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Geriatrie/Geriatrisches Zentrum 2018-08-09T14:53:49+00:00

Geriatrie/Geriatrisches Zentrum

Die Geriatrie, auch Altersmedizin genannt, befasst sich mit der Erkennung und Behandlung von Krankheiten alter Menschen.

Das Geriatrische Zentrum befindet sich in dem im Jahr 2010 übergebenen Neubau. Hier stehen uns 34 stationäre und 6 tagesklinische Betten in einem modernen Umfeld zur Verfügung.

Unsere Klinik für Geriatrie ist zuständig für die akutgeriatrische Komplexbehandlung der betagten Patienten mit einer akuten oder chronischen Erkrankung, nach einem Unfall oder einer Operation, bei denen die Fähigkeiten zur selbstständigen Alltagsbewältigung eingeschränkt sind.

In unserem Behandlungsplan beachten wir vorrangig die Multimorbidität (viele verschiedene Erkrankungen zur gleichen Zeit) und spezifischen Risiken der Senioren wie z. B. eine veränderte Wirkung der Medikamente im höheren Lebensalter und die Vielzahl der Medikamente.

Unser Ziel ist es, durch spezielle Diagnostik und Therapiekonzeption die individuell größtmögliche Selbstständigkeit und Lebenszufriedenheit der Patienten zu erhalten oder zurückzugewinnen. Wir möchten drohende Pflegebedürftigkeit verhindern bzw. so lange wie möglich herauszögern.

Dieses Ziel erreichen wir mit hochqualifiziertem Fachpersonal. Dies ist ein effizienter Verbund verschiedener medizinisch-therapeutischer Fachgruppen: speziell geschulte Ärzte/Geriater, Pflegedienst mit Zusatzqualifikationen, Ergotherapie, Logopädie, Psychologie, Physiotherapie und Sozialdienst. Durch ein koordiniertes Zusammenwirken dieser Berufsgruppen kann eine an individuelle Gegebenheiten orientierte, bestmögliche Rehabilitation erfolgen.

Besonders wichtig im Umgang mit unseren Patienten sind uns persönliche Wertschätzung und einfühlsame Behandlung. Werte wie Nächstenliebe, Herzlichkeit und vertrauensvolle Zuwendung haben für uns einen sehr hohen Stellenwert und sind ein bedeutender Teil unserer täglichen Arbeit. Jeder Mensch hat das Recht in Würde alt zu werden, keine Qualen zu erleiden und ein Höchstmaß an Lebensqualität zu erhalten.

Die angeschlossene Tagesklinik ist eine teilstationäre Einrichtung, die die komplette medizinische Versorgung eines Krankenhauses in Kombination mit einer individuellen Rehabilitationsbehandlung bietet. Die Abende und Wochenenden verbringen die Senioren zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung. In der Tagesklinik setzen wir die begonnene stationäre Behandlung fort. Das heißt, die Behandlungen werden weiterhin speziell auf die Beseitigung bzw. Linderung der Beschwerden ausgerichtet. Dabei stabilisieren wir den Gesundheitszustand. Die Ärzte, das Pflegepersonal und die Therapeuten haben die Patienten meist bereits während des Krankenhausaufenthaltes kennengelernt. In der Regel stehen 5 bis 15 Behandlungstage zur Verfügung, die je nach ärztlicher Maßgabe/Einschätzung auf die kommenden Tage und Wochen verteilt werden, um ein optimales Ergebnis für unsere Patienten erreichen zu können.

Eine geriatriespezifische Weiterbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Deshalb absolvieren wir jährlich eine zertifizierte Fortbildung für alle Mitglieder des therapeutischen Teams. Dieses sogenannte Zercur Geriatrie wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Klinisch-Geriatrischen Einrichtung e.V. entwickelt, in der wir Mitglied sind. Im Rahmen des Zercurs werden in verschiedenen Modulen Themen aus dem Bereich Geriatrie, ihre Zusammenhänge und praktische Umsetzung in kompakter Form vermittelt.

Chefarzt
Miguel Sebastian Orellano
Facharzt für Innere Medizin/Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie, Zusatzbezeichnung Geriatrie

Sekretariat
Sylvia Schwarz
Telefon: (0 34 41) 740 8781
Telefax: (0 34 41) 740 8782
Email:

Oberärztin
Vladyslava Kolesova
Fachärztin für Innere Medizin und Geriatrie

Station Geriatrie
Hausteil 400, Erdgeschoss
Telefon: (03441) 740-8770
Telefax: (03441) 740-8772

Pflegerische Leitung
Janet Hanel

LEISTUNGEN

Die Handlungsfähigkeit akut und/oder chronisch kranker alter Menschen in allen Lebensbereichen zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen ist das grundlegende Ziel ergotherapeutischer Behandlungen. Voraussetzung für die Selbstständigkeit im Alltag ist, dass körperliche, geistige und psychische Funktionen weitestgehend intakt sind. Deshalb sind wir bestrebt, verlorengegangene Funktionen wieder aufzubauen und vorhandene Fähigkeiten zu erhalten. Wir stärken Selbstvertrauen und Motivation zur Eigeninitiative, erhalten Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit.

Behandlungsziele und -maßnahmen
Durch motorisch-funktionelle Behandlungen erhalten oder verbessern wir die Bewegungsfähigkeit, die Mobilität, die Geschicklichkeit und die Belastungsfähigkeit unserer Patienten. Gezieltes Hirnleistungstraining dient der Aktivierung und Förderung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten wie Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Orientierung.

Aktivitäten des täglichen Lebens
ADL-Training ist die Anleitung zur Selbsthilfe bei Körperpflege und Bekleidung, beim Essen und Trinken und bei der Selbstversorgung in allen Bereichen des Alltags. Durch sensomotorisch-perzeptive Behandlung fördern wir die Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen, der Körperwahrnehmung und Sensibilität. Die psychisch-funktionelle Behandlung wird durch uns angewendet, um eine psychische Stabilisierung des Patienten zu erreichen. Wir beraten die Patienten bezüglich geeigneter Hilfsmittel, führen die Anpassungen durch und unterstützen sie beim Erlernen eines sicheren Umganges.

Die Hauptaufgabe der Physiotherapie bei geriatrischen Patienten ist die selbstständige Mobilität zur Bewältigung des Alltages zu erhalten bzw. bei bestehenden Defiziten zu verbessern. Wir geben den Patienten die Möglichkeit, sich in ihrer neuen Situation zurecht zu finden und bieten ihnen entsprechende Hilfestellungen an.

Um die Aktivitäten des täglichen Lebens, zum Beispiel selbstständig aus dem Bett oder vom Stuhl aufstehen, das Laufen mit bzw. ohne Hilfsmittel und u.a. das Treppensteigen, zu fördern oder wieder herzustellen, nutzen wir alle Möglichkeiten und Therapieformen (Krankengymnastik, Atemtherapie, Gangschule sowie Gleichgewichts- und Reaktionstraining, über Massage, Kalt- und Wärmebehandlung, Manuelle Lymphdrainage, Bobath-Therapie oder Bewegungsbad).

Durch Gruppentherapien sowie beim Einsatz von verschiedenen Kleingeräten und Musik werden Aktivität, Motivation und Kontaktfähigkeit des Patienten positiv beeinflusst.

Die Patienten und bei Notwendigkeit deren Angehörigen, werden für zu Hause über eventuell bestehende Gefahrenquellen (Teppiche, Türschwellen, Kabel etc.) sowie die Versorgung mit jeglicher Art von Hilfsmitteln zur Sturzprophylaxe beraten.

Die Logopädie beschäftigt sich mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen von Patienten aller Altersstufen. Durch Vorsorge, Diagnostik und optimale Therapiegestaltung kann somit eine Verbesserung der Sprechqualität, Rückbildung fehlerhafter negativer Sprechmuster sowie die Förderung der Sprache und ihrer Teilbereiche erreicht werden. Des Weiteren kann durch spezielle Therapiemaßnahmen der Schluckvorgang annähernd wiederhergestellt werden, so dass weitere Komplikationen vermieden werden können.

In unserem Geriatrischen Zentrum umfasst das Arbeitsgebiet der Logopädie die Diagnostik, Behandlung und Beratung von Patienten mit:

  • Aphasie (Sprachstörung)
  • Dysarthrie (Sprechstörung)
  • Dysphonie (Stimmstörung)
  • Dysphagie/Presbyphagie (Schluckstörung)
  • orofaciale Dysfunktionen/Facialisparese (Gesichtslähmung)
  • Sprechapraxie (Störung des Sprechablaufes)
  • dementielle Erkrankungen

Dabei wählen wir aus den unterschiedlichen Behandlungsmethoden jeweils die aus, die individuell am Besten auf den einzelnen Patienten und dessen Symptomatik passen. Wir beraten die Patienten und deren Angehörige über weitere ambulante Therapiemöglichkeiten und informieren über mögliche Kommunikationshilfsmittel (z.B. Sprechcomputer, Kommunikationsbücher, elektronische Sprechhilfen) und auch Ernährungsmöglichkeiten bei Schluckstörungen.

Somit erreichen wir eine schnellstmögliche und weitestgehende Wiederherstellung der Kommunikationsfähigkeit und des Schluckvorganges.

Die Aufgabe der Psychologie in der Geriatrie besteht hauptsächlich darin, Hilfestellungen zu geben, um alters- und krankheitsbedingte Probleme verschiedenster Art besser zu bewältigen, Einschränkungen der Lebensqualität zu mindern und die geistige Leistungsfähigkeit auch bis ins hohe Alter zu erhalten.

Aufgabenbereiche Neuropsychologie

Demenz
Unter Demenz versteht man einen krankhaft beschleunigten Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter. Im Vordergrund steht eine fortschreitende Gedächtnisstörung, die im weiteren Verlauf begleitet ist durch einen allgemeinen Verfall aller geistigen Funktionen wie Sprache, Denkvermögen oder Urteilsfähigkeit.

Aufgabe der Neuropsychologie ist es, durch gezieltes, frühzeitig im Verlauf einsetzendes kognitives Training der gestörten Funktionen ein Fortschreiten der Entwicklung zu verzögern bzw. bislang nicht betroffene Funktionen möglichst lange ohne Einbußen aufrechtzuerhalten.

Einen wichtigen Stellenwert nimmt hierbei die diagnostische Früherkennung der kognitiven Störungen ein: Zum Einen für die beschriebene gezielte geistige Förderung und die Indikationsstellung einer medikamentösen antidementiven Therapie, die ebenfalls das Fortschreiten der dementiellen Entwicklung verzögern kann. Zum Anderen um Angehörige rechtzeitig beraten zu können, die mit Entscheidungen über die Versorgung der Demenzkranken in späteren Krankheitsstadien sonst häufig überfordert sind.

Bei fortschreitendem Demenzprozess treten zunehmend auch Verhaltensauffälligkeiten in den Vordergrund: Insbesondere reagieren die Patienten Im Krankenhaus auf das Fehlen der vertrauten Umgebung stark verunsichert, verängstigt, verwirrt und bisweilen auch aggressiv. Psychologische Gespräche helfen in dieser Situation häufig, Verunsicherungen und Ängste abzubauen, Vertrautheit zu entwickeln.

Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall kommt es in Abhängigkeit vom betroffenen Gebiet im Gehirn zu verschiedenen Störungen der Hirnfunktionen: Bei einem Patienten ist die willkürliche Kontrolle der Körperbewegungen betroffen, bei anderen stehen Konzentrationsstörungen oder Gedächtnisausfälle im Vordergrund. Bei einer Vielzahl der Patienten sind Sprache und Sprechen oder aber die visuelle Wahrnehmung der Umgebung eingeschränkt.

Ziel der neuropsychologischen Therapie ist eine weitestgehende Wiederherstellung der gestörten Funktion durch Anwendung spezifischer Trainingsprogramme. Bei einigen neuropsychologischen Störungen ist jedoch aufgrund des Umfangs und des Ortes der Hirnschädigung eine Restitution nicht möglich: In diesen Fällen werden unter Einbeziehung von Restfunktionen und nicht-betroffenen Funktionen Ersatzstrategien trainiert, die eine Kompensation der Funktionsausfälle im Alltag erlauben.

Psychische Störungen
Wie in jedem anderen Lebensalter auch treten bei älteren Menschen psychische Störungen und Erkrankungen wie Depressionen, Angstzustände oder Panikattacken genauso wie Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit auf. Häufig sind der Verlust des Lebenspartners, sozialer Rückzug und Vereinsamung aber auch eine Veränderung der Lebensumstände nach schwerer körperlicher Krankheit Ursachen für psychische Störungen.

Aufgabe der Psychologie ist es, unter Anwendung psychologischer Mittel und Methoden (Gespräche und Verhaltenstrainings) den subjektiven Leidensdruck zu lindern und Strategien zur Bewältigung der Probleme zu vermitteln.

Orthopädische und  internistische Krankheitsbilder
Jede schwere Erkrankung im Alter stellt für den Betroffenen eine Bedrohung der Selbständigkeit dar. Viele ältere Patienten fühlen sich verunsichert, ängstlich oder deprimiert, weil sie die Frage beschäftigt, ob sie nach längerem Krankenhausaufenthalt wieder in ihre Wohnung zurückkehren und ihre selbständige Lebensführung wieder aufnehmen können.

Auch in diesen Fällen sind psychologische Gespräche ein hilfreicher therapeutischer Ansatz zur lösungsorientierten Auseinandersetzung mit allgemeinen und konkreten Problemen der Krankheitsverarbeitung: Sie helfen den Patienten, ihre Krankheitssituation realistisch einzuschätzen, Therapiefortschritte angemessen wahrzunehmen, Therapieziele zu konkretisieren und sich aktiv mit der Situation nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zu beschäftigen.

Die Patientenkoordination des Geriatrischen Zentrums unterstützt die Patienten und deren Angehörige in allen Fragen, die im Hinblick auf die Entlassung relevant sind. Gemeinsam suchen wir Lösungswege, um eine Entlassung so optimal wie möglich und im Sinne des Patienten vorzubereiten. Dabei steht im Vordergrund, dass der Patient das Leben im eigenen Heim meistern kann.

Wir informieren über soziale, rechtliche oder organisatorische Belange. Dazu zählen unter anderem die Beratung, Vermittlung und Koordination von hauswirtschaftlichen Hilfen, ambulanten Pflegediensten sowie teil- und vollstationären Einrichtungen wie Aufnahme in einer Tagespflege oder einem Seniorenpflegeheim.

Zentrales Merkmal der Arbeit in der Patientenkoordination ist die enge Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern des Teams der Geriatrie, um alle Aspekte in die weitere Planung einbeziehen zu können.

Um eine Entlassung bestmöglich vorzubereiten, ist ein frühzeitiger Kontakt zur Patientenkoordination empfehlenswert.

Unsere Leistungen sind:

  • Erhebung der sozialen Situation
  • Beratung der Patienten und deren Angehörigen
  • Entwicklung eines individuellen Behandlungsplanes hinsichtlich der voraussichtlichen Entlassung, Gespräche mit Patienten und Angehörigen zur geplanten Entlassung
  • Zielfindung und Herausfiltern von Bedürfnissen und Wünschen, gemeinsame Lösungen suchen
  • Antragstellung für Rehabilitationsmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen, Pflegeversicherung (Pflegestufe) für den ambulanten und stationären Bereich
  • Beantragung eines Schwerbehindertenausweises
  • Anregung einer Betreuung
  • Beratung bei Vorsorgevollmachten
  • Festlegung und Organisation der Hilfen ab dem Entlassungszeitpunkt
  • Absprache und Kooperation mit sozialen Einrichtungen, Pflegediensten und Betreuern, Organisation von Pflegediensten und Haushaltshilfen
  • Suche nach ambulanten Hilfsmöglichkeiten (Hausnotruf, Essen auf Rädern), Hilfsmitteln (z. B. Reha aktiv 2000), Beratungsstellen, Tagespflege, Senioren- und Pflegeheimen (Kurzzeitpflege, vollstationäre Pflege) und Hospizen
WEITERE INFORMATIONEN

Wir möchten drohende Pflegebedürftigkeit verhindern oder so lange wie möglich herauszögern. In unserer Abteilung für Akutgeriatrie arbeitet ein qualifiziertes Pflegeteam. Es besteht aus examinierten Krankenpflegekräften und Pflegehelfern, die eng mit den Ärzten und Therapeuten zusammenarbeiten.

Ziel unserer Pflege ist, die Fähigkeiten zur Selbstpflege zu erhalten bzw. weitestgehend wieder herzustellen.

Wir achten und fördern die Eigenverantwortlichkeit und die Selbstständigkeit unserer Patienten und deren Angehörigen durch eine ganzheitliche und aktivierende Pflege.

Die Kompetenz unserer Pflegemitarbeiter umfasst u. a. das Wissen um:

  • den physiologischen Alterungsprozess,
  • spezielle geriatrische Probleme (zum Beispiel: Immobilität, Sturz, Ernährungsveränderungen, Inkontinenz, Schmerz, des Lebens müde sein und Angst),
  • die rehabilitative, aktivierende und therapeutische Pflege und Förderung körperlicher Mobilität,
  • das geriatrische Assessment für die individuelle Behandlung und Pflege.

Es ist unser Anliegen, vieles von dem zu erreichen, was noch möglich ist und nichts von dem zu verlieren, was die Lebensqualität weiter beschneidet.

Die Angehörigen können diesen Tagesablauf begleiten und dadurch Anregungen für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt erhalten.

  • morgendliches Waschen zur Aktivierung und therapeutischen Hilfe und zum Ausgleich des Selbsthilfedefizites
  • Unterstützung der Patienten beim selbstständigen Anziehen
  • Vermittlung des Gefühles von Selbstständigkeit und physische Forderung
  • Therapie, Medikation, Visite
  • gemeinsames Einnehmen der Mahlzeiten zur Förderung der Gemeinschaft, der Kommunikation und des Appetites
  • Kaffeetrinken, Besuche, Gesprächskreise
  • Unterstützung beim selbstständigen Auskleiden

Tagespatienten frühstücken bei uns auf Station und nehmen ihre Morgenmedizin zu Hause ein. Nur in Einzelfällen ist es erforderlich, nüchtern zu kommen (zum Beispiel wegen Blutabnahme oder anderer Untersuchungen). In diesem Fall wird jeder Patient von unserem Personal individuell darauf hingewiesen.

Die Medikamente zur Mittagszeit werden von unseren Krankenschwestern verabreicht.

Tagesablauf

07.00 – 08.30 Uhr Fahrt zur Klinik mit Taxi/Krankentransport
08.30 – 09.00 Uhr zweites Frühstück
09.00 – 09.30 Uhr Einzeltherapie
09.30 – 10.00 Uhr Ärztliche Visite
10.00 – 11.00 Uhr Einzel- bzw. Gruppentherapie
12.00 – 12.30 Uhr Mittagessen
12.30 – 13.30 Uhr Mittagsruhe
13.30 – 14.00 Uhr Einzel- bzw. Gruppentherapie
14.00 – 14.30 Uhr Einzel- bzw. Gruppentherapie
14.30 – 15.00 Uhr Vesper
15.30 – 16.00 Uhr Fahrt nach Hause mit Taxi/Krankentransport

Zum Abschluss der Therapie wird dem Hausarzt ein Arztbrief über die erfolgte Behandlung und über weitere Therapieempfehlungen zugesandt.

Die Fortschritte der Genesung werden in unserer Gemeinschaft aus Ärzten, Pflegepersonal, Therapeuten und der Sozialarbeiterin aktuell besprochen.

Die tagesklinische Therapie wird den individuellen Bedürfnissen angepasst. Jederzeit, besonders zum Beispiel bei Änderung des Pflegebedarfs, steht den Patienten unsere Sozialarbeiterin beratend und hilfreich zur Seite.

  • Medikamentenzettel (Welche Medikamente werden zur Zeit eingenommen?)
  • Namen und Telefonnummern wichtigster Vertrauens- oder Kontaktpersonen
  • festes Schuhwerk (sonst besteht Sturzgefahr)
  • bequeme Kleidung für die Therapie
  • vorhandene Hilfsmittel (Rollator, Gehbank, Rollstuhl, Gehstützen)
  • Brille, Hörgerät

Chefarzt
Miguel Sebastian Orellano
Facharzt für Innere Medizin/Schwerpunktbezeichnung Gastroenterologie, Zusatzbezeichnung Geriatrie

Sekretariat
Evelyn Bindauf
Telefon: (0 34 45) 72 11 31
Telefax: (0 34 45) 72 11 32
Email:

Leitender Oberarzt
Andreas Kothe
Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie

Oberärztin
Constanze Weidauer
Fachärztin für Innere Medizin

Station Ger 1
Station Haus 3, 1. Obergeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 20, 72 11 21

Pflegerische Leitung
Kerstin Elste

LEISTUNGEN

Die Handlungsfähigkeit akut und/oder chronisch kranker alter Menschen in allen Lebensbereichen zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen ist das grundlegende Ziel ergotherapeutischer Behandlungen. Voraussetzung für die Selbstständigkeit im Alltag ist, dass körperliche, geistige und psychische Funktionen weitestgehend intakt sind. Deshalb sind wir bestrebt, verlorengegangene Funktionen wieder aufzubauen und vorhandene Fähigkeiten zu erhalten. Wir stärken Selbstvertrauen und Motivation zur Eigeninitiative, erhalten Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit.

Behandlungsziele und -maßnahmen
Durch motorisch-funktionelle Behandlungen erhalten oder verbessern wir die Bewegungsfähigkeit, die Mobilität, die Geschicklichkeit und die Belastungsfähigkeit unserer Patienten. Gezieltes Hirnleistungstraining dient der Aktivierung und Förderung kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten wie Gedächtnisleistungen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Orientierung.

Aktivitäten des täglichen Lebens
ADL-Training ist die Anleitung zur Selbsthilfe bei Körperpflege und Bekleidung, beim Essen und Trinken und bei der Selbstversorgung in allen Bereichen des Alltags. Durch sensomotorisch-perzeptive Behandlung fördern wir die Wahrnehmung in allen Sinnesbereichen, der Körperwahrnehmung und Sensibilität. Die psychisch-funktionelle Behandlung wird durch uns angewendet, um eine psychische Stabilisierung des Patienten zu erreichen. Wir beraten die Patienten bezüglich geeigneter Hilfsmittel, führen die Anpassungen durch und unterstützen sie beim Erlernen eines sicheren Umganges.

Die Hauptaufgabe der Physiotherapie bei geriatrischen Patienten ist die selbstständige Mobilität zur Bewältigung des Alltages zu erhalten bzw. bei bestehenden Defiziten zu verbessern. Wir geben den Patienten die Möglichkeit, sich in ihrer neuen Situation zurecht zu finden und bieten ihnen entsprechende Hilfestellungen an.

Um die Aktivitäten des täglichen Lebens, zum Beispiel selbstständig aus dem Bett oder vom Stuhl aufstehen, das Laufen mit bzw. ohne Hilfsmittel und u.a. das Treppensteigen, zu fördern oder wieder herzustellen, nutzen wir alle Möglichkeiten und Therapieformen (Krankengymnastik, Atemtherapie, Gangschule sowie Gleichgewichts- und Reaktionstraining, über Massage, Kalt- und Wärmebehandlung, Manuelle Lymphdrainage, Bobath-Therapie oder Bewegungsbad).

Durch Gruppentherapien sowie beim Einsatz von verschiedenen Kleingeräten und Musik werden Aktivität, Motivation und Kontaktfähigkeit des Patienten positiv beeinflusst.

Die Patienten und bei Notwendigkeit deren Angehörigen, werden für zu Hause über eventuell bestehende Gefahrenquellen (Teppiche, Türschwellen, Kabel etc.) sowie die Versorgung mit jeglicher Art von Hilfsmitteln zur Sturzprophylaxe beraten.

Die Logopädie beschäftigt sich mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- und Hörstörungen von Patienten aller Altersstufen. Durch Vorsorge, Diagnostik und optimale Therapiegestaltung kann somit eine Verbesserung der Sprechqualität, Rückbildung fehlerhafter negativer Sprechmuster sowie die Förderung der Sprache und ihrer Teilbereiche erreicht werden. Des Weiteren kann durch spezielle Therapiemaßnahmen der Schluckvorgang annähernd wiederhergestellt werden, so dass weitere Komplikationen vermieden werden können.

In unserem Geriatrischen Zentrum umfasst das Arbeitsgebiet der Logopädie die Diagnostik, Behandlung und Beratung von Patienten mit:

  • Aphasie (Sprachstörung)
  • Dysarthrie (Sprechstörung)
  • Dysphonie (Stimmstörung)
  • Dysphagie/Presbyphagie (Schluckstörung)
  • orofaciale Dysfunktionen/Facialisparese (Gesichtslähmung)
  • Sprechapraxie (Störung des Sprechablaufes)
  • dementielle Erkrankungen

Dabei wählen wir aus den unterschiedlichen Behandlungsmethoden jeweils die aus, die individuell am Besten auf den einzelnen Patienten und dessen Symptomatik passen. Wir beraten die Patienten und deren Angehörige über weitere ambulante Therapiemöglichkeiten und informieren über mögliche Kommunikationshilfsmittel (z.B. Sprechcomputer, Kommunikationsbücher, elektronische Sprechhilfen) und auch Ernährungsmöglichkeiten bei Schluckstörungen.

Somit erreichen wir eine schnellstmögliche und weitestgehende Wiederherstellung der Kommunikationsfähigkeit und des Schluckvorganges.

Die Aufgabe der Psychologie in der Geriatrie besteht hauptsächlich darin, Hilfestellungen zu geben, um alters- und krankheitsbedingte Probleme verschiedenster Art besser zu bewältigen, Einschränkungen der Lebensqualität zu mindern und die geistige Leistungsfähigkeit auch bis ins hohe Alter zu erhalten.

Aufgabenbereiche Neuropsychologie

Demenz
Unter Demenz versteht man einen krankhaft beschleunigten Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter. Im Vordergrund steht eine fortschreitende Gedächtnisstörung, die im weiteren Verlauf begleitet ist durch einen allgemeinen Verfall aller geistigen Funktionen wie Sprache, Denkvermögen oder Urteilsfähigkeit.

Aufgabe der Neuropsychologie ist es, durch gezieltes, frühzeitig im Verlauf einsetzendes kognitives Training der gestörten Funktionen ein Fortschreiten der Entwicklung zu verzögern bzw. bislang nicht betroffene Funktionen möglichst lange ohne Einbußen aufrechtzuerhalten.

Einen wichtigen Stellenwert nimmt hierbei die diagnostische Früherkennung der kognitiven Störungen ein: Zum Einen für die beschriebene gezielte geistige Förderung und die Indikationsstellung einer medikamentösen antidementiven Therapie, die ebenfalls das Fortschreiten der dementiellen Entwicklung verzögern kann. Zum Anderen um Angehörige rechtzeitig beraten zu können, die mit Entscheidungen über die Versorgung der Demenzkranken in späteren Krankheitsstadien sonst häufig überfordert sind.

Bei fortschreitendem Demenzprozess treten zunehmend auch Verhaltensauffälligkeiten in den Vordergrund: Insbesondere reagieren die Patienten Im Krankenhaus auf das Fehlen der vertrauten Umgebung stark verunsichert, verängstigt, verwirrt und bisweilen auch aggressiv. Psychologische Gespräche helfen in dieser Situation häufig, Verunsicherungen und Ängste abzubauen, Vertrautheit zu entwickeln.

Schlaganfall
Nach einem Schlaganfall kommt es in Abhängigkeit vom betroffenen Gebiet im Gehirn zu verschiedenen Störungen der Hirnfunktionen: Bei einem Patienten ist die willkürliche Kontrolle der Körperbewegungen betroffen, bei anderen stehen Konzentrationsstörungen oder Gedächtnisausfälle im Vordergrund. Bei einer Vielzahl der Patienten sind Sprache und Sprechen oder aber die visuelle Wahrnehmung der Umgebung eingeschränkt.

Ziel der neuropsychologischen Therapie ist eine weitestgehende Wiederherstellung der gestörten Funktion durch Anwendung spezifischer Trainingsprogramme. Bei einigen neuropsychologischen Störungen ist jedoch aufgrund des Umfangs und des Ortes der Hirnschädigung eine Restitution nicht möglich: In diesen Fällen werden unter Einbeziehung von Restfunktionen und nicht-betroffenen Funktionen Ersatzstrategien trainiert, die eine Kompensation der Funktionsausfälle im Alltag erlauben.

Psychische Störungen
Wie in jedem anderen Lebensalter auch treten bei älteren Menschen psychische Störungen und Erkrankungen wie Depressionen, Angstzustände oder Panikattacken genauso wie Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit auf. Häufig sind der Verlust des Lebenspartners, sozialer Rückzug und Vereinsamung aber auch eine Veränderung der Lebensumstände nach schwerer körperlicher Krankheit Ursachen für psychische Störungen.

Aufgabe der Psychologie ist es, unter Anwendung psychologischer Mittel und Methoden (Gespräche und Verhaltenstrainings) den subjektiven Leidensdruck zu lindern und Strategien zur Bewältigung der Probleme zu vermitteln.

Orthopädische und  internistische Krankheitsbilder
Jede schwere Erkrankung im Alter stellt für den Betroffenen eine Bedrohung der Selbständigkeit dar. Viele ältere Patienten fühlen sich verunsichert, ängstlich oder deprimiert, weil sie die Frage beschäftigt, ob sie nach längerem Krankenhausaufenthalt wieder in ihre Wohnung zurückkehren und ihre selbständige Lebensführung wieder aufnehmen können.

Auch in diesen Fällen sind psychologische Gespräche ein hilfreicher therapeutischer Ansatz zur lösungsorientierten Auseinandersetzung mit allgemeinen und konkreten Problemen der Krankheitsverarbeitung: Sie helfen den Patienten, ihre Krankheitssituation realistisch einzuschätzen, Therapiefortschritte angemessen wahrzunehmen, Therapieziele zu konkretisieren und sich aktiv mit der Situation nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zu beschäftigen.

Die Patientenkoordination des Geriatrischen Zentrums unterstützt die Patienten und deren Angehörige in allen Fragen, die im Hinblick auf die Entlassung relevant sind. Gemeinsam suchen wir Lösungswege, um eine Entlassung so optimal wie möglich und im Sinne des Patienten vorzubereiten. Dabei steht im Vordergrund, dass der Patient das Leben im eigenen Heim meistern kann.

Wir informieren über soziale, rechtliche oder organisatorische Belange. Dazu zählen unter anderem die Beratung, Vermittlung und Koordination von hauswirtschaftlichen Hilfen, ambulanten Pflegediensten sowie teil- und vollstationären Einrichtungen wie Aufnahme in einer Tagespflege oder einem Seniorenpflegeheim.

Zentrales Merkmal der Arbeit in der Patientenkoordination ist die enge Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern des Teams der Geriatrie, um alle Aspekte in die weitere Planung einbeziehen zu können.

Um eine Entlassung bestmöglich vorzubereiten, ist ein frühzeitiger Kontakt zur Patientenkoordination empfehlenswert.

Unsere Leistungen sind:

  • Erhebung der sozialen Situation
  • Beratung der Patienten und deren Angehörigen
  • Entwicklung eines individuellen Behandlungsplanes hinsichtlich der voraussichtlichen Entlassung, Gespräche mit Patienten und Angehörigen zur geplanten Entlassung
  • Zielfindung und Herausfiltern von Bedürfnissen und Wünschen, gemeinsame Lösungen suchen
  • Antragstellung für Rehabilitationsmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Beantragung von Leistungen, Pflegeversicherung (Pflegestufe) für den ambulanten und stationären Bereich
  • Beantragung eines Schwerbehindertenausweises
  • Anregung einer Betreuung
  • Beratung bei Vorsorgevollmachten
  • Festlegung und Organisation der Hilfen ab dem Entlassungszeitpunkt
  • Absprache und Kooperation mit sozialen Einrichtungen, Pflegediensten und Betreuern, Organisation von Pflegediensten und Haushaltshilfen
  • Suche nach ambulanten Hilfsmöglichkeiten (Hausnotruf, Essen auf Rädern), Hilfsmitteln (z. B. Reha aktiv 2000), Beratungsstellen, Tagespflege, Senioren- und Pflegeheimen (Kurzzeitpflege, vollstationäre Pflege) und Hospizen
WEITERE INFORMATIONEN

Wir möchten drohende Pflegebedürftigkeit verhindern oder so lange wie möglich herauszögern. In unserer Abteilung für Akutgeriatrie arbeitet ein qualifiziertes Pflegeteam. Es besteht aus examinierten Krankenpflegekräften und Pflegehelfern, die eng mit den Ärzten und Therapeuten zusammenarbeiten.

Ziel unserer Pflege ist, die Fähigkeiten zur Selbstpflege zu erhalten bzw. weitestgehend wieder herzustellen.

Wir achten und fördern die Eigenverantwortlichkeit und die Selbstständigkeit unserer Patienten und deren Angehörigen durch eine ganzheitliche und aktivierende Pflege.

Die Kompetenz unserer Pflegemitarbeiter umfasst u. a. das Wissen um:

  • den physiologischen Alterungsprozess,
  • spezielle geriatrische Probleme (zum Beispiel: Immobilität, Sturz, Ernährungsveränderungen, Inkontinenz, Schmerz, des Lebens müde sein und Angst),
  • die rehabilitative, aktivierende und therapeutische Pflege und Förderung körperlicher Mobilität,
  • das geriatrische Assessment für die individuelle Behandlung und Pflege.

Es ist unser Anliegen, vieles von dem zu erreichen, was noch möglich ist und nichts von dem zu verlieren, was die Lebensqualität weiter beschneidet.

Die Angehörigen können diesen Tagesablauf begleiten und dadurch Anregungen für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt erhalten.

  • morgendliches Waschen zur Aktivierung und therapeutischen Hilfe und zum Ausgleich des Selbsthilfedefizites
  • Unterstützung der Patienten beim selbstständigen Anziehen
  • Vermittlung des Gefühles von Selbstständigkeit und physische Forderung
  • Therapie, Medikation, Visite
  • gemeinsames Einnehmen der Mahlzeiten zur Förderung der Gemeinschaft, der Kommunikation und des Appetites
  • Kaffeetrinken, Besuche, Gesprächskreise
  • Unterstützung beim selbstständigen Auskleiden

Tagespatienten frühstücken bei uns auf Station und nehmen ihre Morgenmedizin zu Hause ein. Nur in Einzelfällen ist es erforderlich, nüchtern zu kommen (zum Beispiel wegen Blutabnahme oder anderer Untersuchungen). In diesem Fall wird jeder Patient von unserem Personal individuell darauf hingewiesen.

Die Medikamente zur Mittagszeit werden von unseren Krankenschwestern verabreicht.

Tagesablauf

07.00 – 08.30 Uhr Fahrt zur Klinik mit Taxi/Krankentransport
08.30 – 09.00 Uhr zweites Frühstück
09.00 – 09.30 Uhr Einzeltherapie
09.30 – 10.00 Uhr Ärztliche Visite
10.00 – 11.00 Uhr Einzel- bzw. Gruppentherapie
12.00 – 12.30 Uhr Mittagessen
12.30 – 13.30 Uhr Mittagsruhe
13.30 – 14.00 Uhr Einzel- bzw. Gruppentherapie
14.00 – 14.30 Uhr Einzel- bzw. Gruppentherapie
14.30 – 15.00 Uhr Vesper
15.30 – 16.00 Uhr Fahrt nach Hause mit Taxi/Krankentransport

Zum Abschluss der Therapie wird dem Hausarzt ein Arztbrief über die erfolgte Behandlung und über weitere Therapieempfehlungen zugesandt.

Die Fortschritte der Genesung werden in unserer Gemeinschaft aus Ärzten, Pflegepersonal, Therapeuten und der Sozialarbeiterin aktuell besprochen.

Die tagesklinische Therapie wird den individuellen Bedürfnissen angepasst. Jederzeit, besonders zum Beispiel bei Änderung des Pflegebedarfs, steht den Patienten unsere Sozialarbeiterin beratend und hilfreich zur Seite.

  • Medikamentenzettel (Welche Medikamente werden zur Zeit eingenommen?)
  • Namen und Telefonnummern wichtigster Vertrauens- oder Kontaktpersonen
  • festes Schuhwerk (sonst besteht Sturzgefahr)
  • bequeme Kleidung für die Therapie
  • vorhandene Hilfsmittel (Rollator, Gehbank, Rollstuhl, Gehstützen)
  • Brille, Hörgerät

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

+ Beispiele: Unfall-, Brandverletzung / Trauma, Knochenbrüche / Hoher Blutverlust / Kopfverletzung / Vergiftung, Sepsis / Herzinfarkt, Hirninfarkt

Notaufnahme | Naumburg

Notaufnahme (Akutversorgung)
Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 60
Telefax: (0 34 45) 72 11 65

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Laden Sie HIER das Infoblatt herunter.