Leistungen

Massagetherapie

Bei der Massagetherapie werden die Haut, die Muskulatur und das Bindegewebe durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz beeinflusst. Je nach Massagetechnik werden unterschiedliche Wirkungen erzielt. Das sind Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Beseitigung von Muskelspannungsstörungen, Verbesserung der Beweglichkeit
Wir bieten an:

  • Klassische Massage
  • Segmentmassage
  • Bindegewebsmassage
  • Periost- und Colonbehandlung (Knochenhaut- und Darmbehandlung)
  • Extensionsmassage

Spezielle Massagetechniken

  • Manuelle Lymphdrainage nach Földi
    Großflächige, langsame Handgriffe zur Förderung des Abdrainierens der Gewebeflüssigkeit über Gewebespalten bzw. Lymphgefäße werden hier angewandt. Zur Unterstützung der Therapie und zur Vermeidung neuer Ödeme (Schwellungen) wird meist nach der Behandlung eine Bandagierung oder Kompressionsbestrumpfung vorgenommen.
  • Fußreflexzonentherapie nach Marquardt
    Sie fördert eine Verbesserung gestörter Organ- bzw. Gewebefunktionen und aktiviert die Selbstheilungskräfte.
  • Zentrifugalmassage
    Die Massage wird vorwiegend mit den Fingerkuppen und dem Daumenballen ausgeführt. Indikationen für diese Therapieform sind Schultersteife, Schultergelenkentzündung, Tennisellbogen, Karpaltunnelsyndrom (Nerveinengung im Handgelenk) und Sehnenerkrankung im Handgelenk.
  • Myofasciale Triggerpunktbehandlung
    Triggerpunkte sind Störherde in der Muskulatur, die durch Über- und Fehlbelastung entstehen können. Diese pathologischen Veränderungen lassen sich mit dieser Therapieform erfolgversprechend behandeln.
  • Marnitztherapie
    Diese Therapie verbindet Griffe aus der Manipulationsmassage, speziellen Dehnungen aus der Manuellen Therapie und krankengymnastische Maßnahmen.
  • Shiatsu – Gesicht, Kopf, Nacken
    Shiatsu ist ein japanisches Wort und bedeutet „mit dem Finger drücken“. Es ist eine besondere Massageform, die davon ausgeht, dass in unserem Körper Energie in bestimmten Bahnen, den Meridianen, fließt. Durch gezielte Berührung der Energielaufbahnen mit Druck und Dehnungen wird im Shiatsu die Energie wieder zum Fließen gebracht. Nach einer Behandlung fühlt sich der Patient oft wohlig kribbelnd und ausgeglichen.

Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie ist die Anwendung gezielter, dosierbarer Bewegungsformen, die prophylaktisch, therapeutisch sowie rehabilitativ auf den Organismus und den Bewegungsapparat eingehen. Ziel ist die Erhaltung und Verbesserung der Funktionsfähigkeit. Spezielle krankengymnastische Techniken ermöglichen eine effektive Therapie.

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik als Bestandteil der physikalischen Therapie vermittelt die Anwendung von gezielten Bewegungen und Bewegungsabläufen. Krankengymnastik hilft die Muskelkraft und Ausdauer zu steigern, fördert die Durchblutung, mobilisiert, dehnt, entspannt und schult Haltung, Gang, Gleichgewicht sowie die Koordination von Bewegung und Atmung. In der krankengymnastischen Arbeit steht die Einzelbehandlung im Vordergrund. Sie ermöglicht eine individuelle Betreuung des Patienten. In geeigneten Fällen haben Übungen in der Gruppe durch gegenseitige Beeinflussung positive Auswirkung.

Wir bieten an:

  • Krankengymnastische Behandlungen im konservativen, operativen und unfallchirurgischen Bereich,
  • Einzel- und Gruppenbehandlungen,
  • Anerkannte präventive Rückenschule (Kinder und Erwachsene),
  • Behandlung mit der Motorschiene (Bewegungsschiene) für Schultergelenk und Beine,
  • Behandlung im Schlingentisch (Durch diese Gerätekonstruktion erfährt der Patient die Schwerelosigkeit am ganzen Körper oder an einzelnen Körperteilen. Dadurch werden aktive Übungen ermöglicht und bestimmte Bewegungen erleichtert oder erschwert.).

Gehschule
Im Außenbereich unseres Klinikums wurde eine Gehschule mit unterschiedlicher Bodenbeschaffenheit und Bodenbelägen (z. B. Sand, Kies, Holz, Naturstein und Stufen) angelegt. Hier können Patienten physiologische Bewegungsabläufe unter Alltagsbedingungen trainieren und Sicherheit beim Gehen erlangen.

Spezielle krankengymnastische Techniken

  • Vojta (Kinder und Erwachsene)
    Diese Therapieform wird zur Behandlung cerebraler Bewegungsstörungen im Säuglingsalter, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen angewandt. Ziel ist, die automatische Steuerung der Körperhaltung, die Stützfunktion der Extremitäten und die dafür erforderlichen koordinierten Muskelaktivitäten zu lernen. Diese Fähigkeiten sind bei zentraler oder peripherer Schädigung des Nervensystems mehr oder weniger gestört.
  • Bobath (Erwachsene)
    Das Bobath-Konzept ist eine Therapieform für Patienten mit Lähmungen, Störungen des Muskeltonus (Spastik) und Störungen der Körperwahrnehmung verursacht durch Krankheiten des zentralen Nervensystems.
    Es eignet sich besonders zur Rehabilitation von Patienten mit erworbenen Hirnschäden wie Schlaganfall, Hirnblutung, Schädel-Hirn-Trauma, Hirnschädigung durch ungenügende Sauerstoffversorgung, Hirntumore und anderen Krankheiten des zentralen Nervensystems. Das Bobath-System basiert auf der lebenslangen Fähigkeit des Nervensystems, sich Reizen durch Strukturänderungen anzupassen
  • PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation)
    PNF ist ein Behandlungskonzept, das die Erleichterung (Faszilitation) von Bewegung und Muskelaktivität zum Ziel hat und auf dem funktionellen Zusammenspiel von Nerv und Muskel (neuromuskuläres Zusammenspiel) beruht. Es ist eine krankengymnastische Behandlung, die auf jeden einzelnen Patienten individuell abgestimmt ist. Sie hilft,
    das Bewegungsausmaß und die Ausdauer zu verbessern, Kraft zu entwickeln, Reserven zu mobilisieren, den Patienten zu motivieren, ihm Alltagsbewegungen zu erleichtern bzw. wiederzuerlernen und ihm damit einen Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.
  • Manuelle Therapie
    Sie untersucht Funktionsstörungen des Bewegungsapparates und zielt darauf ab, die normale Funktion wieder herzustellen bzw. zu erhalten und die Belastungsfähigkeit heraufzusetzen. Komprimierte Nervenwurzeln und schmerzhafte Gelenkstrukturen können durch dosierten Zug (Traktionsbehandlung) entlastet werden. Die Belastbarkeit von instabilen Gelenken wird durch Kräftigung der gelenkumgebenden Muskulatur gesteigert. Gezielte Mobilisationstechniken verbessern die Beweglichkeit von Gelenken.
  • Cranio-sacrale Therapie
    Bei der cranio-sacralen Therapie wird das Bindegewebe vom Kopf bis zum Kreuzbein mit einem minimalen Druck von ca. fünf Gramm bearbeitet. Ziel ist eine Normalisierung der nervalen Funktion sowie der Ausgleich von Spannungen im Bindegewebe. Auf diese Weise werden zum Beispiel Asthma bronchiale, Depression, Gesichtszucken, Migräne und Operations-/Verletzungsnarben therapiert.
  • Osteopathie
    Wesentliche Grundlage der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Körper. Die Osteopathie beruht auf der Annahme, dass Störungen und Bewegungseinschränkungen der Faszien (Bindegewebshüllen) und Gelenke auch Symptome an anderen Organen und Körperregionen auslösen können. Durch geeignete Behandlungsformen sollen daher auch Probleme wie Bluthochdruck und Kopfschmerzen osteopathisch behandelbar sein.
  • Brüggertherapie
    Zentralgedanke der Brügger-Therapie ist die gerade, aufrechte Haltung des Menschen. Zahlreiche Erkrankungen des Bewegungsapparates sind auf eine schlechte bzw. krumme Körperhaltung während des Alltags zurückzuführen. Durch Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken kommt es zu Kreuzschmerzen, Nacken- Schulter- und Armschmerzen, ausstrahlenden Schmerzen in die Beine, Abnutzungserscheinungen an Gelenken und Überbeanspruchung der Muskeln und Sehnen. Mit dieser Therapie erlernt der Patient eine aufrechte Körperhaltung während der Arbeit bzw. im Alltag, die Statik des gesamten Körpers wird korrigiert, Muskelverkürzungen werden gelöst und Schwellungen in der Muskulatur beseitigt.
  • Krankengymnastik nach Brunkow
  • Dorntherapie

Hydrotherapie

Diese Therapieform macht sich Eigenschaften des Wassers wie Auftrieb, Widerstand und Temperatur zu Nutze. Der Körper wiegt im Wasser nur noch zehn Prozent seines ursprünglichen Gewichts. Dadurch sind Gehübungen vollbelastet möglich und Bewegungen werden leichter oder überhaupt erst möglich. Der Reibungswiderstand des Wassers dient als Führungswiderstand und zur Kräftigung. Die Wassertemperatur von ca. 33°C führt zu einer kontinuierlichen Aufwärmung
und Muskelentspannung. Eine Hydrotherapie wirkt bei orthopädischen, traumatologischen sowie rheumatischen Erkrankungen.

Die Halliwick-Methode
Menschen mit einer Behinderung haben im Wasser die Möglichkeit sich selbstständig fortzubewegen und einen individuellen Schwimmstil zu entwickeln.
Durch das Erlebnis vom Wasser getragen zu werden, lernen Patienten außerordentlich schnell sich ohne Angst im Wasser fortzubewegen. Mit dieser Methode ist es Patienten möglich sich Fähigkeiten anzueignen, die sie in den Handhabungen des täglichen Lebens geschickter und ausdauernder werden lassen.

Babyschwimmen
Wassergymnastik fördert bei Kleinkindern die motorische Entwicklung, das Gleichgewichtsgefühl und das Koordinationsvermögen.

Elektrotherapie

  • Alle Stromformen der Elektrotherapie auch in Verbindung mit Saugwellen
  • Tems (Muskelstimulation)
  • Tens (Nervenstimulation, Schmerzbehandlung)
  • Ultraschall
  • Mikrowellentherapie

physikalische Therapie

  • Fangopackungen (Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs)
  • Heiße Rolle
  • Kryotherapie (Kältebehandlung)
  • UV-Strahler zur Wärmebehandlung

Trainingstherapie | Fitness

Die medizinische Trainingstherapie umfasst eine befundgerechte, gerätegestützte Behandlung von muskulären Defiziten. Therapieziel ist die Verbesserung der Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination.

Indikationen sind gegeben bei orthopädischen Erkrankungen, traumatischen und posttraumatischen Zuständen, unfallchirurgischen Nachbehandlungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese aktive Therapieform wird einzeln oder als Gruppenbehandlung mit zwei bis drei Patienten durchgeführt. In Abhängigkeit von der körperlichen Belastbarkeit und den Bewegungsdefiziten legt der Physiotherapeut gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles
Trainingsprogramm fest. Unter Anleitung und Kontrolle können muskuläre und koordinative Schwächen sowie Störungen der Gelenkbeweglichkeit ausgeglichen werden.

Unser Trainingsraum ist nach Zulassungsvoraussetzung mit folgenden Geräten ausgestattet:

  • Beinstemme
  • zwei horizontale Seilzüge
  • ein vertikaler Seilzug
  • drei Fahrradergometer
  • Trainingsbank
  • Hantelbank
  • Laufband
  • Butterfly
  • Posturomed (neuro-orthopädisches Trainingsgerät)

Neben medizinischer Trainingstherapie bieten wir Ergometrie und Fitness als Privatleistung an.

Präventionsmaßnahmen

Kursangebote

  • Präventive Rückenschule, auch
  • Kinder-Rückenschule
  • Beckenbodengymnastik
  • Aquarobic
  • Aquafitness
  • Pilates
  • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen (PMR)
  • Nordic Walking

Unsere Ziele sind:

  • Förderung der Rückengesundheit
  • Stärkung der Gesundheitsressourcen
  • Vermeidung von Risikofaktoren
  • Förderung gesundheitsbewusster Aktivitäten (Sport, Freizeit)
  • Wissensvermittlung

Dazu unterstützten wir unsere Patienten in

  • Haltungs- und Bewegungsschulung
  • Training von Kraft, Ausdauer, Koordination und Prävention
  • Strategien zur Schmerzbewältigung
  • Motivation zu Eigeninitiative und regelmäßiger Bewegung
  • Körperwahrnehmung

Selbstzahlerangebote für Gesundheitsbewusste

  • Massagen im Schulter-Nackenbereich
  • Massagen des gesamten Rückens
  • Breussmassage
  • Dorntherapie
  • Fußreflexzonenmassage
  • Moorpackungen
  • heiße Rolle
  • Krankengymnastik einzeln oder in Kleingruppe
  • Fitness- und Konditionstraining am Gerät
  • Babyschwimmen
Top