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Kinder- und Jugendmedizin 2018-05-16T11:39:54+00:00

Kinder- und Jugendmedizin

Das Behandlungsspektrum der Kinderkliniken umfasst die gesamte allgemeinpädia­trische Diagnostik und Therapie bei erkrankten Kindern und Jugendlichen zwischen der Geburt und dem Eintritt in das Erwachsenenalter. Das schließt auch die Betreuung aller Neugeborenen und Frühgeborenen mit ein.

Unsere Kinderkliniken sind in all ihren Leistungen auf die Bedürfnisse und Anforderungen der jungen Patienten abgestimmt. So kann bei Säuglingen und Kleinkindern meist ein Eltern­teil auf die Station mit aufgenommen werden.

Die Stationen, Untersuchungsräume und Flure sind freundlich und kindgerecht.
Wir haben Spielzimmer, in denen sich die kranken Kinder, die nicht bettlägerig sind, beschäftigen können. Der Krankenhauscharakter tritt dadurch in den Hintergrund. Das ermöglicht einen – soweit es die Erkrankung zulässt – angenehmen Aufenthalt.

Zweimal im Monat besuchen Klinik-Clowns unsere Kinderstationen, um die kleinen Patienten mit Einfühlungsvermögen und Humor aufzuheitern.

Damit eine optimale Ernährung der Kinder gewährleistet werden kann, ist jeweils eine Milchküche mit geschultem Personal angegliedert. Unsere Mitarbeiter beraten die jungen Eltern bei Fragen zu Ernährung und Pflege der kleinen Patienten.

Die Teams aus Kinderärzten und Kinderkrankenschwestern arbeiten eng mit den anderen Fachabteilungen zusammen. So werden die kleinen Patienten mit chirurgischen Erkrankungen nach ihrer Operation auf den Kinderstationen altersgerecht betreut.

Bei jeder Risikogeburt ist ein Kinderarzt anwesend, der die Erstversorgung von Risiko- und Früh­geborenen übernimmt. Die ersten Vorsorgeuntersuchungen sowie Stoffwechsel- und Hörscreening werden bei jedem Neugeborenen durchgeführt.

Die Kinderkliniken sind neonatologische Schwerpunkte zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen im Früh- und Neugeborenenalter. Dazu stehen an beiden Standorten Möglichkeiten zur Kurzzeitbeatmung zur Verfügung.

Das Klinikum in Naumburg ist Kooperationspartner des Perinatalzentrums am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle, die Zeitzer Klinik ist Mitglied im „Netzwerk Neonatologie Sachsen-Anhalt Süd“ mit dem Sitz in Halle/Süd. Das bedeutet eine sehr enge Zusammenarbeit bei der Betreuung von sehr kleinen oder sehr schwer erkrankten Früh- und Neugeborenen mit den dortigen Spezialisten.

Die Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin arbeiten außerdem mit der Kinder-Reha-Klinik Bad Kösen zusammen.

Chefarzt
Dipl.-Med. Hans-Joachim Krebes
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Ltd. Oberärztin
Dipl.-Med. Birgit Gräfe
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Schwerpunkt Neuropädiatrie

Oberärztin
Dipl.-Med. Petra Hauser
Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Sekretariat
Christine Schlönvoigt
Telefon:  (0 34 41) 74 03 71
Telefax:  (0 34 41) 74 04 87
Email:   paediatrie-zz@klinikum-burgenlandkreis.de

Station HNO/K1
Hausteil 500, 2.Obergeschoss
Telefon:  (0 34 41) 7 40 375

Pflegerische Leitung
Christine Richter

Station K2
Hausteil 101, 2.Obergeschoss
Telefon:  (0 34 41) 74 03 76

Pflegerische Leitung
Marina Pohl

LEISTUNGEN

Unser Behandlungsspektrum umfasst die gesamte allgemeinpädia­trische Diagnostik und Therapie bei Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 17 Jahren mit akuten und chronischen Erkrankungen:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen einschließlich Gedeihstörungen
  • Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
  • Infektionskrankheiten und Hauterkrankungen
  • Herz- und Kreislauf-Erkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystems (Anfallsleiden) und der Sinnesorgane
  • Endokrinologische Erkrankungen
  • Allergologie
  • Notfallmedizin
  • EKG, Langzeit-EKG,
  • 24-Stunden-Blutdruckmessung
  • EEG (Messung der Hirnströme), Schlafentzug-EEG
  • Leistungsdiagnostik (Ergometrie)
  • Lungenfunktionsdiagnostik
  • Ultraschalldiagnostik
  • Röntgendiagnostik, Magnet-Resonanz-Tomographie
  • Schweißtest

Diagnostik und Therapie verschiedener neurologischer Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter wie
Epilepsie und Epilepsiesyndrome, Kopfschmerzen einschließlich Migräne sowie Störungen der körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes.

  • Anwesenheit eines Kinderarztes und pädiatrische Erstversorgung von Risikoneugeborenen und Frühgeborenen sowie aller operativ Geborenen (wie z.B. Kaiserschnitt, Saugglocke, Geburtszange)
  • Die beiden ersten Vorsorgeuntersuchungen werden in der Klinik durchgeführt
  • Durchführung der in Westeuropa üblichen Neugeborenentests
  • indikationsbezogene Ultraschalluntersuchungen
  • Hörscreening
  • Beratung der Mütter über Ernährung und Pflege durch zertifizierte Still- und Laktationsberaterin

Gemeinsam mit den Fachärzten für Allgemein- oder Unfallchirurgie betreuen wir in unserer Klinik auch Kinder, die allgemeinchirurgische und unfallchirurgische Patienten sind. Dazu gehören zum Beispiel Kinder mit Verletzungen an Knochen, Schädel-Hirn-Trauma, Eingeweidebrüchen, Vorhautverengungen, Entzündungen des Wurmfortsatzes am Blinddarm sowie Verbrennungen und Verbrühungen.

HNO-Erkrankungen wie Polypen, chronische Mandelentzündung, vergrößerte Rachenmandeln, Ohrenerkrankungen usw. werden durch die Fachärzte der HNO-Klinik mit modernen, schonenden Methoden operiert.

Besonders günstig erweist sich hier die Nachbarschaft zu unseren HNO-Kollegen, mit denen wir gemeinsam auf der Station K1/HNO arbeiten.

WEITERE INFORMATIONEN

Elterninformationen

  • Impfausweis
  • Hausschuhe
  • Schlafsachen (2x im Wechsel)
  • Sachen für den Tag (Unterwäsche, Strümpfe, Jogginganzug oder Strumpfhose,
    T-Shirt, dünne Pullover)
  • Toilettengegenstände (Zahnputzzeug, Duschbad oder Flüssigseife, Kamm,
    Badelatschen zum Duschen
  • Lieblingsspielzeug

Für Säuglinge und Kleinkinder steht Klinikkleidung zur Verfügung, ebenso werden Pflegeprodukte und Windeln vom Klinikum zur Verfügung gestellt

Bitte versehen Sie bei kleinen Kindern private Kleidung und Gegenstände mit Namen, um Verwechslungen zu vermeiden.

Die Versorgung erfolgt durch das Krankenhaus.
Bitte sprechen Sie es mit einer Schwester ab, wenn sie Lebensmittel mitbringen, ob diese mit dem Diätplan in Einklang stehen. Informieren Sie sich bei der Schwester, was Ihr Kind essen und trinken darf und geben Sie ihr die eventuell mitgebrachten Lebensmittel.
Die Schwester wird sie Ihrem Kind dann gern zu den Mahlzeiten geben.

Sie können Ihr Kind tagsüber jederzeit besuchen.
Bedenken Sie jedoch bitte, dass gerade kranke Kinder besonders lange Ruhezeiten benötigen.
In der Zeit der Mittagsruhe zwischen 12.00 und 14.00 Uhr bitten wir von Besuchen abzusehen.
Eltern von Säuglingen und Kleinkindern haben die Möglichkeit alle pflegerischen Tätigkeiten wie zum Beispiel windeln, Temperatur messen, füttern oder baden selbst zu übernehmen. Dabei steht Ihnen das Pflegepersonal hilfreich zur Seite.

Wenn es das Krankheitsbild Ihres Kindes zulässt und Rücksprache mit dem Arzt genommen wurde, können Sie mit Ihrem Kind im Krankenhausgelände spazieren gehen. Dies muss mit uns schriftlich vereinbart werden.

Montag – Freitag    15.00 Uhr – 15.30 Uhr
Telefonisch erreichen Sie uns unter:
Station K1 0 34 41 / 74 03 75
Station K2 0 34 41 / 74 03 76
Außerhalb dieser Sprechzeiten ist der Stationsarzt nach Terminvereinbarung für Sie da.

 

Chefärztin 
Dr. med. Mandy Kersten
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Email: mandy.kersten@klinikum-burgenlandkreis.de

Sekretariat 
Uta Brückner
Telefon: (0 34 45) 72 15 01
Telefax: (0 34 45) 72 15 13
Email:   paediatrie-nmb@klinikum-burgenlandkreis.de

Leitende Oberärztin
Dr. med. Kirstin Schaetz
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin/Schwerpunkt Neuropädiatrie

Oberärztin
Christine Nirschl
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Station KJM
Haus 1,  2.Obergeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 15 10

Pflegerische Leitung

Katrin Bach

LEISTUNGEN

Wir bieten den Angehörigen eine familienorientierte Betreuung und Beratung, um ihnen in einer vertrauensvollen Atmosphäre bei der Bewältigung dieser neuen Lebenssituation Unterstützung und Trost zu geben.

Wir sind Kooperationspartner des Perinatalzentrums am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle. Das bedeutet eine sehr enge Zusammenarbeit bei der Betreuung von sehr kleinen oder sehr schwer erkrankten Früh- und Neugeborenen mit den dortigen Spezialisten.

Unseren kleinsten Patienten, die durch ihre frühe Geburt einen schweren Start ins Leben haben,
gilt unsere besondere Sorgfalt.

Besonders glücklich sind wir, unsere Früh- und Neugeborenen in einem eigenen Bereich versorgen zu können. So haben wir die Möglichkeit, auf die Bedürfnisse unserer kleinen Patienten in den ersten Lebenstagen einzugehen.
Unsere Leistungen umfassen die Diagnostik und Therapie der Erkrankungen der Früh- und Neugeborenen. Dazu steht uns ein Beatmungsplatz zur Verfügung.

Durch Minimierung invasiver Behandlungsmethoden versuchen wir, dem Konzept der „sanften Pflege“ entsprechend, die Behandlung schonender zu gestalten.

Wir legen viel Wert auf die Eltern-Kind-Bindung und die Muttermilchernährung schon in den ersten Lebenstagen. Dabei unterstützen wir die jungen Mütter in allen Belangen und beraten sie umfassend.

Wir haben eine eigene Milchküche zur Aufbereitung von Säuglingsnahrungen, Breien und speziellen Diäten.
Nach Terminabsprache – Telefon: (0 34 45) 72 15 12 – führen wir auch Ernährungsberatungen durch. Schwester Silke und Schwester Marion beraten Sie gern.

In unserer Klinik werden Kinder mit den verschiedensten neurologischen Erkrankungen diagnostiziert und behandelt.

Ausführliche Anamneseerhebung und klinisch- neurologische Untersuchung

  • Routine-EEG-Ableitung mit digitalem Video-EEG
  • Schlafableitung mit Video-EEG
  • Neurophysiologisches Labor mit Spezialuntersuchungen (evozierte Potenziale, Tremoranalyse, Untersuchungen der Muskel- und Nervenfunktionen)
  • Laboruntersuchungen (Medikamentenspiegel, Blut- und Liquoruntersuchungen etc.)
  • Schädelsonografie
  • Neuroradiologische Bildgebung (CT,MRT)

Eine Auswahl:

  • Epilepsie und Epilepsiesyndrome
  • Kopfschmerzen, einschließlich Migräne
  • Infantile Zerebralparese
  • Störungen der körperlichen und geistigen Entwicklung des Kindes

Informationsmaterial für Patienten finden Sie hier:

Uns stehen folgende zur Diagnostik nötigen Untersuchungsmethoden zur Verfügung:
EEG, Schlafentzug-Schlaf-EEG, Video-EEG, evozierte Potentiale, Elektromyografie, Liquordiagnostik, CT, MRT, psychologische und Entwicklungsdiagnostik.

Wir arbeiten eng mit Psychologen, Physiotherapeuten und dem Sozialdienst zusammen und pflegen engen Kontakt zu den niedergelassenen Kinderärzten, den Frühförderstellen und dem Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Gesundheitswesens.

Neuropädiatrische Sprechstunde
Dienstag 14 Uhr bis 18 Uhr und nach Vereinbarung
(03445) 72-1510
Terminvergabe über Sekretariat Frau Brückner
(03445) 72-1501

Jeder Behandlung sollte eine gezielte und krankheitsspezifische Diagnostik vorangehen. Hierfür haben wir in den letzten Jahren ein modernes neurophysiologisches Labor aufgebaut, welches uns umfangreiche Untersuchungsmöglichkeiten bietet:

EEG = Elektroencephalogramm

Es handelt sich um eine Methode zur Messung der elektrischen Gehirnströme. Auf die Kopfhaut werden Metallplättchen (Elektroden) aufgesetzt (meist 21). Zwischen jeweils zwei Elektroden werden in verschiedenen Kombinationen die elektrischen Spannungsunterschiede gemessen, mit einem speziellen Gerät verstärkt und schließlich als Hirnstromwellen aufgezeichnet. Dieses elektrische Potenzial bauen die Nervenzellen selbst auf. Es ist Zeichen ihrer Aktivität und Funktionstüchtigkeit. Die Ableitung erfolgt bei uns ausschließlich mit papierlosen digitalen Systemen.
Am Abend vor der Untersuchung sollte sich der Patient die Haare waschen, dabei kein Haarspray oder -gel verwenden und möglichst keine sedierenden Medikamente einnehmen.

Mitarbeiterinnen:
Schwester Ina Klamm
Frau Claudia Schumer
Frau Andrea Schröder

Kontakt: (0 34 45) 72 15 68

Die Zahl der Patienten mit allergischen Erkrankungen (Rhinoconjunctivitis, Asthma bronchiale und endogenes Ekzem) steigt ständig an. Diese Erkrankungen sind in der Stadt häufiger als auf dem Land. Passivrauchen erhöht bei Kindern das Risiko, an Asthma bronchiale zu erkranken.
Pollen (60 %) und Hausstaubmilben (15 %) sind die häufigsten Auslöser einer Allergie.
Muttermilch schützt den Säugling vor Sensibilisierung.
Beste Vorbeugung ist die Allergenkarenz.

Diagnostik und Therapie allergischer Erkrankungen im Kindesalter sind Schwerpunkte unserer pädiatrischen Praxis am MVZ und unserer Klinik.
Bei Verdacht auf eine allergische Erkrankung können schon bei Kleinkindern aussagefähige Allergietests von uns durchgeführt werden.

Neben der kinderärztlichen Untersuchung, Rhinoskopie (Spiegelung der Nase) wird eine umfangreiche Allergieanamnese erhoben.

Folgende weiterführende Diagnostik wird durchgeführt:

  • Prick-Test, Intrakutantest, Atopy-Patch-Test (Allergietestungen auf der Haut)
  • Spezifische Untersuchungen im Blut (RAST, IgE)
  • Lungenfunktionsuntersuchungen bei Patienten mit Asthma bronchiale oder bei Verdacht auf diese Erkrankung, Belastungstests (z. B. Fahrrad fahren) mit anschließender Messung der Lungenfunktion und Bronchospasmolysetest
  • Nasale Provokation

Wenn die Schwere der Erkrankung es erfordert, kann nach umfangreicher Diagnostik bei Kindern ab 5 Jahren eine Hyposensibilisierung durchgeführt werden.
Des Weiteren führen wir Patienten- und Elternschulungen durch.

In unserer Klinik können:

  • Frakturen bzw. Luxationen (Knochenkrankheiten und Verstauchungen) des wachsenden Skeletts
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • thermische Verletzungen (Verbrennungen und Verbrühungen)
  • Hernien (Eingeweidebruch)
  • Phimose (Vorhautverengung)
  • Appendicitis (Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms) etc.

operativ und konservativ behandelt werden.

Für eine hochqualitative, umfassende chirurgische Behandlung sorgen in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Fachärzte für Chirurgie und Orthopädie.

HNO-Erkrankungen wie Polypen, chronische Tonsillitis, vergrößerte Tonsillen und Ohrenerkrankungen können durch den niedergelassenen HNO-Facharzt Dr. Seel in unserer Abteilung mit modernen, wenig invasiven Methoden operiert werden.

Terminvereinbarungen unter (0 34 45) 77 62 86

Unsere physiotherapeutischen Behandlungen:

  • Inhalationen
  • Massagen
  • Gangübungen nach Unfällen
  • Drainagelagerung und
  • Atemtherapie

Wir führen diese stationär sowie bei Bedarf im Anschluss an die stationäre Behandlung durch – auf Rezept auch ambulant.
Von uns erhalten Sie Tipps für das Fortsetzen der Therapie im eigenen Zuhause.

Seit April 2012 gibt es in unserer Klinik eine Kinderschutzgruppe unter der Dachorganisation AG Kinderschutz in der Medizin (KiM).

Hier  sind Kinderärzte, Traumatologen, Gynäkologen, Psychologen und Sozialarbeiter zu einem Team zusammengeschlossen, die sich um die Behandlung betroffener Kinder und Jugendlicher bemühen.

Wir arbeiten eng mit der nahe gelegenen Kinder-Reha-Klinik Bad Kösen zusammen.
Am Nicolausholz
06628 Bad Kösen
E.-Kutscher-Straße 16

Problemkinder mit akuten Erkrankungen betreuen wir stationär, kranke Begleitkinder im Rahmen unserer Notfallambulanz.

Zusammenarbeit besteht auch mit dem
Kompetenzzentrum für Pädiatrische Diabetologie
Frau CA Dr. med. Sabine Fiedler
Kinderdiabetologin
Diabetesambulanz

Wir betreuen erkrankte Kinder mit Diabetes mellitus Typ 1 stationär bei Coma und Prae coma diabeticum.
Neueinstellung bei Erstmanifestation
Schulung von Eltern und Kind
Diagnostik und Therapie bei Typ 2 Diabetes im Kindesalter
www.rehaklinik.de/kinder

WEITERE INFORMATIONEN

Elterninformationen

Nach individueller Absprache ist ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt ihres Kindes jederzeit möglich.
Telefonisch erreichen Sie uns unter (0 34 45) 72 15 10

Haus 1, 2. Obergeschoss (vor der Kinderstation)
Telefon: (0 34 45) 72 15 10

Bei Notfällen und dringenden Fällen werden Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Kinderärzte in unserer Kinderambulanz rund um die Uhr versorgt.

  • Impfausweis und Röntgenpass
  • gelbes Untersuchungsheft
  • evtl. ständig eingenommene Medikamente
  • Hausschuhe
  • Schlafsachen (2x im Wechsel)
  • Sachen für den Tag (Unterwäsche, Strümpfe, Jogginganzug oder Strumpfhose,
    T-Shirt, dünne Pullover)
  • Toilettengegenstände (Zahnputzzeug, Duschbad oder Flüssigseife, Kamm,
    Badelatschen zum Duschen
  • Lieblingsspielzeug

Für Säuglinge und Kleinkinder steht Klinikkleidung zur Verfügung, ebenso werden Pflegeprodukte und Windeln vom Klinikum zur Verfügung gestellt

Bitte versehen Sie bei kleinen Kindern private Kleidung und Gegenstände mit Namen, um Verwechslungen zu vermeiden.

Die Versorgung erfolgt durch das Krankenhaus.
Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Nahrungsmittel oder Süßigkeiten und lassen Sie nichts im Nachtschrank liegen, damit wir eine erforderliche Diäternährung oder ein „nüchtern sein“ zu Untersuchungen gewährleisten können.
Informieren Sie sich bei der Schwester, was Ihr Kind essen und trinken darf und geben Sie ihr die eventuell mitgebrachten Lebensmittel.
Die Schwester wird sie Ihrem Kind dann gern zu den Mahlzeiten geben.

Für eine rasche Genesung unserer kleinen Patienten sind häufige, möglichst lange und tägliche Besuche durch die Eltern besonders wichtig. Aus diesem Grund sind die Besuchszeiten nicht eingeschränkt. Sie können also zu jeder Zeit und so lange Sie möchten bei Ihrem Kind verweilen.
Bedenken Sie jedoch bitte, dass gerade kranke Kinder besonders lange Ruhezeiten benötigen.
In der Zeit der Mittagsruhe zwischen 12.00 und 14.00 Uhr bitten wir von Besuchen abzusehen.
Für den Frühgeborenenbereich gelten besondere Regelungen.

Wenn es das Krankheitsbild Ihres Kindes zulässt und Rücksprache mit dem Arzt genommen wurde, können Sie mit Ihrem Kind im Krankenhausgelände spazieren gehen. Dies muss mit uns schriftlich vereinbart werden.

Eltern von Säuglingen und Kleinkindern haben die Möglichkeit alle pflegerischen Tätigkeiten
wie zum Beispiel windeln, Temperatur messen, füttern oder baden selbst zu übernehmen. Dabei steht Ihnen das Pflegepersonal der Station immer mit Tipps und Tricks hilfreich zur Seite.

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

+ Beispiele: Unfall-, Brandverletzung / Trauma, Knochenbrüche / Hoher Blutverlust / Kopfverletzung / Vergiftung, Sepsis / Herzinfarkt, Hirninfarkt

Notaufnahme | Naumburg

Notaufnahme (Akutversorgung)
Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 60
Telefax: (0 34 45) 72 11 65

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Laden Sie HIER das Infoblatt herunter.