Informationen für Einweiser

Servicetelefon
Zur Klärung von Fragen können Sie Chefarzt Dr. Brunk unter der Telefonnummer 0151/18848263 erreichen.

Einweisersprechstunde
Patienten, bei denen eine Operation vorgesehen ist, stellen sich im Vorfeld in unserer Chirurgischen Sprechstunde vor.
Montag bis Freitag zwischen 11.00 und 14.00 Uhr
Termine werden montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr unter den Telefonnummern (0 34 45) 72-2000 vergeben.
Die Patienten benötigen zur Sprechstunde einen Einweisungsschein. Bitte geben Sie den Patienten alle erforderlichen Befunde mit.
Während der Sprechstunde wird ein OP-Termin vereinbart.

Visceralchirurgische Sprechstunde
Dienstag und Donnerstag  12.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Bitte melden Sie die Patienten unter der Telefonnummer (0 34 45) 72 11 01 an.

Für Notfälle steht unsere Notaufnahme 24 Stunden am Tag zur Verfügung.

Spezielle Behandlungsmöglichkeiten bei Tumorerkrankungen:

Transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM)

Mit Hilfe der transanalen endoskopischen Mikrochirurgie sind wir in der Lage, größere gutartige Geschwülste des Enddarms, aber auch bösartige Tumoren im Frühstadium schonend zu entfernen. Diese sehr hochentwickelte Technik erlaubt es, die Tumoren ohne Eröffnung des Bauchraumes und ohne Anlage eines künstlichen Darmausganges zu entfernen. Wir verwenden dazu ein in Tübingen entwickeltes Gerät, das durch den Anus (normaler Darmausgang) eingeführt wird. Durch diesen Operationskanal wird der Tumor dargestellt und abgetragen. Je nach Notwendigkeit werden ein Darmwandsegment vollständig oder nur bestimmte Schichten der Darmwand entfernt. Die Ränder werden mit kleinsten Instrumenten wieder dicht vernäht. Durch ein besonderes Lupensystem, das Ähnlichkeit mit einem Mikroskop hat, ist es möglich, die Operation unter starker Vergrößerung durchzuführen. Die Patienten können nach wenigen Tagen aus der stationären Behandlung entlassen werden.

Tiefe anteriore Rektumresektion mit totaler mesorektaler Exzision (TME)

Bei bösartigen Tumoren des Mastdarms, bei denen die TEM nicht mehr möglich ist, erfolgt die Entfernung des betroffenen Mastdarmabschnittes unter Mitnahme des Lymphgewebes, der Lymphknoten und des umgebenden Mesorektums in einer Technik nach dem britischen Chirurgen Heald unter spezieller Schonung der Nervenfasern, die für die Funktion der Harnblase und der Geschlechtsfunktion notwendig sind.

Metastasenchirurgie

Bei Metastasen in der Leber z. B. infolge eines Kolonkarzinoms sind wir in der Lage, diese Metastasen durch Exzisionen oder Leberresektionen aber auch durch Thermoablationsverfahren zu entfernen

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