Gefäßchirurgie | Gefäßzentrum

Das Zentrum für Gefäßmedizin am Klinikum Burgenlandkreis ist eines der ersten in Sachsen-Anhalt von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) zertifizierten Zentren. Die Erstzertifizierung erfolgte im Jahr 2004.

Unter Leitung des Gefäßchirurgen Dr. med. B. Lobenstein entstand somit in enger Zusammenarbeit mit den angrenzenden Fachabteilungen der Radiologie, Inneren Medizin, Neurologie (Stroke Unit) und Nephrologie ein 39 Betten umfassendes interdisziplinäres zertifiziertes Gefäßzentrum sowie ein Zentrum für Shuntchirurgie im Raum Sachsen-Anhalt-Süd, welches die Therapie komplexer Gefäßerkrankungen ermöglicht.

Dabei umfasst die Gefäßchirurgie die operative, konservative und interventionelle Behandlung von Erkrankungen und Fehlbildungen der Blutgefäße. Darüber hinaus ermöglicht sie einer Vielzahl von Dialysepatienten einen optimalen und bedarfsadaptierten Zugang zur Hämodialyse. Somit ist die Gefäßchirurgie die tragende Säule des zertifizierten Gefäßzentrums Naumburg.

Täglich und rund um die Uhr stehen alle erforderlichen Spezialisten des interdisziplinären Zentrums zur Verfügung, um Gefäßerkrankungen zu erkennen und einer individuellen, optimalen Behandlung zuzuführen.

Da im Gefäßteam alle Disziplinen präsent sind, die sich mit Gefäßerkrankungen befassen, ist gewährleistet, dass für jeden Patienten die für ihn optimale Therapievariante (Medikamente, Ballondehnung von Gefäßen, Operation) gewählt wird.

Dabei orientieren sich alle zum Einsatz kommenden Diagnostik- und Behandlungskonzepte an den aktuellen Empfehlungen und Leitlinien der verantwortlichen Fachgesellschaften.

Neben einer ständigen internen Qualitätskontrolle unterziehen wir uns seit Jahren freiwillig einer externen unabhängigen Überprüfung unserer Behandlungsergebnisse durch die Landesärztekammer sowie durch Qualitätsmanagementprojekte der Fachgesellschaften.

Weiterhin wird im Rahmen der integrierten Versorgung über das Gefäßzentrum eine ambulante Wundsprechstunde angeboten.

Ein für die Patienten nahtloser Übergang von der stationären Behandlung in eine ambulante Nachbetreuung wird über unsere gefäßchirurgische Sprechstunde in Kooperation mit den Hausärzten gewährleistet. Über unsere Sprechstunde sind Sie weiter ggf. in lebenslanger Kontrolle um frühzeitig Verschlechterungen des Krankheitsbildes zu erkennen.

Ein individuell patientenorientiertes  Entlassmanagement gewährleistet einen nahtlosen Übergang unserer Patienten von der stationären Behandlung in eine ambulante Nachbetreuung in enger Kooperation mit den Hausärzten, Pflegediensten und Wundschwestern. Eine möglichst unkomplizierte und rasche Überleitung in die ambulante Nachsorge oder in eine Anschlußheilbehandlung wird organisiert.

Sowohl in Vorbereitung eines operativen Eingriffes als auch im Rahmen der anschließenden Nachbehandlung nutzen wir die Möglichkeiten unserer Physiotherapeutischen Abteilung.

Eine enge Zusammenarbeit mit Orthopädietechnikern und Orthopädieschuhmachern garantiert im Bedarfsfall eine zeitnahe Versorgung mit Orthesen, Prothesen oder orthopädischem Schuhwerk.

Regelmäßig stattfindende Informationsveranstaltungen für Interessierte und Betroffene wie z.B. Screeningtag Bauchaortenaneurysma, der Treffpunkt Gesundheit sowie der "Gefäßtag" runden das Angebot des Gefäßzentrums ab.

Mehr über unser Spektrum erfahren Sie unter Leistungen.

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