

Im Bereich der Schulter werden Endoprothesen sowohl bei Verschleißerkrankungen als auch bei komplizierten Brüchen eingesetzt.

Durch Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) – besonders an Knie- und Schultergelenk – können viele Gelenkschäden sicher diagnostiziert und gleichzeitig behandelt werden.

Über kleinste Hautschnitte wird das sogenannte Arthroskop in das Gelenk eingebracht. Die Optik dieses Gerätes ist mit einem Monitor verbunden, worauf der Arzt
die Gelenkstrukturen betrachten kann. Die eigentlichen Manipulationen in den Gelenken werden mit kleinen Instrumenten durchgeführt. Entsprechend gering sind die Beeinträchtigungen für den Patienten nach dem Eingriff.
Die arthroskopischen Operationen führen wir am Knie-, Sprung-, Schulter- und Ellenbogengelenk durch. Zum Spektrum gehören neben Routineeingriffen am Meniskus, dem Gelenkknorpel und dem Kapsel-Band-Apparat auch so anspruchsvolle Operationen wie Kreuzbandersatzplastiken, Meniskusrefixationen oder Stabilisierungen des Schultergelenkes.

Die Behandlung von Brüchen großer Knochen wird heute vorwiegend operativ durchgeführt. Das verkürzt die Krankenhausbehandlungsdauer und verbessert die Behandlungsergebnisse.
Bei uns werden alle modernen Verfahren der operativen Knochenbruchbehandlung angewendet und die entsprechenden Instrumentarien und Implantate in ausreichender Menge vorgehalten. So stehen sowohl moderne Nageltechniken, Platten in Titan oder winkelstabiler Ausführung, spezielle Lochschrauben, Instrumentarien für minimalinvasive Techniken als auch Mini-Instrumente zur Anwendung an Hand und Fuß zur Verfügung. In Fällen von verzögerter Knochenbruchheilung oder bei fehlverheilten Frakturen führen wir Knochenverpflanzungen oder Umstellungsoperationen durch.
Knochenbrüche bei Kindern werden durch spezielle kindgerechte Verfahren optimal versorgt.

Nicht alle Knochenbrüche müssen operiert werden. Unverschobene Brüche wie z. B. der Schlüsselbeinbruch oder der handgelenksnahe Speichenbruch können mit Hilfe einer Bandage oder eines Gipsverbandes unter Verlaufskontrollen (Röntgen-Kontrollen) ausheilen.

  • Operationen bei Nervenkompressionssyndromen (z. B. Karpaltunnelsyndrom)
  • Operationen bei Bindegewebserkrankung an der Handinnenfläche mit verhärtenden Knoten- und Strangbildung, die zur Beeinträchtigung der Fingerbeweglichkeit führt (Dupuytrensche Kontraktur)
  • Behandlungen des schnellenden Fingers
  • Eingriffe bei der Arthrose des Daumensattelgelenkes
  • Eingriff beim sogenannten Tennis- oder Golferellenbogen

In unserem Haus wird eine Vielzahl verschiedener Erkrankungen an Fuß und Sprunggelenk versorgt. Hierzu gehören neben den häufigen Zehenfehlstellungen wie beispielsweise dem Hallux valgus (Ballenzeh) oder Krallenzehen auch verschleißbedingte Krankheitsbilder (Arthrose des Großzehengrundgelenkes). Des Weiteren widmen wir uns durch Nerveneinengungen hervorgerufenen Schmerzsyndromen sowie Erkrankungen der Sehnen am Fuß bzw. Sprunggelenk (z. B. Achillessehne).

Wir sind Träger des Zertifikates der Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk e.V. (D.A.F.) und setzen entsprechend die Standards der modernen Fußchirurgie um.

Die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen und Wirbelsäulenverletzungen wird in unserer Klinik konservativ und operativ durchgeführt. Es wird zunächst eine umfangreiche Diagnostik ausgeführt. Im Anschluß werden mit den Patienten die möglichen Therapieoptionen besprochen. Häufig ist eine konservative Schmerztherapie möglich. Diese wird durch intensive Physiotherapie und medikamentöse Schmerztherapie durchgeführt. In Abhängigkeit der Befunde werden Lokalinjektionen, röntgengesteuerte und CT-gesteuerte Injektionen durchgeführt. Bei Bedarf erfolgt die Mitbetreuuung durch die Abteilung spezielle Schmerztherapie. Sollten Nervenausfälle und Lähmungen bestehen oder konservative Therapien nicht helfen, werden operative Eingriffe anageboten:

  • Facettendenervierung – 
minimalinvasive Behandlungsmethode bei Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke zur Schmerzreduktion
  • Bandscheibenprothesen und Versteifungsoperationen der Halswirbelsäule – 
bei Bandscheibenvorfällen im Bereich der Halswirbelsäule oder Engpässen im Bereich des Rückenmarks der Halswirbelsäule ist die Implantation einer Bandscheibenprothese oder die Versteifung der Halswirbelsäule möglich.
  • Dekompresssionen im Bereich der Lendenwirbelsäule
 – Bei Bandscheibenvorfällen im Bereich der Lendenwirbelsäule oder lokalen Engstellen werden minimalinvasive Operationen zur Entfernung des Bandscheibenvorfallesoder zur Erweiterung der Engstelle im Bereich des Rückenmarkskanales durchgeführt.
  • Versteifungsoperationen im Bereich der Lendenwirbelsäule – 
bei Fehlstellungen oder Instabilitäten der Wirbelsäule werden Versteifungsoperationen durchgeführt.
  • Kyphoplastien
 – bei bestimmten Knochenbrüchen der Lendenwirbel ist eine minimalinvasive Operation zur Behandlung des Knochenbruches und zur Schmerzreduktion möglich. Der Wirbelkörper wird mit Knochenzement stabilisiert.
  • Knochenbruchversorgung im Bereich der Wirbelsäule – 
Es werden verschiedene Operationsverfahren bei Knochenbrüchen der Wirbelsäule angeboten, um eine gezielte Heilung zu erreichen.
  • Implantation von Neurostimmulatoren
 – Bei chronischen Schmerzsyndromen werden Stimmulatoren an der Wirbelsäule zur Schmerzreduktion implantiert. Vorher werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Schmerztherapie alternative Behandlungsmethoden abgeklärt.

Je nach Schwere des chirurgischen Eingriffes und Verfassung des Patienten können folgende Operationen auch ambulant erfolgen:

  • Gelenkspiegelungen (Arthroskopien) des Kniegelenkes, der Schulter und des Sprunggelenkes
  • Versorgung von Knochenbrüchen mittels Implantaten bei einfachen Brüchen der kleinen Knochen (Osteosynthesen)
  • Entfernung von Osteosynthesematerial
  • Operationen bei Hallux valgus, Hammer- und Krallenzehen
  • Behandlung der Dupuytrenschen Kontraktur (gutartige Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche)
  • Operationen bei Karpaltunnelsyndrom (Kompressionssyndrom eines Nervs im Bereich der Handwurzel)
  • Operation bei schnellendem Finger
  • operative Versorgung von Sehnenverletzungen
  • operative Behandlung von Ganglien (Überbeine)
WEITERE INFORMATIONEN

Orthopädische Ambulanz Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 00
Chefarzt Dr. med. Marquardt/Oberarzt Dr. med. Schimske

Haus 3, Erdgeschoss

Montag 12 Uhr bis 14 Uhr
Dienstag 12 Uhr bis 14 Uhr
Mittwoch 13 Uhr bis 15 Uhr
Donnerstag 12 Uhr bis 14 Uhr
Freitag 12 Uhr bis 14 Uhr

Privatsprechstunde des Chefarztes nach telefonischer Anmeldung!
Bitte bringen Sie zur Sprechstunde in der Orthopädischen Ambulanz einen Einweisungsschein von Ihrem Hausarzt mit. In der Einweisersprechstunde erhalten Sie alle wichtigen Informationen bezüglich Ihres Aufenthaltes sowie des geplanten operativen Vorgehens und der Behandlungsmöglichkeiten.

Haus 3, Erdgeschoss
Oberarzt Dr. med. Wolf- Dietrich Donnerhack
Telefon: (0 34 45) 72 20 00/ 72 11 72
D-Arzt-Sekretariat Telefon: (0 34 45) 72 11 12

Montag 12 Uhr bis 14 Uhr
Dienstag 12 Uhr bis 14 Uhr
Mittwoch 13 Uhr bis 15 Uhr
Donnerstag 12 Uhr bis 14 Uhr
Freitag 12 Uhr bis 14 Uhr

Für die Akut- und Notfallversorgung ist selbstverständlich die Notaufnahme 24 Stunden dienstbereit!

Eine Terminvereinbarung zur Operation und stationären Aufnahme erfolgt in der Regel in der Einweisersprechstunde der  Orthopädischen Ambulanz (Tel. 0 34 45 / 72 20 00)

Wichtige Informationen bezüglich Ihres Aufenthaltes erhalten Sie während Ihrer Vorstellung in unserer Ambulanz.

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

+ Beispiele: Unfall-, Brandverletzung / Trauma, Knochenbrüche / Hoher Blutverlust / Kopfverletzung / Vergiftung, Sepsis / Herzinfarkt, Hirninfarkt

Notaufnahme | Naumburg

Notaufnahme (Akutversorgung)
Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 60
Telefax: (0 34 45) 72 11 65

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Laden Sie HIER das Infoblatt herunter.