Innere Medizin 2018-08-31T09:39:02+00:00

Innere Medizin

Die Innere Medizin befasst sich mit allen akuten und chronischen Erkrankungen der inneren Organe. Schwerpunkte in der Tätigkeit liegen in der Diagnostik und Therapie von gastroenterologischen, kardiologischen, pneumologischen, onkologischen und diabetologischen Krankheitsbildern.

  • der Atmungsorgane,
  • des Herz-Kreislauf-Systems,
  • der Verdauungsorgane,
  • des Stoffwechsels,
  • der Nieren,
  • des Blutes und der blutbildenden Organe,
  • des Gefäßsystems sowie
  • des Immunsystems.

Dabei entsprechen unsere diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten den aktuellen wissenschaftlichen und technischen Standards, um eine hohe Sicherheit in Diagnostik und Therapie zu gewährleisten.

Die Kliniken sind mit hochmodernen funktionsdiagnostischen Abteilungen ausgestattet, in denen eine breitgefächerte Diagnostik durchgeführt wird. Dies beinhaltet zum einen sämtliche moderne endoskopische Verfahren einschließlich der endoskopischen Gallengangsdarstellung sowie endosonografischer Diagnostik- und Behandlungsverfahren. Ergänzt wird dieses durch die Möglichkeit zur Implantation von Schrittmachern und Defibrillatoren. An beiden Standorten können Sie zudem elektrophysiologische Untersuchungen bei komplexen Herzrhythmusstörungen durchgeführt werden. Weitere wichtige Säulen im diagnostischen und therapeutischen Ablauf der Inneren Medizin sind die klinischen Untersuchungen des Patienten sowie Röntgen- und Laboruntersuchungen Ein weiterer Schwerpunkt der Patientenversorgung liegt in der strukturierten Schulung von Patienten mit Typ-2-Diabetes am Standort Zeitz.

Damit die medizinische Versorgung dabei reibungslos verläuft, finden enge Absprachen zwischen anderen Abteilungen und der Notaufnahme statt. Schwer erkrankte Patienten, die besonderer Versorgung bedürfen, werden in den sogenannten Intermediate Care-Bereichen (IMC) oder auf der Intensivstation (ITS) ständig und sorgfältig überwacht. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologen, Radiologen, Viszeralchirurgen, Onkologen und Palliativmedizinern profitieren Patienten mit einem Krebsleiden von der für ihn am besten geeigneten Behandlungsstrategie. Es besteht zusätzlich an beiden Standorten die Möglichkeit zur stationären Palliativbehandlung.

Die Betreuung von Krebspatienten erfolgt sowohl stationär als auch ambulant.

Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Gefäßzentrum Naumburg und dem Herzzentrum Leipzig, können wir unseren Patienten bei bestimmten Diagnosen schnell eine fachspezifische optimale Therapie vermitteln.

Chefarzt
Dr. med. Ralph Stephan
Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie

Leitender Oberarzt
Dr. med. Hans-Ulrich Seume
Facharzt für Innere Medizin

Sekretariat
Margit Weihmann
Telefon: (0 34 41) 7 40 331
Telefax: (0 34 41) 7 40 499

Oberarzt
Dr. med. Jörn Röhler
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie

Oberarzt
Rico Hildwein
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie

Oberärztin
Dipl. med. Heidrun Schwarzbach
Fachärztin für Innere Medizin/Palliativmedizin

Funktionsabteilung
Hausteil 101, 3.Obergeschoss
Telefon: (0 34 41) 7 40 420

Abteilungsleitung Funktionsdiagnostik

Claudia Seuß

Station M1
Hausteil 400, 3.Obergeschoss
Telefon: (0 34 41) 7 40 332

Oberarzt
Rico Hildwein
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie

Pflegerische Leitung
David Thärichen

Station M2
Hausteil 500, 3.Obergeschoss
Telefon: (0 34 41) 7 40 342

Oberarzt
Dr. med. Jörn Röhler

Pflegerische Leitung
Beate Letsch

Station M3 (Palliativstation)
Hausteil 400, 2.Obergeschoss
Telefon: (0 34 41) 7 40 336

Oberärztin
Dipl. med. Heidrun Schwarzbach

Pflegerische Bereichsleitung
Monika Fallenstein

Pflegerische Leitung
Nils Kirsch

Station M4
Hausteil 400, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 7 40 353

Oberarzt
Dr. med. Hans-Ulrich Seume

Pflegerische Bereichsleitung
Monika Fallenstein

Pflegerische Leitung
David Thärichen

LEISTUNGEN

Die Gastroenterologie befasst sich mit der Diagnostik und der Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der mit ihm in Verbindung stehenden Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse. Patienten mit diesen Erkrankungen liegen vorzugsweise auf der Station M3.

Es erfolgen diagnostische Ultraschalluntersuchungen und endoskopische Untersuchungen:

  • Magen- und Darmspiegelungen (Gastro- und Koloskopien)
  • Spiegelung des Gallenganges und Bauchspeicheldrüsenganges
  • Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane
  • Punktionen der Leber, der Bauchspeicheldrüse und von Tumoren

Zu den therapeutischen Maßnahmen, die während einer Spiegelung erfolgen, gehören die Abtragung von Polypen in Magen und Darm (Ausstülpungen der Magen- bzw. Darmschleimhaut), die Entfernung von Gallengangsteinen sowie die Verödung und das Abbinden von Krampfadern im Bereich des Verdauungstraktes.

Um eine Verengung in der Speiseröhre oder im Gallengang zu verhindern kann die Einlage eines Stent (medizinisches Implantat in Form eines Röhrchens) erfolgen. Ist der Patient nicht in der Lage selbst genügend Nahrung und Flüssigkeit aufzunehmen, ist das Legen einer Ernährungssonde erforderlich. Einige Untersuchungen werden auch ambulant durchgeführt.

Die Kardiologie umfasst die Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs. Dies beinhaltet u. a. auch Bluthochdruck (Hypertonie), Herzrhythmusstörungen und die akute und chronische Herzschwäche. Die Diagnostik und Behandlung von venösen und arteriellen Gefäßerkrankungen bezeichnet man als Angiologie.

Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall, Rhythmusstörungen und Herzschwäche werden nach der Erstversorgung und Akutphase auf der Intensivstation oder Intermediate Care vorzugsweise auf Station M2 weiterbehandelt.

Folgende Untersuchungsverfahren stehen zur Verfügung:

  • EKG, Langzeit- und Belastungs-EKG sowie EKG über die Speiseröhre
  • EEG (Messung der Hirnströme)
  • verschiedene Formen der Herzultraschalluntersuchungen einschließlich Schluckecho (TEE) und Stress-Echokardiographie
  • Kipptisch-Untersuchungen um die Anpassung des Blutdrucks an passive Lageänderungen des Patienten zu beurteilen
  • Langzeit-Blutdruck-Messungen
  • elektrophysiologische Untersuchungen
  • Einsatz von speziellen Ultraschallgeräten zur Untersuchung von Blutgefäßen bei Durchblutungsstörungen und Thrombosen

Die Akutbehandlung von Herzinfarkten und Lungenembolien erfolgt durch die Auflösung von Blutgerinnseln (Thrombolyse). Bei Bedarf werden die Patienten im Herzzentrum Leipzig mitbehandelt. Die Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus durch elektrische und medikamentöse Reize (Kardioversion) erfolgt in unserem Klinikum.

Die Hämatologie befasst sich mit Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe. Dazu gehören bösartige Erkrankungen des Blutes, Blutbildungsstörungen des Knochenmarks, Blutveränderungen durch immunologische Prozesse und Störungen der Gerinnbarkeit des Blutes.

Patienten mit onkologischen (Krebs-) und hämatologischen Erkrankungen werden auf der internistischen Station M3 behandelt.

Als diagnostisches Verfahren werden Knochenmarkpunktionen und Stanzbiopsien (Entnahme einer Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung) mit entsprechender Auswertung durchgeführt. Des Weiteren werden die Nebenwirkungen einer Chemotherapie medikamentös behandelt.

Die Chemotherapie, einschließlich der Gabe von Antikörpern, kann ambulant auf der Station M3 erfolgen. Auch notwendige Übertragungen von roten Blutkörperchen und Blutplättchen können bei hämatologischen Patienten ambulant durchgeführt werden.

Im Rahmen der Onkologie finden Sprechstunden statt. Eine psychologische Betreuung wird durch das Pflegepersonal ermöglicht.
Als ermächtigte Ärztin ist Frau DM Schwarzbach für die ambulante Onkologie zuständig.

Die Palliativmedizin ist auf der Station M3 integriert und bezeichnet die ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung.

Im Palliativbereich soll schwerkranken Menschen durch spezielle medizinische Maßnahmen, die medikamentöse Schmerztherapie und eine besondere pflegerische Betreuung, ein möglichst beschwerdefreies Leben ermöglicht werden. Im Vordergrund der Behandlung stehen dabei die Lebensqualität und das Befinden des Patienten.

„Nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben geben“ ist das Leitbild des multidisziplinären Teams des Palliativbereiches. Es besteht aus speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften, Psychologen, Physiotherapeuten, Seelsorgern und dem Sozialdienst. Durch dieses Team erhalten die Patienten optimale medizinische, therapeutische und psychosoziale Zuwendung. Die meisten Patienten können durch die professionelle Behandlung stabilisiert und nach Hause entlassen werden.

Die Nephrologie umfasst die Diagnostik und nicht chirurgische Therapie von Erkrankungen der Niere. Die Funktionsfähigkeit der Niere soll stabilisiert werden, um eine Nierenersatztherapie zu verhindern bzw. hinauszuzögern.

Schwere Funktionsstörungen der Nieren machen die Blutwäsche (Dialyse) mit der künstlichen Niere als einen lebensnotwendigen Vorgang erforderlich. Der Körper ist dann nicht mehr in der Lage, Schadstoffe, die sich im Blut anreichern, selbstständig auszuscheiden. Die Blutwäsche – dreimal wöchentlich für jeweils vier Stunden – entfernt die Schadstoffe und überschüssiges Wasser aus dem Körper.

Im Klinikum Zeitz werden alle gängigen Dialyseverfahren (außer Peritonealdialyse) stationär an sieben Dialyseplätzen zur Therapie des akuten und chronischen Nierenversagens angewandt. Die Möglichkeit der Blutwäsche besteht auch für Hepatitis-positive Patienten. Durchgeführt werden auch Dialysen von Patienten, die bereits im ambulanten Bereich dialysiert werden und wegen anderer Erkrankungen stationär im Klinikum aufgenommen worden sind. Es besteht auf der Intensivstation (ITS) die Möglichkeit der kontinuierlichen Dialyse mit einer speziellen Dialysemaschine. Zur operativen Anlage von Gefäßanschlüssen für die Blutwäsche arbeiten wir eng mit der Gefäßchirurgie des Klinikums Naumburg zusammen.

Die wichtigste Stoffwechselstörung ist der Diabetes mellitus. Sie nimmt rasant zu und verursacht vorwiegend Herzkreislauferkrankungen, aber auch Nierenversagen, Sehverschlechterung und Durchblutungsstörungen bis zur Amputation.

Akute Diabetes-Entgleisungen wie Über- und Unterzuckerung führen ebenso wie unbefriedigende Stoffwechseleinstellung zur stationären Aufnahme.
Während Notfälle einer intensivmedizinischen Versorgung bedürfen, erfolgt die Weiterbehandlung auf Station M4.

Neben der Behandlung des Diabetes mellitus mit Tabletten und Insulin liegt der Schwerpunkt auf der Wissensvermittlung über die Diabetes-Erkrankung und die Notwendigkeit einer Lebensstiländerung.

Das Diabetes-Team führt zertifizierte Schulungen zu vielen Themen rund um das Krankheitsbild Diabetes einschließlich solcher Fragen wie Vorbeugen von Folgeschäden, Arbeitsfähigkeit und Fahrtauglichkeit durch. Praktische Anleitungen in der Schulungsküche und Empfehlungen in Bezug auf Ernährung fördern ebenfalls die Selbstständigkeit der Patienten in der Behandlungsgestaltung. Nachuntersuchungen werden zur Beurteilung des Therapieerfolges herangezogen.

Bei Notwendigkeit werden andere Fachabteilungen in die Behandlung einbezogen; so die chirurgische Klinik und die Wund-Schwester für die Versorgung des diabetischen Fußsyndroms, die nephrologische Abteilung, das Gefäßzentrum Naumburg sowie Augenarzt, Ergotherapeuten, Logopäden und Neurologen.

Die Patienten verlassen die Station mit konkreten Therapieempfehlungen und ggfs. einem Insulin-Anpassungsschema mit der Möglichkeit, die Dosierung ihren Alltagsbedürfnissen anzupassen.

  • Diagnostik und Therapie von broncho-pulmonalen Erkrankungen
  • Diagnostik und Therapie von Tumoren im Bereich des Brustkorbes
  • Spiegelung der Bronchien (Bronchoskopie)
  • Lungenfunktionsdiagnostik

Bei schwer erkrankten Patienten, die einer höheren Versorgungsintensität bedürfen, erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Herzkreislauffunktion in den sogenannten Intermediate Care-Bereich auf der Station M1 oder auf der Intensivstation des Klinikums (ITS).

WEITERE INFORMATIONEN

Funktionsdiagnostik
Hausteil 101, 3. Obergeschoss
Telefon: (03441) 740 420

In unserer Funktionsabteilung werden ambulante endoskopische Untersuchungen, ambulante Untersuchungen des Herzens sowie ambulante Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Vorsorgeuntersuchungen können nicht angeboten werden.

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Untersuchungstermin.

Anmeldezeiten sind montags bis freitags von 8.00 bis 16.30 Uhr, Ansprechpartner ist Frau Hoog.

Onkologische Ambulanz
Hausteil 101, 1.Obergeschoss
Telefon: (0 34 41) 7 40 336 oder 740 346

Sprechzeiten:

Montag 13.30 – 15.30 Uhr
Dienstag 10.30 – 13.30 Uhr
Mittwoch 10.30 – 13.30 Uhr

Krebspatienten werden in der onkologischen Ambulanz von Oberärztin Schwarzbach betreut. Hier werden ambulante Chemotherapien, Transfusionen, Knochenmarkstanzbiopsien durchgeführt.

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin bei Schwester Silke oder Schwester Viola.

Anmeldezeiten sind montags bis freitags von 8.00 bis 14.00 Uhr

Chefarzt
Dr. med. Thilo Koch
Facharzt für Innere Medizin/Gastroenterologie/Palliativmedizin

Sekretariat
Manuela Gröschel
Telefon: (0 34 45) 72 12 01
Telefax: (0 34 45) 72 12 02
Email:   

Leitender Oberarzt
Dipl. Med. Silvio Huth
Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie/Intensivmedizin

Oberarzt
Dipl. Med. Holger Lemm
Facharzt

Oberärztin
Dr. med. Esther Meinhold
Fachärztin für Innere Medizin/Gastroenterologie/Palliativmedizin

Funktionsabteilung
Haus 2, 3.Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 00
Pflegerische Leitung
Doreen Nimmrich

Station M1
Haus 2, 1.Obergeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 12 10
Pflegerische Leitung
Daniela Mertz

Station M2
Haus 2, 1.Obergeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 12 20
Pflegerische Leitung
Anke Nitsche

Station M3 (Palliativstation)
Haus 5, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 12 30
Pflegerische Leitung
Sandra Grollmus

LEISTUNGEN

Die Gastroenterologie befasst sich mit der Diagnostik und der Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes und der mit ihm in Verbindung stehenden Organe Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse.

Es erfolgen diagnostische Ultraschalluntersuchungen und endoskopische Untersuchungen:

  • Magen- und Darmspiegelungen (Gastro- und Koloskopien)
  • Spiegelung des Gallenganges und Bauchspeicheldrüsenganges
  • Ultraschalluntersuchungen der Bauchorgane
  • Punktionen der Leber, der Bauchspeicheldrüse und von Tumoren

Zu den therapeutischen Maßnahmen, die während einer Spiegelung erfolgen, gehören die Abtragung von Polypen in Magen und Darm (Ausstülpungen der Magen- bzw. Darmschleimhaut), die Entfernung
von Gallengangsteinen sowie die Verödung und das Abbinden von Krampfadern im Bereich des Verdauungstraktes.

Um eine Verengung in der Speiseröhre oder im Gallengang zu verhindern, kann die Einlage eines Stent (medizinisches Implantat in Form eines Röhrchens) erfolgen.

Ist der Patient nicht in der Lage selbst genügend Nahrung und Flüssigkeit aufzunehmen, ist das Legen einer Ernährungssonde erforderlich.

Einige Untersuchungen werden auch ambulant durchgeführt.

Die Kardiologie umfasst die Diagnostik und Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs. Dies beinhaltet u. a. auch Bluthochdruck (Hypertonie), Herzrhythmusstörungen und die akute und chronische Herzschwäche.

Die Diagnostik und Behandlung von venösen und arteriellen Gefäßerkrankungen bezeichnet man als Angiologie.

Folgende Untersuchungsverfahren stehen zur Verfügung:

  • ergometrische und medikamentöse Stressechokardiographie
  • EKG, Langzeit- und Belastungs-EKG
  • verschiedene Formen der Herzultraschalluntersuchungen einschließlich Schluckecho (TEE)
  • Kipptisch-Untersuchungen um die Anpassung des Blutdrucks an passive Lageänderungen des Patienten zu beurteilen
  • Langzeit-Blutdruck-Messungen
  • elektrophysiologische Untersuchungen (z. B. mit Ösophagus-EKG-Sonde)
  • Einsatz von speziellen Ultraschallgeräten zur Untersuchung von Blutgefäßen bei Durchblutungsstörungen und Thrombosen
  • Langzeit-Kontrolle von Herzschrittmachern
  • Implantation von 1- und 2-Kammer-Schrittmacher, Eventrekordern, Defibrillatoren sowie CRT-D-Systemen

Die Akutbehandlung von Herzinfarkten und Lungenembolien erfolgt durch die Auflösung von Blutgerinnseln (Thrombolyse). Bei Bedarf werden die Patienten im Herzzentrum Leipzig mitbehandelt.

Die Hämatologie befasst sich mit Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe.
Dazu gehören bösartige Erkrankungen des Blutes, Blutbildungsstörungen des Knochenmarks,
Blutveränderungen durch immunologische Prozesse und Störungen der Gerinnbarkeit des Blutes.

Als diagnostisches Verfahren werden Knochenmarkpunktionen und Stanzbiopsien (Entnahme einer Gewebeprobe zur feingeweblichen Untersuchung) mit entsprechender Auswertung durchgeführt.
Des Weiteren werden die Nebenwirkungen einer Chemotherapie medikamentös behandelt.

Die Nephrologie umfasst die Diagnostik und nicht chirurgische Therapie von Erkrankungen der Niere.
Die Funktionsfähigkeit der Niere soll stabilisiert werden, um eine Nierenersatztherapie zu verhindern bzw. hinauszuzögern.

Die wichtigste Stoffwechselstörung ist der Diabetes mellitus. Sie nimmt rasant zu und verursacht vorwiegend Herzkreislauferkrankungen, aber auch Nierenversagen, Sehverschlechterung und Durchblutungsstörungen bis zur Amputation.

Akute Diabetes-Entgleisungen wie Über- und Unterzuckerung führen ebenso wie unbefriedigende Stoffwechseleinstellung zur stationären Aufnahme.

Bei Notwendigkeit werden andere Fachabteilungen in die Behandlung einbezogen; so die chirurgische Klinik  und die Wund-Schwester für die Versorgung des diabetischen Fußsyndroms, das Gefäßzentrum Naumburg sowie Augenarzt, Ergotherapeuten, Logopäden und Neurologen.

  • Diagnostik und Therapie von broncho-pulmonalen Erkrankungen
  • Diagnostik und Therapie von Tumoren im Bereich des Brustkorbes
  • Spiegelung der Bronchien (Bronchoskopie)
  • Lungenfunktionsdiagnostik

Die Palliativmedizin ist auf der Station M3 integriert und bezeichnet die ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung.

Im Palliativbereich soll schwerkranken Menschen durch spezielle medizinische Maßnahmen, die medikamentöse Schmerztherapie und eine besondere pflegerische Betreuung, ein möglichst beschwerdefreies Leben ermöglicht werden. Im Vordergrund der Behandlung stehen dabei die Lebensqualität und das Befinden des Patienten.

Das multidisziplinäre Team des Palliativbereiches besteht aus speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften, Psychologen, Physiotherapeuten, Seelsorgern und dem Sozialdienst. Durch dieses Team erhalten die Patienten optimale medizinische, therapeutische und psychosoziale Zuwendung. Die meisten Patienten können durch die professionelle Behandlung stabilisiert und nach Hause entlassen werden.

Bei schwer erkrankten Patienten, die einer höheren Versorgungsintensität bedürfen, erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Herzkreislauffunktion in den sogenannten Intermediate Care-Bereich oder auf der Intensivstation des Klinikums (ITS).

WEITERE INFORMATIONEN

Funktionsdiagnostik
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 00

Die Funktionsabteilung gehört zum Interdisziplinären Diagnostik – und Aufnahmezentrum (IDAZ). Hier werden ambulante endoskopische Untersuchungen, ambulante Untersuchungen des Herzens sowie ambulante Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Vorsorgeuntersuchungen können nicht angeboten werden.

Bitte vereinbaren sie einen Termin unter der o.g. Telefonnummer.

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

+ Beispiele: Unfall-, Brandverletzung / Trauma, Knochenbrüche / Hoher Blutverlust / Kopfverletzung / Vergiftung, Sepsis / Herzinfarkt, Hirninfarkt

Notaufnahme | Naumburg

Notaufnahme (Akutversorgung)
Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 60
Telefax: (0 34 45) 72 11 65

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Laden Sie HIER das Infoblatt herunter.