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Die „therapeutische Gemeinschaft“
der Station bildet den Bezugsrahmen
für die Behandlung.
„Zwischen den Patienten, ihren Angehörigen und dem Stationsteam
soll Vertrauen wachsen.“
Jede psychische Erkrankung erfordert eine an das Krankheitsbild angepasste,
individuelle, spezialisierte Behandlung, an der verschiedene Berufsgruppen
beteiligt sind:
- Ärzte (Ärzte in Weiterbildung und Fachärzte)
- Diplom-Psychologen und Psychologische Psychotherapeuten
- Diplom-Sozialpädagoginnen
- Beschäftigungs- und Arbeitstherapeuten (Ergotherapeuten)
- Musiktherapeutin; Kunsttherapeutin
- Sport- und Bewegungstherapeuten
- Fachpflegekräfte für Psychiatrie
- Krankenpflege- und Altenpflegekräfte
Unser Ziel ist die Wiedereingliederung in den Alltag und die Teilhabe
am sozialen Leben. Dies erreichen wir durch medizinische Behandlung,
psychologische Hilfen und soziale Unterstützung.
Drei Herangehensweisen stehen gleichberechtigt nebeneinander:
- Medizinische Methoden oder Somatotherapie
- Psychologische Verfahren oder Psychotherapie
- Soziale Interventionen oder Soziotherapie
Für die Behandlung der meisten psychischen Störungen
hat sich die Kombination von mehreren Methoden
als besonders wirksam erwiesen. Damit jeder Patient
die für sein Krankheitsbild beste Kombination von
Therapiebausteinen erhalten kann, fassen wir die Patienten
in stationsübergreifend organisierten störungsspezifischen Gruppen
zusammen. Derzeit werden Basisgruppen, Intensivgruppen, Suchtgruppen
und Seniorengruppen angeboten.
Die Teilnahme im Rahmen des Behandlungsplans
verordnet der Bezugstherapeut in Absprache mit dem Patienten.






