Anästhesiologie und Intensivmedizin

Das Aufgabengebiet dieses Fachgebietes umfasst vier Schwerpunkte: die Anästhesie (Narkosen), die Intensivmedizin, die Schmerztherapie und die Notfallmedizin.

Die Anästhesisten sorgen während einer Operation für die Ausschaltung der Empfindungen und des Schmerzes und halten die sogenannten Vitalfunktionen, wie Atmung und Kreislauf, aufrecht.

Die angewendeten Narkoseverfahren entsprechen den modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Anästhesie. Je nach Art des operativen Eingriffs erfolgt die Anästhesie in Allgemeinnarkose oder in einem Regionalanästhesieverfahren.

Bei der Wahl des Narkoseverfahrens wird das für den Patienten risikoärmste Anästhesieverfahren ausgewählt. Der Anästhesist bezieht den Patienten in die Entscheidungsfindung für seine individuelle Narkose mit ein.

Wir betreuen Patienten, die sich in folgenden Fachgebieten einer Operation unterziehen müssen:

  • Unfallchirurgie und Orthopädie, inklusive Wirbelsäulenchirurgie
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Gefäßchirurgie
  • Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Urologie

Dafür steht uns in den OP-Sälen modernste Narkose- und Überwachungstechnik zur Verfügung.

Schon im Aufwachraum, in dem die Patienten nach einer Operation überwacht werden, beginnt der Anästhesist mit der adäquaten Schmerztherapie.

Die Schmerzbehandlung gehört mit zu unseren wichtigsten Aufgaben, da Schmerzen nicht nur das Allgemeinbefinden stören, sondern auch Heilungsprozesse verzögern. Eine adäquate Schmerztherapie trägt damit zum Gelingen von Operationen bei und ermöglicht die rasche Wiederkehr des Wohlbefindens.

Die Intensivmedizin dient der Erhaltung und Wiederherstellung der wichtigsten Lebensfunktionen des Körpers. Dazu stehen 12 interdisziplinäre Betten, ausgestattet mit modernster Technik, zur Verfügung.

Wir bieten hier ein großes Spektrum zur Behandlung schwerstkranker Patienten an.

Dieses beinhaltet die Kurzzeitüberwachung nach einer Operation, eine verlängerte Überwachungs- und Behandlungspflicht nach großen Operationen oder bei schweren Vorerkrankungen.

Außerdem werden alle Patienten mit lebensbedrohlichem Ausfall von Organfunktionen bei internistischen oder neurologischen Grundleiden behandelt. Hierzu zählen z.B. Herzinfarkte, schwere Lungenentzündungen, die Sepsis bei Infektionen oder Schlaganfälle. Oft macht sich bei diesen schwerstkranken Patienten eine künstliche Beatmung erforderlich. Bei Ausfall der Nierenfunktion ist eine Dialysebehandlung möglich.

Weitere Aufgaben und Leistungsspektrum:

  • Behandlung von Patienten mit drohendem oder bereits eingetretenem Organversagen
  • Anwendung differenzierter Formen der künstlichen Beatmung
    (nicht-invasive, invasive Beatmung)
  • Durchführung von Nierenersatzverfahren (Dialyse)
  • Bettseitige Ultraschallverfahren zur Beurteilung von Organfunktionen
  • Dilatative Punktionstracheotomie bei Langzeitbeatmung
  • diagnostische und therapeutische Lungenspiegelungen

Auf den modern ausgestatteten Intensivtherapiestationen werden Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Verletzungen intensiv überwacht, behandelt und gepflegt. Schwer beeinträchtigte oder ausgefallene Lebensfunktionen können vorübergehend künstlich ersetzt werden, z. B. durch Beatmungsgeräte oder die künstliche Niere.

Die notfallmedizinische Behandlung bezieht sich auf alle akut lebensbedrohlichen Zustände der Patienten unseres Gesamtklinikums und der über die Notaufnahme neu aufgenommenen Patienten.

Mehr über unser Spektrum erfahren Sie unter > Leistungen.

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