>>>Abteilung für Interdisziplinäre Schmerztherapie (O2)
Abteilung für Interdisziplinäre Schmerztherapie (O2) 2018-04-20T15:59:51+00:00

Interdisziplinäre Schmerztherapie (O2)

Unser Konzept umfasst eine ganztägige Betreuung von Patienten mit chronischen Schmerzen im Rahmen des Bio-Psycho-Sozialen Krankheitsmodells, vorrangig als Gruppen aber auch als Einzeltherapie. Neben Medikamenten ergänzen folgende Therapien wirkungsvoll unsere Schmerztherapie

  • Physiotherapie (KG, MT, BIGEMA, MTT u.a.)
  • Entspannungsverfahren (PMR, Atementspannung, Autogenes Training)
  • Ergotherapie (begleitet, unterstützt und befähigt Menschen jeden Alters mittels Betätigung)
  • Oberflächen-EMG/Biofeedback-Training (macht Muskelspannung sichtbar. Es wird erlernt, Körpervorgänge bewusst und willentlich zu beeinflussen)
  • psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Schmerzbewältigungsstrategien
  • Achtsamkeitsübungen zur Bewältigung und Abbau von Stress
  • Ernährung (basisches Kochen, Einzelberatung, Möglichkeit zum Fasten oder zu Entlastungstagen)
  • Aromaöltherapie
  • Atemtherapie
  • Yoga
  • Naturheilkundliche Behandlungsverfahren

Chefarzt
Dr. med. Alexander Fischer
Chefarzt der Abteilung für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Zusatzbezeichnungen: Spezielle Schmerztherapie, Manuelle Medizin, Naturheilverfahren, Sportmedizin

Oberärztin
Cornelia Steinhäuser
Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin

Zusatzbezeichnungen: Chirotherapie

Sekretariat
Frau Tutzschky
Telefon:  (0 34 45) 72 15 58
Telefax:  (0 34 45)  72 13 26
Email:   schmerztherapie@klinikum-burgenlandkreis.de

Station O2
Haus 1, 2.Obergeschoss
Telefon:  (0 34 45) 72 13 20

Pflegerische Bereichsleitung
O2 – Brigitte Neumann

Koordinatorin im Bereich Schmerzmanagement
Astrid Güntner
Pain Nurse, Aromafachberaterin,
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Telefon:  (0 34 45) 72 13 24
Telefax:  (0 34 45) 72 13 26
Email:  astrid.guentner@klinikum-burgenlandkreis.de

LEISTUNGEN

Der chronische Schmerz hat – ganz im Gegensatz zum Akutschmerz – seine  Warnfunktion gänzlich verloren und stellt ein eigenständiges Krankheitsbild dar. Über 10 Mio. Menschen in Deutschland sind von chronischem Schmerz und den erheblichen Konsequenzen für die Lebensqualität, die psychische bzw. seelische Verfassung und die allgemeine Leistungsfähigkeit betroffen. Häufig kommen noch Probleme am Arbeitsplatz und bei Alltagsaktivitäten. Häufig entstehen sozialer Rückzug sowie Stimmungsverschlechterungen.

Wir haben daher eine eigene Abteilung für Schmerzpatienten aufgebaut, um die Betroffenen interdisziplinär im multimodalen Konzept behandeln zu können. Unter multimodaler Schmerztherapie versteht man die umfassende und individuelle Behandlung chronischer Schmerzpatienten durch Spezialisten unterschiedlicher Fachgebiete

  • Ärzte
  • Psychotherapeuten, Psychologen
  • Physiotherapeuten, Sporttherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Pflegedienst
  • Schmerzlinderung
  • Stärkung der Eigenverantwortlichkeit
  • Anleitung zur aktiven Schmerzbewältigung
  • Aktivierung von Ressourcen
  • Erhaltung/Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Individuelle Patientenberatung
  • Anhaltende oder wiederkehrende Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Kopf-, Gesichts- und Nervenschmerzen
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Fibromyalgie
  • Somatisierungsstörungen u. a.
  • Strukturdiagnostik (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie)
  • Funktionsdiagnostik, u.a. mit Oberflächen-EMG
  • Medikamenten-Entzugsbehandlung
  • Psychologische Einzel- und Gruppengespräche
  • Schmerzbewältigungs-Strategien
  • Achtsamkeitsübungen zur Bewältigung und Abbau von Stress
  • Genusstraining
  • Ergotherapie
  • Biofeedback-Training
  • Kunsttherapeutische Angebote
  • Physiotherapie
  • Krankengymnastik im Bewegungsbad
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Ärztliche Chirotherapie
  • Behandlungen nach dem Faszien-Distorsions-Modell
  • Neuraltherapie
  • CT-gestützte Infiltrationen an die Wirbelsäule
  • Klassische Naturheilverfahren
  • Blutegeltherapie
  • Schröpfen
  • Aromaöltherapie
  • Atemtherapie
  • Yoga
  • Reflextherapien
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
  • Autogenes Training
  • Ernährungsberatung
  • Patientenkoordination
  • Gesprächsangebote der Klinikseelsorge
  • Schmerzselbsthilfegruppe (nach dem stationären Aufenthalt)
WEITERE INFORMATIONEN

Sie leiden unter chronischen Schmerzen?

Bitte vereinbaren Sie zunächst einen Termin in der ambulanten Sprechstunde von Herrn Dr. med. Alexander Fischer im Ambulanten Zentrum (MVZ).

Telefon:  (0 34 45) 72 28 00

Das Faltblatt Multimodale Schmerztherapie finden Sie HIER.

Das Faltblatt Aromaöl-Therapie finden Sie HIER.

Wir helfen!

Sie haben weitere Fragen?

Saale-Unstrut Klinikum Naumburg

Humboldtstraße 31
06618 Naumburg
Telefon: (0 34 45) 72 – 0

Georgius-Agricola Klinikum Zeitz

Lindenallee 1
06712 Zeitz
Telefon: (0 34 41) 7 40 – 0

Wir helfen!

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Was ist ein Notfall?

+ Schwere & lebensbedrohliche Erkrankungen

+ Bei Verdacht auf Schlaganfall, Herzinfarkt:
Rettungsdienst unter Tel. 112 kontaktieren!

+ Beispiele: Unfall-, Brandverletzung / Trauma, Knochenbrüche / Hoher Blutverlust / Kopfverletzung / Vergiftung, Sepsis / Herzinfarkt, Hirninfarkt

Notaufnahme | Naumburg

Notaufnahme (Akutversorgung)
Haus 3, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 11 60
Telefax: (0 34 45) 72 11 65

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Notaufnahme | Zeitz

Notaufnahme (Akutversorgung)
Hausteil 200, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 41) 74 04 41
Telefax: (0 34 41) 74 04 98

Aufnahmestation (10 Betten)
Haus 2, Erdgeschoss
Telefon: (0 34 45) 72 20 20

Wir sind für Sie da!

Vielen Dank für Ihr Vertrauen in unser Krankenhaus!
Unsere Notaufnahme ist sieben Tage in der Woche 24 Stunden lang für medizinische Notfälle geöffnet. Grundsätzlich weisen wir niemanden ab. Wir versuchen unser Möglichstes, um Sie in angemessener Zeit zu untersuchen und, falls notwendig, zu behandeln.

Wonach richtet sich die Wartezeit?
Jeder, der in unsere Notaufnahme kommt, wird möglichst umgehend erstuntersucht, um herauszufinden, wie dringlich der Versorgungsbedarf ist. Medizinische Notfälle werden als erste versorgt. Bei weniger starken Beschwerden und Schmerzen müssen Sie mit Wartezeiten rechnen. Diese können wir nicht beeinflussen, da wir neu eintreffende schwerwiegendere Notfälle vorziehen müssen.

Was ist ein Notfall?
Ein medizinischer Notfall besteht immer, wenn eine umgehende Behandlung erforderlich ist – etwa bei starker Atemnot, Bewusstlosigkeit, stark blutenden Wunden, Herzbeschwerden, Verdacht auf Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Schwangerschaftskomplikationen, Vergiftungen und starken Schmerzen.

Was passiert, wenn kein Notfall vorliegt?
Ergibt die Erstuntersuchung, dass kein akuter Notfall vorliegt, müssen wir Sie an einen Haus- oder Facharzt weiterverweisen. Die Behandlung ist nicht zeitkritisch und daher von niedergelassenen Ärzten in der Praxis zu erbringen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Behandlung bei niedergelassenen Ärzten zu erfolgen hat und Krankenhäuser dafür nicht zuständig sind.

Was ist, wenn die Arztpraxen keine Sprechstunde haben?
In den sprechstundenfreien Zeiten, z.B. nachts sowie an Wochenenden und Feiertagen, steht der Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116 117 zur Verfügung.

Bitte gehen Sie mit Beschwerden, die keine umgehende Behandlung benötigen, während der regulären Sprechstundenzeiten zum Haus- oder Facharzt oder wenden Sie sich in den sprechstundenfreien Zeiten an den Notfalldienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116 117!

Sie helfen uns damit, dass sich unser Notaufnahmepersonal um akute Notfälle kümmern kann und dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Laden Sie HIER das Infoblatt herunter.