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Anästhesiologie und Intensivmedizin 2018-10-01T15:27:43+00:00

Anästhesiologie und Intensivmedizin

Das Aufgabengebiet dieses Fachgebietes umfasst vier Schwerpunkte: die Anästhesie (Narkosen), die Intensivmedizin, die Schmerztherapie und die Notfallmedizin.

Die Anästhesisten sorgen während einer Operation für die Ausschaltung der Empfindungen und des Schmerzes und halten die sogenannten Vitalfunktionen, wie Atmung und Kreislauf, aufrecht.

Die angewendeten Narkoseverfahren entsprechen den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Anästhesie. Je nach Art des operativen Eingriffs erfolgt die Anästhesie in Allgemeinnarkose oder in einem Regionalanästhesieverfahren.

Bei der Wahl des Narkoseverfahrens wird das für den Patienten risikoärmste Anästhesieverfahren ausgewählt. Der Anästhesist bezieht den Patienten in die Entscheidungsfindung für seine individuelle Narkose mit ein.

Wir betreuen Patienten, die sich in folgenden Fachgebieten einer Operation unterziehen müssen:

  • Unfallchirurgie und Orthopädie, inklusive Wirbelsäulenchirurgie
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Gefäßchirurgie
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Urologie

Dafür steht uns in den OP-Sälen modernste Narkose- und Überwachungstechnik zur Verfügung.

Schon im Aufwachraum, in dem die Patienten nach einer Operation überwacht werden, beginnt der Anästhesist mit der adäquaten Schmerztherapie.

Die Schmerzbehandlung gehört mit zu unseren wichtigsten Aufgaben, da Schmerzen nicht nur das Allgemeinbefinden stören, sondern auch Heilungsprozesse verzögern. Eine adäquate Schmerztherapie trägt damit zum Gelingen von Operationen bei und ermöglicht die rasche Wiederkehr des Wohlbefindens.

Die Intensivmedizin dient der Erhaltung und Wiederherstellung der wichtigsten Lebensfunktionen des Körpers. Dazu stehen 12 interdisziplinäre Betten, ausgestattet mit modernster Technik, zur Verfügung.

Wir bieten hier ein großes Spektrum zur Behandlung schwerstkranker Patienten an.

Dieses beinhaltet die Kurzzeitüberwachung nach einer Operation, eine verlängerte Überwachungs- und Behandlungspflicht nach großen Operationen oder bei schweren Vorerkrankungen.

Außerdem werden alle Patienten mit lebensbedrohlichem Ausfall von Organfunktionen bei internistischen oder neurologischen Grundleiden behandelt. Hierzu zählen z.B. Herzinfarkte, schwere Lungenentzündungen, die Sepsis bei Infektionen oder Schlaganfälle. Oft macht sich bei diesen schwerstkranken Patienten eine künstliche Beatmung erforderlich. Bei Ausfall der Nierenfunktion ist eine Dialysebehandlung möglich.

Weitere Aufgaben und Leistungsspektrum:

  • Behandlung von Patienten mit drohendem oder bereits eingetretenem Organversagen
  • Anwendung differenzierter Formen der künstlichen Beatmung
    (nicht-invasive, invasive Beatmung)
  • Durchführung von Nierenersatzverfahren (Dialyse)
  • Bettseitige Ultraschallverfahren zur Beurteilung von Organfunktionen
  • Dilatative Punktionstracheotomie bei Langzeitbeatmung
  • diagnostische und therapeutische Lungenspiegelungen

Auf den modern ausgestatteten Intensivtherapiestationen werden Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen intensiv überwacht, behandelt und gepflegt. Schwer beeinträchtigte oder ausgefallene Lebensfunktionen können vorübergehend künstlich ersetzt werden, z. B. durch Beatmungsgeräte oder die künstliche Niere.

Die notfallmedizinische Behandlung bezieht sich auf alle akut lebensbedrohlichen Zustände der Patienten unseres Gesamtklinikums und der über die Notaufnahme neu aufgenommenen Patienten.

Chefarzt
Dr. med. Jörg Haberkorn
Facharzt für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Sekretariat
Frau Heiner
Frau Jahns
Telefon:    (0 34 41) 74 03 11
Telefax:    (0 34 41) 74 03 08
Email:      

Leitender Oberarzt
Jan Dittmann
Facharzt für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Oberarzt
Dipl.-Med. Uwe Tarnofsky
Facharzt für Anästhesiologie und Intensivtherapie

Oberarzt
Torsten Kleye
Facharzt für Anästhesiologie

Pflegerische Bereichsleitung OP/Anästhesie
Harald Thieme
Fachpfleger

Intensivstation (ITS)
Hausteil 200, 1. Obergeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 03 25

Pflegerische Leitung
Bettina Reichardt

LEISTUNGEN

Unter dem Begriff „Minimal-invasive Chirurgie“ versteht man Operationstechniken, die über eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) durchgeführt werden. Über kleine Hautschnitte bringt man eine Optik, die über eine Kamera mit einem Bildschirm verbunden ist, und spezielle Instrumente in die Bauchhöhle ein. Damit genügend Raum für die Operation besteht, wird die Bauchhöhle mit Kohlendioxid gefüllt und damit aufgedehnt. Die Vorteile der minimal-invasiven Chirugie im Vergleich zur konventionellen Methode mit Bauchschnitten sind kleine, kaum sichtbare Narben, weniger Schmerzen, ein kürzerer Krankenhausaufenthalt und eine schnellere Erholung.

Folgende Operationen sind für diese Technik besonders gut geeignet:

  • Entfernung der Gallenblase beim Gallensteinleiden
  • Versorgung von Leistenbrüchen und Narbenbrüchen
  • Blinddarmentfernung auch bei der akuten Entzündung
  • Antirefluxchirurgie am Magen (verhindert das Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre)
  • Entfernung von Dickdarmabschnitten
  • Entfernung von Verwachsungen
  • Unterbindung von Krampfadern des Venengeflechts um den Samenstrang zum Hoden

Durch die Ausstattung mit modernen Elektrochirurgiegeräten und Ultraschallmessern ist es möglich, sehr blutsparend Gewebe und Organe zu durchtrennen und wieder zu verschweißen.
Blutsparende Operationsmethoden sind in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung für den Patienten. Auch Operationen, die die Eröffnung beider Körperhöhlen (Bauchraum und Brustraum) erforderlich machen, nehmen wir vor.

Im Mittelpunkt steht hier die Behandlung bösartiger Tumorerkrankungen:

  • des Magens
  • des Darms
  • der Gallenblase und der Gallenwege
  • der Leber
  • der Bauchspeicheldrüse
  • der Speiseröhre

Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Chirurgie der endokrinen Organe dar, speziell der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse und der Nebenniere.
Bei der Versorgung gutartiger und bösartiger Erkrankungen der Schilddrüse kommt zur Darstellung der Stimmbandnerven routinemäßig das sogenannte Neuromonitoring zum Einsatz. Die sichere Identifizierung des Stimmbandnervs mit diesem elektronischen Gerät minimiert das Risiko einer Nervenverletzung erheblich. Die Operation führen wir mit Lupenbrille in mikrochirurgischer Technik bluttrocken aus.
Bei Dialysepatienten kann sich ein sogenannter sekundärer Hyperparathyreoidismus entwickeln. Dabei kommt es zur Vergrößerung aller Nebenschilddrüsen. In diesen Fällen kann man dem Patienten durch Entfernung der Nebenschilddrüsen und Replantation eines Restes helfen. Diese Operation führen wir unter intraoperativer Kontrolle des Parathormonspiegels durch.
Auch beim primären Hyperparathyreoidismus helfen wir dem Patienten durch Entfernung des Nebenschilddrüsentumors.

Bei Erkrankungen der Lunge, speziell bei Lungenverletzung, wird thorakoskopisch, d. h. ohne Schnitteröffnung des Brustkorbs, die Behandlung minimalinvasiv durchgeführt.

In vielen Fällen lassen sich die für den Patienten in der Regel sehr unangenehmen Beschwerden nur durch eine Operation beseitigen oder zumindest lindern. Wir führen Eingriffe am After bei Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren, Abszessen, Thrombosen und Vorfällen des Darmes durch.

  • Bei Infektionen der Haut und der Weichteile insbesondere bei der Ausbildung von Eiteransammlungen ist neben einer medikamentösen chirurgischen Therapie auch ein operativesVorgehen erforderlich.
  • Haut und Weichteiltumoren, auch bösartige, werden bei uns operativ behandelt, z.T. auch unter Einsatz der sentinel-node Detektion, wobei schonend sogenannte Wächterlymphknoten nach entsprechender Markierung entfernt werden.
  • Störende Narbenzüge können im Rahmen der plastischen Chirurgie korrigiert werden.
  • Im Rahmen der Handchirurgie versorgen wir die Dupuytrensche Kontraktur, Nervenkompressionssyndrome und den schnellenden Finger.
  • Kleine Patienten versorgen wir im Rahmen der Kinderchirurgie bei Vorhautverengung, Hodenhochstand, Leistenbrüchen und Blinddarmentzündungen. Die Kinder werden auf der Kinderstation untergebracht und zusätzlich von Fachärzten für Kinderheilkunde und ausgebildeten Kinderkrankenschwestern versorgt.

Viele Operationen können auch ambulant durchgeführt werden, wenn der Gesundheitszustand des Patienten das zulässt, z.B. wenn keine Nebenerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems bestehen und wenn eine zuverlässige häusliche Versorgung garantiert ist:

  • Eingriffe am After (Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren)
  • Nabelbrüche, Leistenbrüche, Wasserbrüche, kleinere Bauchwandbrüche
  • Handchirurgische Operationen
  • Operationen an Haut/Körperoberfläche
WEITERE INFORMATIONEN

Einweisersprechstunde Hausteil 200, Erdgeschoss
Dienstag zwischen 10.00 und 14.00 Uhr

Die Patienten werden vom Chefarzt persönlich über die Behandlungsmöglichkeiten und das geplante operative Vorgehen informiert.
Eine Überweisung und Anmeldung ist nicht erforderlich.

Privatsprechsprechstunde Chefarzt Dr. Bolle
nach telefonischer Vereinbarung im Kliniksekretariat bei Frau Heyna
Telefon: (0 34 41) 74 03 01

Terminvereinbarung zur Operation

  • Die Terminvereinbarung zur Operation und stationären Aufnahme erfolgt in der Regel in der Einweisersprechsunde
  • Bei Direkteinweisung durch den Hausarzt vereinbaren Sie bitte einen Operationstermin im Chefarztsekretariat
    Telefon: (0 34 41) 74 03 01

Wichtige Informationen bezüglich Ihres Aufenthaltes erhalten Sie ebenfalls in der Einweisersprechstunde.

Sie werden einer eingehenden körperlichen Untersuchung unterzogen, Laborwerte werden abgenommen, Röntgenuntersuchungen, EKG, ggf. Sonographie werden durchgeführt. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen, um Sie sorgfältig auf die OP vorzubereiten. Hilfreich ist, dass Sie Ihre Medikamente zur Ansicht bzw., die aktuelle Medikamentenverordnung mitbringen und aktuelle Befunde der Voruntersuchungen (Herzbefunde, von Koloskopie, Gastroskopie usw.) mitbringen. Diese Voruntersuchung erfolgt in der Regel einen Werktag vor dem geplanten OP-Tag außer Samstag. Sie erscheinen bitte gegen 10.00 Uhr auf der Station AC und sollten nicht nüchtern sein, dürfen also frühstücken. Im Anschluss werden Sie dem Anästhesisten vorgestellt und dürfen danach wieder nach Hause gehen.

Sie kommen bitte um 7.00 Uhr nüchtern am OP-Tag auf die Station AC zur Aufnahme und OP-Vorbereitung. Dann erfolgt die OP je nach OP-Plan.

Die stationären Patienten, die erst an einem späteren Tag operiert werden sollen, kommen am Aufnahmetag nicht nüchtern gegen 10.00 Uhr zur OP-Vorbereitung und werden in der Regel am nächsten Tag operiert.

In der Einweisersprechstunde erhalten Sie Informationen über Medikamente, die vor Operationen abgesetzt werden müssen. Das sind Blutgerinnungshemmer (ASS, Plavix Falithrom) und einige Diabetesmedikamente (wie z.B. Metformin)

Spezielle Tumorchirurgie des Enddarms (TEM, TME)
Mit Hilfe der transanalen endoskopischen Mikrochirurgie (TEM) sind wir in der Lage, größere gutartige Geschwülste des Enddarms, aber auch bösartige Tumoren im Frühstadium schonend zu entfernen. Diese sehr hochentwickelte Technik erlaubt es, die Tumoren ohne Eröffnung des Bauchraumes und ohne Anlage eines künstlichen Darmausganges zu entfernen. Wir verwenden dazu ein Gerät, das durch den Anus (normaler Darmausgang) eingeführt wird. Durch diesen Operationskanal wird der Tumor dargestellt und abgetragen. Je nach Notwendigkeit werden ein Darmwandsegment vollständig oder nur bestimmte Schichten der Darmwand entfernt. Die Ränder werden mit kleinsten Instrumenten wieder dicht vernäht. Durch ein besonderes Lupensystem ist es möglich, die Operation unter starker Vergrößerung durchzuführen. Die Patienten können nach wenigen Tagen aus der stationären Behandlung entlassen werden.

Bei bösartigen Tumoren des Mastdarms, bei denen die TEM nicht mehr möglich ist, erfolgt die Entfernung des betroffenen Mastdarmabschnittes unter Mitnahme des Lymphgewebes, der Lymphknoten und des umgebenden Gewebes unter spezieller Schonung der Nervenfasern, die für die Funktion der Harnblase und der Geschlechtsfunktion notwendig sind.

Tumorchirurgie der Speiseröhre
Bei Patienten mit Speiseröhrenkrebs führen wir eine vollständige Entfernung der Speiseröhre, einschließlich der umliegenden Lymphknoten, des Lymphstranges und einer Vene durch.
Aus dem verbleibenden Magen bilden wir einen Schlauch, der die fehlende Speiseröhre vom Hals bis in den Bauchraum überbrückt. Dazu werden der Brustkorb, der Bauchraum und der Hals eröffnet. Wir legen sehr großen Wert auf die genaue Entfernung der Lymphknoten und des Umgebungsgewebes, weil davon die Langzeitprognose des Patienten im entscheidenden Maße abhängt.

Pankreaschirurgie
Bei Patienten mit Tumoren der Bauchspeicheldrüse, aber auch bei entzündlichen Veränderungen die häufig mit chronischen Schmerzen einhergehen, führen wir Resektionen und Drainageoperationen oder beides in Kombination durch. Bei Karzinomen des Pankreaskopfes wenden wir die kephale partielle Duodenopankreatektomie nach Kausch-Whipple an oder führen die Pankreaskopfresektion in ihrer pyloruserhaltenden Version als Technik nach Traverso-Longmire aus. Auch bei organüberschreitendem Wachstum z.B. mit Infiltration in die Pfortader nehmen wir eine Erweiterung der Operation nach Fortner unter Mitentfernung von Pfortadersegmenten vor. Bei benignen Prozessen des Pankreaskopfes ist uns die duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion in der Technik nach Beger oft möglich. Bei chronisch entzündlichen Prozessen wenden wir die Verfahren nach Partington-Rochelle, eine laterale Drainageoperation, das Verfahren nach Itzbicki, eine laterale Drainageoperation mit zusätzlicher V-förmiger Parenchymresektion, oder die Technik nach Frey, eine Kombination von duodenumerhaltender Pankreaskopfresektion und lateraler Drainageoperation an.

Chefarzt
Priv. Doz. Dr. med. Lars Hüter
Facharzt für Anästhesiologie
Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin und Notfallmedizin

Sekretariat
Cassandra Hinze
Telefon: (0 34 45) 72 20 43
Telefax: (0 34 45) 72 20 50
Email:

Leitender Oberarzt
Dr. med. Gert Richter
Facharzt für Anästhesiologie

Oberarzt
Dr. med. Erik Beckhaus
Facharzt für Anästhesiologie

OP-Abteilung
Haus 2, Erdgeschoss

Pflegerische Bereichsleitung OP/Anästhesie
Monika Hauffe
Fachschwester für Anästhesiologie und Intensivmedizin

Intensivstation (ITS)
Haus 2,  1. Obergeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 16 10
Telefax: (0 34 45) 72 16 19

Stationsarzt
Oberärztin Dr. Nancy Lützkendorf
Fachärztin für Anästhesiologie

Pflegerische Bereichsleitung Intensivstation (ITS), Notaufnahme, Aufnahmestation
Katja Oertel

Pflegerische Leitung Intensivstation (ITS)
Markus Steinke
Fachpfleger für Anästhesie- und Intensivtherapie

LEISTUNGEN

Bei den vor jeder Operation durchgeführten Narkosevisiten, die für die meisten Patienten einen Tag vor der Operation stattfinden, werden die Patienten über den Ablauf der Narkose, das Narkoseverfahren und mögliche Risiken aufgeklärt.

Das Narkoseverfahren variiert je nach Art und Umfang der Operation sowie der individuellen Risikofaktoren und Begleiterkrankungen. In Abhängigkeit davon wird das für den Patienten risikoärmste Anästhesieverfahren ausgewählt. Bei der Wahl des Narkoseverfahrens bezieht der Anästhesist die persönlichen Vorstellungen und Wünsche des Patienten in die Entscheidungsfindung mit ein. Der Anästhesist erläutert die möglichen Alternativen mit den jeweiligen Vorteilen und möglichen Nebenwirkungen. Ebenso werden noch bestehende Fragen beantwortet.

Zusätzlich erhalten die Patienten einen Fragebogen, der mit einem Informationsteil über die wichtigsten Anästhesieverfahren ergänzt ist. Auf diesem Aufklärungsbogen unterschreiben die Patienten ihr Einverständnis für die Narkose. Gegebenenfalls müssen ergänzende Voruntersuchungen veranlasst werden, um das Narkose- und Operationsrisiko einzuschränken.

Um den Patienten die Aufregung zu nehmen, erhalten sie in der Regel am Abend vor der Operation eine Schlaftablette und vor der Operation nochmals eine Beruhigungstablette.

Der Begriff Anästhesie kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „ohne Empfindung“. Diese Empfindungslosigkeit kann durch eine Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) oder durch eine Regionalanästhesie (Teilnarkose) erzielt werden.

Bei einer Allgemeinanästhesie werden Schmerzempfinden, vegetative Reaktionen und Bewusstsein ausgeschaltet, so dass die Patienten tief schlafen.

Bei einer Regionalanästhesie hingegen werden lediglich die Leitungsbahnen der peripheren Nerven oder der Nervenwurzeln im Rückenmark blockiert, so dass man wach bleibt. Hier ist es möglich, dass der Patient während der Operation über Kopfhörer Musik hören oder durch Verabreichung eines Beruhigungsmittels schlafen kann.

Jeder Patient wird während der Operation von einem Anästhesieteam betreut. Von diesem Team wird er während der gesamten Operation zur Aufrechterhaltung der Narkose und aller Lebensfunktionen überwacht und behandelt.

Dazu stehen uns modernste Narkosegeräte, Narkosemittel und Überwachungstechnik für alle wichtigen Lebensfunktionen in fünf modernen OP-Sälen zur Verfügung.
Für ambulante Operationen gibt es zwei weitere, räumlich getrennte Säle.

Nach der Operation erfolgt eine Verlegung in den Aufwachraum, der ebenfalls mit kompletter Überwachungstechnik für jeden Patienten ausgestattet ist. Hier werden die Patienten von Anästhesiefachschwestern betreut, bis sie vollständig aus der Narkose erwacht und alle Lebensfunktionen stabil sind.

Gleichzeitig wird mit der Einleitung der Schmerztherapie im Aufwachraum begonnen. Die so begonnene Schmerztherapie wird auf der Station weitergeführt, insbesondere gilt dies für kontinuierliche Regionalanästhesieverfahren mit Kathetertechnik.

Es besteht die Möglichkeit einer Eigenblutspende vor einer Operation in Zusammenarbeit mit dem uns betreuenden zentralen Blutspendeinstitut. Im Bedarfsfall ist auch die Aufbereitung von Wundblut bei ausgedehnten Operationen möglich.

Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen, nach schweren Unfällen oder nach großen ausgedehnten Operationen macht sich eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich.

Die Behandlung auf dieser Station erfolgt interdisziplinär durch Fachärzte verschiedener Fachrichtungen. Die kritisch Kranken mit lebensbedrohlichen Störungen vitaler Funktionen werden rund um die Uhr überwacht und behandelt.

Insgesamt stehen 12 Intensivplätze rund um die Uhr zur Verfügung. An jedem Bettenplatz finden sich Überwachungseinheiten (Monitore), mit deren Hilfe die Herzfrequenz, Blutdruckwerte, die Sauerstoffsättigung im Blut und die Temperatur ermittelt werden können. Infusions- und Spritzenpumpen dienen der kontinuierlichen Gabe von Infusionslösungen und Medikamenten.

Vorübergehend und länger andauernde Ausfälle der Eigenatmung können mit modernsten Beatmungsgeräten an jedem Bettenplatz überbrückt werden.

Störungen der Nierenfunktion im Rahmen schwerer Erkrankungen werden durch eine kontinuierliche Nierenersatztherapie behandelt. Weiterhin besteht bei Störungen der Herzfunktion die Möglichkeit der temporären Schrittmacherimplantation.

Bei all der zur Verfügung stehenden Technik wird der Patient mit seinen Sorgen und Nöten nicht allein gelassen. Ständig wird er von einem hoch motivierten Team gut ausgebildeter Fachschwestern auf das Liebevollste betreut und gepflegt.

Die Patienten können zu den Besuchszeiten Angehörige empfangen. Leider können auf Grund der Schwere der Erkrankung oder Verletzung nicht alle Besucherwünsche berücksichtigt werden. Aufgrund von dringend erforderlichen Behandlungs- oder Pflegemaßnahmen kann es zu Wartezeiten für Besucher kommen, wofür wir um Verständnis bitten. Unser Behandlungsteam ist aber immer bemüht, dass die Patienten in Ruhe mit ihren Angehörigen sprechen können. Auch bewusstlose und künstlich beatmete Patienten dürfen bei uns besucht werden. Hier ist uns die Zuwendung der Angehörigen ausgesprochen wichtig.

Die Behandlung postoperativer Schmerzen ist für uns ein besonderes Anliegen.

Hierzu stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, so dass im Idealfall nach Operationen keine Schmerzen auftreten.

Nach kleineren Operationen erhalten Sie im Aufwachraum stark wirksame Schmerzmittel in individuell angepasster Dosierung verabreicht.

Bei großen schmerzhaften Operationen haben wir die Möglichkeit des Einsatzes einer sogenannten Schmerzpumpe. Hier können Sie die Pumpe selbst durch Knopfdruck bedienen und sich damit ein Schmerzmittel verabreichen. Diese Pumpen werden zuvor nach Ihrem Bedarf programmiert. Eine Überdosierung ist durch Kontrollfunktionen ausgeschlossen.

Weiterhin können wir vor der Operation einen Schmerzkatheter in die Nähe von Nerven oder dem Rückenmark platzieren. Darüber wird ein Schmerzmittel durch eine kleine programmierbare Pumpe kontinuierlich verabreicht und zusätzlich können Sie durch Knopfdruck nach Ihrem Bedarf die Dosierung Ihren Bedürfnissen anpassen. Das ist eine besonders effektive Methode.

Die Notfallmedizin gehört ebenfalls in erster Linie zum Aufgabengebiet des Anästhesisten.

So übernehmen wir die Erstbehandlung von Notfallpatienten – insbesondere von lebensbedrohlich erkrankten oder schwer verletzten Patienten – entweder in der Notaufnahme oder im eigens dafür bereitstehenden Reanimationsraum auf der Intensivstation. Hier wird das gesamte Notfallprogramm auch gerätetechnisch vorgehalten, um eine optimale und verzögerungsfreie Erstversorgung der Patienten zu gewährleisten.

Bei den anschließenden Untersuchungen und Operationen stehen wir als Anästhesisten zur Überwachung und Aufrechterhaltung der Vitalparameter sowie zur Narkose bereit.

Akute Notfälle auf den Stationen des Hauses werden vor Ort durch ein Reanimationsteam, das sich aus einem Anästhesisten, einem Internisten und einer Fachschwester zusammensetzt, versorgt.

Auf jedem Flur einer Stationsebene befindet sich ein einsatzbereiter Defibrillator zu Wiederbelebungsmaßnahmen am Herzen.

WEITERE INFORMATIONEN

Anästhesiesprechstunde

Haus 2, 1. Obergeschoss (vor der ITS)
Anmeldung über die Wechselsprechanlage der Intensivstation

Bitte helfen Sie mit, vermeidbare Zwischenfälle auszuschließen, indem Sie unbedingt folgende Verhaltensregeln beachten:

  • Sechs Stunden vor der Anästhesie bitte nichts mehr essen und nicht mehr rauchen!
  • Bis zwei Stunden vor der Anästhesie dürfen Sie noch Wasser oder Tee trinken.
  • Bitte schminken Sie sich ab (Make up, Nagellack etc.) und lassen Sie alle leicht abnehmbaren Schmuckstücke (z. B. Ohrringe, Fingerringe, Halsketten) auf der Station.
  • Kontaktlinsen dürfen nicht mit in den OP bzw. Untersuchungsraum genommen werden, Brillen nur bei starker Fehlsichtigkeit.
  • Lassen Sie gegebenenfalls auch Zahnteile (Zahnprothesen), künstliche Haarteile (Perücken) sowie andere Prothesen auf der Station zurück. Ausnahmen sind nur nach Rücksprache mit dem Anästhesisten möglich.
  • Wenn Sie morgens Medikamente einnehmen, besprechen Sie bitte mit Ihrem Anästhesisten, welche Medikamente Sie vor der Anästhesie noch einnehmen können.


Fragen zur Allgemeinanästhesie

Durch die Narkose werden neben dem Bewusstsein und der Schmerzempfindung auch die Schutzreflexe (z.B. Schluck- und Hustenreflex) ausgeschaltet. Es besteht daher die Gefahr, dass Mageninhalt in den Rachen gelangt, eingeatmet wird und eine schwere Lungenentzündung hervorruft. Diese Gefahr ist umso größer, je größer der Mageninhalt ist, d. h. je kürzer die letzte Mahlzeit zurückliegt. Vor jeder Narkose sollten Sie daher im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit mindestens sechs Stunden keine feste Nahrung zu sich nehmen und nicht mehr rauchen. Klare Flüssigkeiten, die kein Fett, keine Partikel und keinen Alkohol enthalten (Wasser oder Tee) können in kleinen Mengen bis zu 2 Stunden vor Narkoseeinleitung getrunken werden.

Die modernen Medikamente ermöglichen ein rasches und sanftes Hinübergleiten in den schlafähnlichen Zustand der Allgemeinanästhesie. Sowohl beim Einspritzen der Medikamente in den Infusionsschlauch als auch bei Verabreichung mit der Atemluft schlafen Sie nach etwa einer halben bis einer Minute ein.

Nachdem Sie eingeschlafen sind, überprüft Ihr Anästhesist ständig neben den lebenswichtigen Organfunktionen auch die Narkosetiefe. Mit Hilfe der heute verfügbaren Medikamente kann er sie sehr genau und rasch regulieren. Sie brauchen sich also keine Sorgen machen, dass Sie während der Operation wach werden.

Schmerzen nach einer Operation sind nicht immer vollständig zu vermeiden, sie können aber heute auf ein erträgliches Maß begrenzt werden. Der Bedarf an Schmerzmitteln hängt vor allem von der durchgeführten Operation ab. Um Ihnen die Zeit nach der Operation so angenehm wie möglich zu machen, wird bereits während des Eingriffs die Dosierung der Schmerzmittel auf den erwarteten Bedarf abgestimmt. Nach Ende der Operation kann die Behandlung jederzeit nach Ihrem individuellen Bedarf verändert werden. Ihr Anästhesist wird Sie hierüber gerne genauer informieren.

Die Narkose ist heute so sicher wie nie zuvor. Diese erfreuliche Tatsache ist vor allem der Entwicklung neuer Medikamente und besserer Überwachungsmöglichkeiten für die Funktion der lebenswichtigen Organe zu verdanken. Dennoch können auch heute in seltenen Fällen lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. Das Risiko hierfür wird vor allem von den Begleiterkrankungen des Patienten und von der durchgeführten Operation bestimmt, weniger von der Narkose selbst. Für körperlich belastbare Patienten, die sich einem begrenzten Eingriff unterziehen müssen, ist es äußerst gering.

Übelkeit und Erbrechen waren früher nahezu unvermeidliche Folgen jeder Narkose. Die modernen Medikamente lösen die unangenehmen Nebenwirkungen wesentlich seltener aus, einige sind sogar zu Ihrer Behandlung geeignet. Dennoch können wir leider auch heute noch keine Gewähr für eine Aufwachphase ohne Übelkeit geben. Häufigkeit und Ausprägung hängen von der persönlichen Veranlagung und der durchgeführten Operation ab. Bei bekannter Veranlagung können wir jedoch besondere vorbeugende Maßnahmen anwenden.

Dank moderner Narkosemittel können Sie frühzeitig wieder trinken und leichte Kost zu sich nehmen. Oft wird dadurch Übelkeit oder Schwindelgefühl vermieden oder vermindert. Bei Operationen an den Bauchorganen, insbesondere am Darm, informiert Sie der Operateur darüber, wann mit dem Kostaufbau begonnen werden kann.

Die modernen Medikamente lassen eine sehr gute Steuerung der Anästhesiedauer zu. Schon wenige Minuten nach Ende der Operation sind Sie daher wieder „wach“ im Sinne der Anästhesisten, das heißt, dass Sie selbst wieder ausreichend atmen können, Ihre Schutzreflexe zurückgekehrt sind und wir uns mit Ihnen verständigen können. Bis Sie Ihrer Umgebung wieder wache Aufmerksamkeit entgegenbringen und sich für Aktivitäten wie Lesen, Fernsehen u. ä. interessieren, vergehen jedoch in Abhängigkeit von Art und Dauer der Operation mindestens eine, nicht selten auch viele Stunden. Diese Zeitspanne ist auch von der Art und Dosis der Schmerzmittel abhängig, die Sie nach der Operation benötigen.

 

Fragen zur Regionalanästhesie

Ja, normalerweise reicht die Regionalanästhesie für die Zeit der Operation aus. Wird eine längere Operationsdauer erwartet, so kann ein Verweilkatheter platziert werden, über den bei Bedarf jederzeit nachgespritzt werden kann.

Nein, Sie müssen keine Schmerzen haben. Sollte die Betäubung abklingen, so können Sie zusätzlich über die Infusion Schmerzmittel erhalten. Auch der Übergang auf eine Allgemeinanästhesie ist jederzeit möglich.

Wenn Sie dies wünschen, können Sie die Operation schmerzfrei und wach erleben. Viele Patienten möchten jedoch lieber etwas schlafen, wir können Ihnen dann ein Schlafmittel in die Infusion geben. Zur Entspannung können Sie Ihre Lieblingsmusik über Kopfhörer genießen.

Bei jeder Operation muss das Eindringen von Bakterien und anderen schädlichen Mikroorganismen in die Wunde mit allen Mitteln verhindert werden. Die Haut wird daher vorher sorgfältig desinfiziert, das Operationsfeld nach allen Seiten mit keimfreien Tüchern abgedeckt. In der Regel können Sie daher nicht bei der Operation zuschauen. Ausnahmen bilden u. U. Gelenkspiegelungen, bei denen Sie die Operation auf einem Fernsehbildschirm verfolgen können.

Die Wirkung der Lokalanästhetika setzt innerhalb einiger Minuten ein, es kann aber manchmal länger dauern, bis die Anästhesie ihre volle Ausprägung erreicht hat.

Alle für die Regionalanästhesie verwendeten Materialien und Medikamente wurden speziell im Hinblick darauf entwickelt, das Risiko einer Nervenschädigung möglichst auszuschließen. Bleibende Schäden sind daher heute extrem selten.

 

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

+ Beispiele: Unfall-, Brandverletzung / Trauma, Knochenbrüche / Hoher Blutverlust / Kopfverletzung / Vergiftung, Sepsis / Herzinfarkt, Hirninfarkt

Notaufnahme | Naumburg

Notaufnahme (Akutversorgung)
Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 60
Telefax: (0 34 45) 72 11 65

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Laden Sie HIER das Infoblatt herunter.