>>>Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin 2018-11-07T08:59:08+00:00

Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Ziel der physiotherapeutischen Arbeit ist die Linderung von Schmerzen und die Förderung der Bewegungsfähigkeit, wodurch sich der Gesundheitszustand und die Lebensqualität unserer Patienten verbessern.

Viele Behandlungen während eines Klinikaufenthaltes werden von physiotherapeutischen Maßnahmen begleitet, die auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sind.

Sowohl im konservativen als auch im operativen Bereich arbeiten wir eng mit allen Fachabteilungen der Kliniken zusammen. Die Kooperation mit Ärzten und Pflegepersonal gewährleistet eine kontinuierliche und therapeutisch effektive Behandlung bis hin zur Einleitung von Rehabilitationsmaßnahmen.

Alle Therapien werden auf ärztliche Verordnung hin durchgeführt. Die Behandlungen erfolgen in den Räumlichkeiten der Physiotherapie oder im Krankenzimmer und können als Einzel- oder Gruppenbehandlungen stattfinden.

Unsere physiotherapeutischen Abteilungen sind mit modernen Therapie- und Trainingsräumen ausgestattet. Dazu gehören Bewegungsbad, Turnraum sowie Einzelbehandlungsplätze.

In Zeitz steht außerdem ein Fitnessraum mit speziellen Trainingsgeräten zur Verfügung und in einer Gehschule im Freien können Patienten unter fachkundiger Leitung ihr Gangbild verbessern.

In unseren Physiotherapien erwarten Sie aufgeschlossene und fachlich geschulte Teams von Therapeuten zur Behandlung in allen medizinischen Bereichen. Dabei liegen die Schwerpunkte in den Bereichen der Krankengymnastik und der Physikalischen Therapie.

Aufgrund unserer spezifischen und zertifizierten Qualifikationen besitzen wir eine ambulante Zulassung aller Krankenkassen und der Berufsgenossenschaft.

Die Fortsetzung der Therapie nach einem stationären Aufenthalt oder eine ambulante Behandlung ist mit einer Verordnung des behandelnden Arztes möglich.

Zu unseren Leistungen zählen weiterhin eine Reihe von präventiven Kursangeboten, die als Ergänzung für Ihre Gesunderhaltung in Anspruch genommen werden können. Diese sind z. B. Rückenschule, Babyschwimmen, Wassergymnastik u. ä.

Chefarzt
Dr. med. Alexander Fischer
Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Medizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin

Leitende Physiotherapeutin
Heidemarie Hädrich
Telefon: (0 34 41) 74 04 50
Email:

Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Hausteil 500, Untergeschoss

LEISTUNGEN

Die Bewegungstherapie ist die Anwendung gezielter, dosierbarer Bewegungsformen, die prophylaktisch, therapeutisch sowie rehabilitativ auf den Organismus und den Bewegungsapparat eingehen. Ziel ist die Erhaltung und Verbesserung der Funktionsfähigkeit. Spezielle krankengymnastische Techniken ermöglichen eine effektive Therapie.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik als Bestandteil der physikalischen Therapie vermittelt die Anwendung von gezielten Bewegungen und Bewegungsabläufen. Krankengymnastik hilft die Muskelkraft und Ausdauer zu steigern, fördert die Durchblutung, mobilisiert, dehnt, entspannt und schult Haltung, Gang, Gleichgewicht sowie die Koordination von Bewegung und Atmung. In der krankengymnastischen Arbeit steht die Einzelbehandlung im Vordergrund. Sie ermöglicht eine individuelle Betreuung des Patienten. In geeigneten Fällen haben Übungen in der Gruppe durch gegenseitige Beeinflussung positive Auswirkung.

Wir bieten an:

  • Krankengymnastische Behandlungen im konservativen, operativen und unfallchirurgischen Bereich,
  • Einzel- und Gruppenbehandlungen,
  • Anerkannte präventive Rückenschule (Kinder und Erwachsene),
  • Behandlung mit der Motorschiene (Bewegungsschiene) für Schultergelenk und Beine,
  • Behandlung im Schlingentisch (Durch diese Gerätekonstruktion erfährt der Patient die Schwerelosigkeit am ganzen Körper oder an einzelnen Körperteilen. Dadurch werden aktive Übungen ermöglicht und bestimmte Bewegungen erleichtert oder erschwert.).

Gehschule
Im Außenbereich unseres Klinikums wurde eine Gehschule mit unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit und Bodenbelägen (z. B. Sand, Kies, Holz, Naturstein und Stufen) angelegt. Hier können Patienten physiologische Bewegungsabläufe unter Alltagsbedingungen trainieren und Sicherheit beim Gehen erlangen.

Spezielle krankengymnastische Techniken

  • Vojta (Kinder und Erwachsene)
    Diese Therapieform wird zur Behandlung cerebraler Bewegungsstörungen im Säuglingsalter, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angewandt. Ziel ist, die automatische Steuerung der Körperhaltung, die Stützfunktion der Extremitäten und die dafür erforderlichen koordinierten Muskelaktivitäten zu lernen. Diese Fähigkeiten sind bei zentraler oder peripherer Schädigung des Nervensystems mehr oder weniger gestört.
  • Bobath (Erwachsene)
    Das Bobath-Konzept ist eine Therapieform für Patienten mit Lähmungen, Störungen des Muskeltonus (Spastik) und Störungen der Körperwahrnehmung verursacht durch Krankheiten des zentralen Nervensystems.
    Es eignet sich besonders zur Rehabilitation von Patienten mit erworbenen Hirnschäden wie Schlaganfall, Hirnblutung, Schädel-Hirn-Trauma, Hirnschädigung durch ungenügende Sauerstoffversorgung, Hirntumore und anderen Krankheiten des zentralen Nervensystems. Das Bobath-System basiert auf der lebenslangen Fähigkeit des Nervensystems, sich Reizen durch Strukturänderungen anzupassen
  • PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation)
    PNF ist ein Behandlungskonzept, das die Erleichterung (Faszilitation) von Bewegung und Muskelaktivität zum Ziel hat und auf dem funktionellen Zusammenspiel von Nerv und Muskel (neuromuskuläres Zusammenspiel) beruht. Es ist eine krankengymnastische Behandlung, die auf jeden einzelnen Patienten individuell abgestimmt ist. Sie hilft,
    das Bewegungsausmaß und die Ausdauer zu verbessern, Kraft zu entwickeln, Reserven zu mobilisieren, den Patienten zu motivieren, ihm Alltagsbewegungen zu erleichtern bzw. wiederzuerlernen und ihm damit einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.
  • Manuelle Therapie
    Sie untersucht Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und zielt darauf ab, die normale Funktion wieder herzustellen bzw. zu erhalten und die Belastungsfähigkeit heraufzusetzen. Komprimierte Nervenwurzeln und schmerzhafte Gelenkstrukturen können durch dosierten Zug (Traktionsbehandlung) entlastet werden. Die Belastbarkeit von instabilen Gelenken wird durch Kräftigung der gelenkumgebenden Muskulatur gesteigert. Gezielte Mobilisationstechniken verbessern die Beweglichkeit von Gelenken.
  • Brüggertherapie
    Zentralgedanke der Brügger-Therapie ist die gerade, aufrechte Haltung des Menschen. Zahlreiche Erkrankungen des Bewegungsapparates sind auf eine schlechte bzw. krumme Körperhaltung während des Alltags zurückzuführen. Durch Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken kommt es zu Kreuzschmerzen, Nacken- Schulter- und Armschmerzen, ausstrahlenden Schmerzen in die Beine, Abnutzungserscheinungen an Gelenken und Überbeanspruchung der Muskeln und Sehnen. Mit dieser Therapie erlernt der Patient eine aufrechte Körperhaltung während der Arbeit bzw. im Alltag, die Statik des gesamten Körpers wird korrigiert, Muskelverkürzungen werden gelöst und Schwellungen in der Muskulatur beseitigt.
  • Krankengymnastik nach Brunkow
  • Dorntherapie

Diese Therapieform macht sich Eigenschaften des Wassers wie Auftrieb, Widerstand und Temperatur zu Nutze. Der Körper wiegt im Wasser nur noch zehn Prozent seines ursprünglichen Gewichts. Dadurch sind Gehübungen vollbelastet möglich und Bewegungen werden leichter oder überhaupt erst möglich. Der Reibungswiderstand des Wassers dient als Führungswiderstand und zur Kräftigung. Die Wassertemperatur von ca. 33°C führt zu einer kontinuierlichen Aufwärmung
und Muskelentspannung. Eine Hydrotherapie wirkt bei orthopädischen, traumatologischen sowie rheumatischen Erkrankungen.

Die Halliwick-Methode
Menschen mit einer Behinderung haben im Wasser die Möglichkeit sich selbstständig fortzubewegen und einen individuellen Schwimmstil zu entwickeln.
Durch das Erlebnis vom Wasser getragen zu werden, lernen Patienten außerordentlich schnell sich ohne Angst im Wasser fortzubewegen. Mit dieser Methode ist es Patienten möglich sich Fähigkeiten anzueignen, die sie in den Handhabungen des täglichen Lebens geschickter und ausdauernder werden lassen.

Babyschwimmen
Wassergymnastik fördert bei Kleinkindern die motorische Entwicklung, das Gleichgewichtsgefühl und das Koordinationsvermögen.

Die medizinische Trainingstherapie umfasst eine befundgerechte, gerätegestützte Behandlung von muskulären Defiziten. Therapieziel ist die Verbesserung von Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination.

Indikationen sind gegeben bei orthopädischen Erkrankungen, traumatischen und posttraumatischen Zuständen, unfallchirurgischen Nachbehandlungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese aktive Therapieform wird einzeln oder als Gruppenbehandlung mit zwei bis drei Patienten durchgeführt. In Abhängigkeit von der körperlichen Belastbarkeit und den Bewegungsdefiziten legt der Physiotherapeut gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Trainingsprogramm fest. Unter Anleitung und Kontrolle können muskuläre und koordinative Schwächen sowie Störungen der Gelenkbeweglichkeit ausgeglichen werden.

Unser Trainingsraum ist nach Zulassungsvoraussetzung mit folgenden Geräten ausgestattet:

  • Beinstemme
  • zwei horizontale Seilzüge
  • ein vertikaler Seilzug
  • drei Fahrradergometer
  • Trainingsbank
  • Hantelbank
  • Laufband
  • Butterfly
  • Posturomed (neuro-orthopädisches Trainingsgerät)

Die Krankengymnastik am Gerät kann vom behandelnden Arzt als Heilmittelrezept verordnet werden.

Neben medizinischer Trainingstherapie bieten wir Ergometrie und Fitness auch als Privatleistung an.

Bei der Massagetherapie werden die Haut, die Muskulatur und das Bindegewebe durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz beeinflusst. Je nach Massagetechnik werden unterschiedliche Wirkungen erzielt. Das sind Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Beseitigung von Muskelspannungsstörungen, Verbesserung der Beweglichkeit

Wir bieten an:

  • Klassische Massage
  • Segmentmassage
  • Bindegewebsmassage
  • Periost- und Colonbehandlung (Knochenhaut- und Darmbehandlung)
  • Extensionsmassage

Spezielle Massagetechniken

  • Manuelle Lymphdrainage nach Földi
    Großflächige, langsame Handgriffe zur Förderung des Abdrainierens der Gewebeflüssigkeit über Gewebespalten bzw. Lymphgefäße werden hier angewandt. Zur Unterstützung der Therapie und zur Vermeidung neuer Ödeme (Schwellungen) wird meist nach der Behandlung eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen.
  • Fußreflexzonentherapie nach Marquardt
    Sie fördert eine Verbesserung gestörter Organ- bzw. Gewebefunktionen und aktiviert die Selbstheilungskräfte.
  • Zentrifugalmassage
    Die Massage wird vorwiegend mit den Fingerkuppen und dem Daumenballen ausgeführt. Indikationen für diese Therapieform sind Schultersteife, Schultergelenkentzündung, Tennisellbogen, Karpaltunnelsyndrom (Nerveinengung im Handgelenk) und Sehnenerkrankung im Handgelenk.
  • Myofasciale Triggerpunktbehandlung
    Triggerpunkte sind Störherde in der Muskulatur, die durch Über- und Fehlbelastung entstehen können. Diese pathologischen Veränderungen lassen sich mit dieser Therapieform erfolgversprechend behandeln.
  • Marnitztherapie
    Diese Therapie verbindet Griffe aus der Manipulationsmassage, speziellen Dehnungen aus der Manuellen Therapie und krankengymnastische Maßnahmen.
  • Shiatsu – Gesicht, Kopf, Nacken
    Shiatsu ist ein japanisches Wort und bedeutet „mit dem Finger drücken“. Es ist eine besondere Massageform, die davon ausgeht, dass in unserem Körper Energie in bestimmten Bahnen, den Meridianen, fließt. Durch gezielte Berührung der Energielaufbahnen mit Druck und Dehnungen wird im Shiatsu die Energie wieder zum Fließen gebracht. Nach einer Behandlung fühlt sich der Patient oft wohlig kribbelnd und ausgeglichen.

Physikalische Therapie

  • Fangopackungen (Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs)
  • Heiße Rolle
  • Kryotherapie (Kältebehandlung)
  • UV-Strahler zur Wärmebehandlung

Elektrotherapie

  • Alle Stromformen der Elektrotherapie auch in Verbindung mit Saugwellen
  • EMS (Muskelstimulation)
  • TENS (Nervenstimulation, Schmerzbehandlung)
  • Ultraschall
  • Mikrowellentherapie

Kursangebote

  • Präventive Rückenschule, auch
  • Kinder-Rückenschule
  • Beckenbodengymnastik
  • Aquarobic
  • Aquafitness
  • Pilates
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR)
  • Nordic Walking

Unsere Ziele sind:

  • Förderung der Rückengesundheit
  • Stärkung der Gesundheitsressourcen
  • Vermeidung von Risikofaktoren
  • Förderung gesundheitsbewusster Aktivitäten (Sport, Freizeit)
  • Wissensvermittlung

Dazu unterstützten wir unsere Patienten in

  • Haltungs- und Bewegungsschulung
  • Training von Kraft, Ausdauer, Koordination und Prävention
  • Strategien zur Schmerzbewältigung
  • Motivation zu Eigeninitiative und regelmäßiger Bewegung
  • Körperwahrnehmung
  • Massagen im Schulter-Nackenbereich
  • Massagen des gesamten Rückens
  • Breussmassage
  • Dorntherapie
  • Fußreflexzonenmassage
  • Moorpackungen
  • heiße Rolle
  • Krankengymnastik einzeln oder in Kleingruppe
  • Fitness- und Konditionstraining am Gerät
  • Babyschwimmen
  • Osteopathie
    Wesentliche Grundlage der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Körper. Die Osteopathie beruht auf der Annahme, dass Störungen und Bewegungseinschränkungen der Faszien (Bindegewebshüllen) und Gelenke auch Symptome an anderen Organen und Körperregionen auslösen können. Durch geeignete Behandlungsformen sollen daher auch Probleme wie Bluthochdruck und Kopfschmerzen osteopathisch behandelbar sein.
  • Cranio-sacrale Therapie
    Bei der cranio-sacralen Therapie wird das Bindegewebe vom Kopf bis zum Kreuzbein mit einem minimalen Druck von ca. fünf Gramm bearbeitet. Ziel ist eine Normalisierung der nervalen Funktion sowie der Ausgleich von Spannungen im Bindegewebe. Auf diese Weise werden zum Beispiel Asthma bronchiale, Depression, Gesichtszucken, Migräne und Operations-/Verletzungsnarben therapiert.
WEITERE INFORMATIONEN

Die Kursangebote zu den Präventionsmaßnahmen sind von allen Krankenkassen anerkannt. Bitte sprechen Sie die Teilnahme an einem Präventionskurs mit Ihrer Krankenkasse ab, um eine entsprechende Förderung in Anspruch nehmen zu können. Für Terminanfragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an die Physiotherapie.

Die Behandlungen der Selbstzahlerangebote können Sie frei erwerben. Wir bieten auch Gutscheine für Behandlungen an, die Sie verschenken können. Sie können mit dem Gutschein verschiedene Behandlungspakete erwerben.

Chefarzt
Dr. med. Alexander Fischer
Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Medizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin

Sekretariat
Frau Tutzschky
Telefon:  (0 34 45) 72 15 58
Telefax:  (0 34 45)  72 13 26

Leitende Physiotherapeutin
Silvia Thiersch
Telefon: (0 34 45) 72 13 65
Email:

Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Haus 2, Untergeschoss

LEISTUNGEN

Durch die Krankengymnastik gleichen wir körperliche Defizite, die für Krankheiten oder Schmerzen verantwortlich sind, gezielt aus. Wir stärken damit die Muskulatur unserer Patienten und erreichen eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Die Koordina­tion der Bewegungsabläufe wird verbessert, Muskeln und die Knochensubstanz werden gestärkt. Folgende Formen der Kranken­gym­nastik kommen zur Anwendung:

  • Einzel- und Gruppenbehandlungen
  • Wirbelsäulengymnastik
  • Rückenschule für Kinder und Erwachsene
  • MT – Manuelle Therapie
  • PNF – Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation
  • Wochenbettgymnastik
  • Beckenboden-Therapie
  • Krankengymnastik im Schlingentisch/Traktion
  • KG
  • Krankengymnastik nach Bobath
    • Atemtherapie
      • Die Atemtherapie dient dazu, durch die Mobilisierung des Brustkorbes Atemnot zu verringern und gleichzeitig die Vitalkapazität zu verbessern. Das Bindegewebe und die Muskulatur des Rumpfes wird gelockert. Die Atemhilfsmuskulatur wird aktiviert und die physiologische Atmung verbessert.
      • Angewandt wird sie vorbeugend sowie vor und nach Ope­rationen zur Ver­besserung der Lungenfunktion, therapeutisch bei obstruktiven und restriktiven Lungen­erkrankungen, psychophysischen Störungen und Wirbelsäulenerkrankungen.
        Chronisch Atemwegserkrankten helfen wir beim Erlernen der Atemtechnik.

Die Krankengymnastik am Gerät ist eine individuelle medizinische Trainingstherapie. Eine Therapieeinheit dauert 60 Minuten, also eine volle Stunde. Sie erhalten eine parallele Einzelbehandlung in einer Kleingruppe mit maximal zwei weiteren Patienten.

Sie können mit Hilfe der gerätegestützten Krankengymnastik Ihre Muskulatur aufbauen und Ihren Körper ins Gleichgewicht bringen. Außerdem ergänzt die Krankengymnastik am Gerät als medizinische Trainingstherapie die Einzeltherapie (z. B. Manuelle Therapie) ideal bei fast allen orthopädischen, chirurgischen und selbst bei neurologischen Beschwerden.

Die Krankengymnastik am Gerät wird individuell nach Ihren Bedürfnissen entweder als Aufbautraining oder als Therapie eingesetzt. Nach einer detaillierten Befunderhebung erstellt Ihr Therapeut einen Trainingsplan. Sie trainieren unter ständiger Anleitung unserer speziell ausgebildeten Physiotherapeutinnen/Sporttherapeuten.

Die Krankengymnastik am Gerät wird von Ihrem Arzt als Kassenleistung oder privat verordnet. Je nach Bedarf sind auf 3 Rezepten a 6 Therapieeinheiten, insgesamt 18 Einheiten verordnungsfähig (bei Privatversichten keine Beschränkung auf 18 Einheiten). Nach der Therapieserie und einem anschließenden behandlungsfreien Intervall von 6 Wochen oder bei einer neuen Diagnose ist die KGG jederzeit wieder verordnungsfähig, sofern die medizinische Notwendigkeit vorliegt.

Durch aktive Bewegung im körperwarmen Wasser helfen wir unseren, durch Schmerz oder Verletzung behinderten Patienten ihre Bewegungsfähigkeit neu zu entdecken und zu entwickeln. Wir führen Einzel- und Gruppen­therapien für Erwachsene und Kinder sowie Babyschwimmkurse zur Förderung der psychomotorischen Entwicklung durch.

Massagen kommen bei uns in unterschiedlichsten Formen zur Anwendung:

  • Krankengymnastik Klassische Massagen
  • Segmentmassagen
  • Bindegewebsmassagen
  • Colon- und Periostmassagen
  • Extensionsmassagen
  • Manuelle Lymphdrainagen
  • Zentrifugalmassagen
  • Unterwassermassagen

Wärme und Kälte dämpfen den Schmerz. Die Reize fördern die Durchblutung.
Dabei wird der Stoffwechsel angeregt. Der Körper kann zellschädigende Substanzen besser abtransportieren. Durch unsere Behandlungen erreichen wir eine Verschiebung der Schmerz­schwelle. Bei uns erhalten Sie:

  • Infrarotbestrahlung
  • Fangopackung
  • Wärmestrahler
  • Heiße Rolle
  • Kryo-Therapie (mit Eis)

Auf Grund des hohen Wärmespeicher­ver­mögens gibt die erhitzte Moorpackung ihre Wärme kontinuierlich über einen längeren Zeitraum ab. Die häufigsten Anwendungs­gebiete dieser Wärmetherapie sind rheumatische Beschwerden, Muskelverspannungen, chronische Erkrankungen des Bewegungs­apparates und der Harnwege.

Infrarot­bestrahlungen führen wir vor allem bei chronischen, nichtentzündlichen Schmerz­zuständen wie z. B. Arthrosen für die Durch­wärmung und Entspannung des Patienten durch. Die Kryo-Therapie dient der Schmerzlinderung mit Eis, die vor der Bewegungstherapie angewendet wird.

Kurzwellen | Elektro | Ultraschall

Bei der Elektrotherapie entsteht im Inneren des menschlichen Körpers u.a.  Wärme, die sich be­sonders in der Muskulatur und dem an­­grenzenden Fett- und Bindegewebe auswirkt. Dadurch erreichen wir Durchblutungs­­stei­gerung, Stoffwechselanregung, Muskelent­spannung und eine schmerzstillende Wirkung.

Vor allem bei Krankheiten des Bewegungs­systems, bei Neuralgien, Durchblutungs­störungen sowie bei Schmerzen im Gelenk­bereich wird diese Behandlungsmethode angewendet.

Die Schallwellen der Ultraschall-The­rapie wirken antientzündlich, erzeugen Wärme im Körper und somit eine Schmerzlinderung. Durchgeführt wird die Therapie mittels eines Ultraschallgerätes, das über einen Schallkopf Haut- bzw. Körperkontakt erhält, oder über ein Wasserbad. Besonders wirksam ist die Simultanbehandlung, eine Kombination aus Ultraschallwellen und Reizstrom.

Bei der standardisierten Heilmittel­kom­bi­nation „D1“ erfolgt die bedarfsgerechte Anpassung therapeutischer Mittel für einen fortschreitenden Heilungsprozess.
Nach einem individu­ellen Behandlungsplan werden mindestens drei Heilmittel aus dem aktiven und passiven Bereich ein­gesetzt:

  • Krankengymnastik
  • Krankengymnastik am Gerät
  • Manuelle Therapie
  • Massagen
  • Wärme/Kälte
  • Elektrotherapie

Die D1-Behandlung kann von Ihrem behandelnden Arzt als Kassenleitung auf einem Heilmittelrezept verordnet werden.

  • Rückenschule
    Mit gezielten krankengymnastischen Übungen werden die relevanten Muskelgruppen gestärkt, um die Wirbelsäule zu entlasten. Das Bewusstsein für eine gesunde Körperhaltung ist maßgebend für die Vorbeugung und Verminderung von Rückenschmerzen.
  • Baby-/Säuglingsschwimmen
    Säuglinge und Kleinkinder haben in der Regel viel Freude beim Umgang mit dem Element Wasser. Die Bewegung im Wasser wirkt sich zudem positiv auf die Koordination und die Entwicklung eines Körperschemas aus.
  • Beckenbodenschule
    Beckenbodenschule fördert die Gesundung und Verbesserung der der Reaktionsfähigkeit des Beckenbodens durch Schulung der Wahrnehmung, der Kraft, der Beweglichkeit, Koordination und vieles mehr.
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR)
    Diese Therapie vermittelt Entspannungsmethoden zur Selbstanwendung bei der Stressbewältigung sowie zur Stärkung physischer und psycho-sozialer Ressourcen.
  • Bewegungsübungen im Bad
    Gruppen- und Einzeltherapie – Die Krankengymnastik, speziell im Wasser, ermöglicht die Anwendung von gezielten Bewegungen und Bewegungsabläufen. Je nach eingesetzter Methode können verschiedene Wirkungen erzielt werden. Die Eigenschaften des Wassers erleichtern Bewegungen oder machen sie überhaupt erst möglich. Krankengymnastik hilft die Muskelkraft und Ausdauer zu steigern, fördert die Durchblutung, mobilisiert, dehnt, entspannt und schult Haltung, Gang, Gleichgewicht sowie die Koordination von Bewegung und Atmung.
  • Chinesische Fußreflexzonentherapie
    Dabei handelt es sich um eine bereits vor 5000 Jahren bekannte Behandlung, bei der 134 Zonen am Fuß mittels Druckpunkten behandelt werden. Der Körper spiegelt sich in den Füßen wider. Der Wert der Therapie liegt in der Prophylaxe und Rehabilitation. Die Selbstheilungskräfte sollen aktiviert werden. (Einzelbehandlung)
  • Behandlung der Wirbelsäule nach Dorn/Breuß
    Mit dieser Therapieform sollen auf Beckenschiefstand beruhende Beinlängendifferenzen ausgeglichen und Fehlstellung eines Wirbels mit mechanischem Druck korrigiert werden. Da aus jedem Zwischenwirbelraum Nerven austreten, die im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorgen, sind gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche zu erwarten. (Einzelbehandlung)
  • Massagen im Schulter-Nackenbereich
  • Massagen des gesamten Rückens
  • Moorpackungen
  • heiße Rolle
  • Behandlung nach dem Faszien-Distorsions-Modell (EDM)
  • Behandlung mit radialer Stoßwelle
  • Physikalische Gefäßtherapie mittels BEMER
WEITERE INFORMATIONEN

Die Kursangebote zu den Präventionsmaßnahmen sind von allen Krankenkassen anerkannt. Bitte sprechen Sie die Teilnahme an einem Präventionskurs mit Ihrer Krankenkasse ab, um eine entsprechende Förderung in Anspruch nehmen zu können. Für Terminanfragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an die Physiotherapie.

Die Behandlungen der Selbstzahlerangebote können Sie frei erwerben. Wir bieten auch Gutscheine für Behandlungen an, die Sie verschenken können. Sie können mit dem Gutschein verschiedene Behandlungspakete erwerben. Angebote und Preise erfragen Sie bitte in der Physiotherapie.

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

+ Beispiele: Unfall-, Brandverletzung / Trauma, Knochenbrüche / Hoher Blutverlust / Kopfverletzung / Vergiftung, Sepsis / Herzinfarkt, Hirninfarkt

Notaufnahme | Naumburg

Notaufnahme (Akutversorgung)
Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 60
Telefax: (0 34 45) 72 11 65

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Laden Sie HIER das Infoblatt herunter.